Forum: Kultur
Lösung im Bremer Theaterstreit: Die "Unschuld" kommt in Reinform zurück
Jörg Landsberg

Eskalation mit Seltenheitswert: Autorin Dea Loher ließ die Inszenierung ihres Stückes "Unschuld" am Theater Bremen verbieten. Nun gibt das Schauspiel nach: Bei zukünftigen Aufführungen werde auch die umstrittene Figur Ella auftauchen.

chuckal 01.10.2013, 17:53
1. Na Gottseidank

Jetzt strömen die Massen wieder ins Theater. Ella ist wieder da. Stücke ohne alternde Philosophinnen sind doch auch wirklich Käse...Man kann das richtig spüren, wenn man die Euro Trash Fotos da oben anguckt. Hier fehlt wer. Klar die Ella ist gestrichen.
Nun ist alles wieder gut. Danke Dea, Danke Verlag der Autoren und Danke Theater Bremen...

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spon-facebook-1318850894 01.10.2013, 18:32
2.

eine gute Umschreibung für Regietheater.

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Ursprung 01.10.2013, 18:54
3. PR, gewollt

Zitat von sysop
Eskalation mit Seltenheitswert: Autorin Dea Loher ließ die Inszenierung ihres Stückes "Unschuld" am Theater Bremen verbieten. Nun gibt das Schauspiel nach: Bei zukünftigen Aufführungen werde auch die umstrittene Figur Ella auftauchen.
Eine gelungene PR-Aktion. Braucht Theater auch.
Das Theater um die PR-Bemuehungen von Politparteien waere dagegen entbehrlich, da es immer nur gewollt erscheint.

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rolfmueller 01.10.2013, 19:30
4. Gründe Fehlanzeige?

Auch wenn ich entschieden auf der Seite der Autorin bin, hätten mich doch die Gründe interessiert, warum diese erheblichen Streichungen vorgenommen wurden. Was störte denn an der Philosophin Ella so sehr, dass man sie komplett streichen wollte?

(Da war doch mal was mit den fünf journalistischen W, und eines davon ist das "warum".)

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wauz 01.10.2013, 19:32
5. Urheberrechte

Unser völlig verkommenes Urheberrecht hat in diesem Falle auch noch eine gute Seite. ich verstehe vollkommen, dass die Autorin von dieser Streichung enttäuscht ist. Es wäre sicher ein anderer Fall, wenn das Stück schon gut bekannt wäre und dadurch der Eingriff vom Publikum auch als solcher wahrgenommen würde. Dann nämlich könnte man die künstlerische Absicht des Regisseurs durchaus nachvollziehen. (Was wäre ein "Hamlet" ohne den Hamlet? Wenn er nur als anonyme Figur sozusagen über einen Nachrichtensprecher aufträte? Das wäre mal ein interessantes Experiment!)

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