Forum: Kultur
Madonna beim ESC: Ein Tiefpunkt ihrer Karriere. Vielleicht sogar der Endpunkt
Orit Pnini /AFP

Der Auftritt Madonnas sollte der Höhepunkt des Eurovision Song Contest sein. Sie hätte also hustend die Showtreppe runterfallen und liegenbleiben können - und es wäre ein Spektakel gewesen. Es kam aber schlimmer: Sie sang.

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Ch. Streeper 19.05.2019, 10:34
30. Dem (Nr.1) schließe ich mich an.

Aber mal was anderes, Herr Frank: was, bitteschön, ist ein "Rollenmodell"? Schon mal was vom guten alten deutschen Wort "Vorbild" gehört? Davon abgesehen teile ich Ihre Einschätzungen des Ganzen.

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dendro 19.05.2019, 10:35
31. Tiefpunkt des Abends

Gesangliche versemmelt ist gesanglich versemmelt, da ist es egal wie alt jemand ist. Und das was Madonna abgeliefert hat, war grottig schlecht. Und ja, alte Frauen (und Männer) humpeln möglicherweise eine Treppe runter, so wie es sich Madonna angetan hat. Aber gehört das in eine Show Act?

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dasfred 19.05.2019, 10:37
32. Mir hat der Artikel gefallen

Herr Frank hat hier einen wunderbaren Text über ein trauriges Ereignis abgeliefert. Madonna ist 60. Na und. Viele Sängerinnen haben in dem Alter noch Qualität abgeliefert. Da war allerdings auch in jüngeren Jahren mehr Substanz. Das Modell Madonna hat sich überlebt. Sie sollte sich in Ehren zurückziehen, bevor sie sich vollends lächerlich macht.

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quidquidagis1 19.05.2019, 10:38
33. Der ganze Zinnober..

Zitat von ArnoNyhm1984
..einen _europäischen_ Gesangswettbewerb in einem nicht-europäischen Land auszutragen und als Show-Act auch noch eine nicht-europäische Musikerin zu engagieren. Das konterkariert doch bereits die Essenz der gesamten Veranstaltung. Hätte nur noch gefehlt, dass mit Australien zum Schluss auch noch ein nicht-europäisches Land gewinnt..
..ist doch nur eine Medien Cashcow.Das ganz hat mit Europa schon seit Jahren nichts mehr zu tun

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hexenbesen.65 19.05.2019, 10:39
34.

Also ich hab das gerade über Youtube angehört....(kommt auch vieleicht drauf an, bei welchem SENDER man sich das anschaut...einge haben ja sehr schlechte Übertragungs-Leitungen. ) Ich fand den Auftritt nicht schlecht, und das Future-Lied ist schön eingängig. Muss man jedesmal "DIE REVOLUTION" erwarten ? (Bis auf diese blöde Augenklappe und den Fetzen , die sich anhatte...) Nein,ich bin kein Madonna-Fan (ich höre ab und an -wenn im Radion ein Lied von ihr kommt, schon gern hin--aber ich besitze keine Platten / CDs von ihr) Sie mag privat recht arrogant und eingebildet sein (hab da schon Filmausschnitte gesehen, wie Kevin Costern ein Autogramm von ihr bekam-da war er noch "unbekannt" )..aber beruflich (ihr gesang) ist sie nicht schlecht. Und als "Tiefpunkt" oder "das ENDE ihrer Kariere" würde ich das nicht sehen. Und dieser böse, böse, BÖSE "EKLAT" mit den Fahnen....die beiden gingen ARM IN ARM die Treppe hoch...was eigentlich für ein "gutes Zeichen" ist--hätten die sich bekämpft, wäre es was anderes gewesen. Man kann aber auch jeden Mist in einen Auftritt hinein-interpretieren. Übrigens sah ich das über Youtube bei "RTE one"....also nicht "Ard" oder sonstwas..

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mac4me 19.05.2019, 10:41
35. Hoch- und runterschreiben

Ein billiger Verriß. Ich möchte nicht wissen, wie viele Teilnehmer ihre Gesangsdarbietung mit Autotune- und vocoderähnlichen Stimmprozessoreffekten aufgepeppt und playbackmäßig zugekleistert haben. Ich bin kein Madonnafan und ihre Stimme war schon immer, gemessen an anderen Weltstars, eher mittelmäßig. Natürlich konnte man die falschen Töne hören, was die Gewissheit brachte, dass wirklich live gesehen gesungen worden, ein Risiko, dem sich andere Weltstars auch bei solchen Aufträgen mit Sicherheit schon vertragsmäßig entzogen hätten, denn ein vollbesetzter Saal lässt sich bei den Proben akustisch nicht zu 100% simulieren und da braucht nur die In-ear-Kontrolle nicht ganz auf der Höhe der Zeit zu sein, um abzusaufen. Insofern Chapeau für Madonna.

Für mich viel entscheidender war der Umstand bei dem Wettbewerb, dass Deutschland nicht einen einzigen Publikumspunkt bekommen hat, als einziger der 26 teilnehmenden Nationen. Es wäre eine Diskussion wert, woran das gelegen hat.

Der Siegertitel war mittelmäßig, ich konnte mich gar nicht daran erinnern, auch an den Zweiten Platz. Aber im Gedächtnis geblieben ist mir der tschechische Beitrag, ein sparsam instrumentierter Song mit überraschenden Harmoniewendungen sowie die herausragende nordmazedonische Gesangsdarbietung. Aber auch beides hat stärker bei den Juroren als beim Publikum gepunktet. Alles in allem war der ESC wieder ein gutes Beispiel, wie nationale Sympathien und Antipathien sowie Kulturkreise beim Voting eine Rolle spielen. Und Deutschland hat in der EU noch weniger Freunde als früher.

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senkfuss 19.05.2019, 10:44
36.

Wäre schön gewesen, Madonna hätte mit dem Heini aus San Marino im Duett gesungen. Das Alter passt, die Stimme auch, fehlt eigentlich nur die Performance. Aber da könnte Madonne vieleicht noch dran arbeiten. Mag sein, ich seh sie demnächst bei der nächsten Baumarkteinweihung um die Ecke.

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Acer99 19.05.2019, 10:46
37.

Der Auftritt war grottenschlecht. Und Tänzer mit Gasmasken in Israel......——nunja

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ach-nur-so 19.05.2019, 10:48
38.

Schöner Verriss. Aber ich kann das nicht bestätigen, because: She's Madonna. Okay. Schief gesungen hat sie schon auf ihrer Holiday-Tour, Mitte der 80er (oder wann war das?). Soweit nix Neues. Nach "Evita" hätte ich live trotzdem wesentlich mehr erwartet. Vielleicht hat sie sich nicht gehört? Aber die Standard-Ausrede zählt hier eh nicht, eben because. Gute Produzent*innen, die aus dem großartigen "Like a Prayer" ein überraschend neues, zeitgemäßes Happening in Bild und Ton zaubern, scheinen ihr abgesprungen zu sein. Und/oder sie hat niemanden (mehr) in ihrem Umfeld, der oder die ihr - todesmutig - von diesem Auftritt abgeraten hätte; von der Augenklappe, von "Future" usw. Da könnte man sagen: So sind sie halt, die selbstgewissen, alten weißen Frauen. Aber das verkneife ich mir, because. Ich war Fan - und wäre es immer noch, wenn sie kurz nach "Music" aufgehört hätte Madonna sein zu wollen. Bin letztes Jahr zufällig über die ganzen Duck-Mouth-Selfies ihres Instagram-Accounts gestolpert. Sie hat so viele Kämpfe gewonnen, für sich, für mich, aber gegen das Alter hat selbst die "Queen herself" natürlich keine Chance. Beruhigend, auf eine Art. Und immer noch so erfrischend befremdend, insgesamt, diese ur-US-amerikanische "Das Bewusstsein bestimmt das Sein"-Verdreherei der Marke: Mit dem richtigen Mindset kannst Du alles erreichen. Pustekuchen. Viva Europa!

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team_frusciante 19.05.2019, 10:48
39.

Zitat von Margaretefan
...ob ich von Herrn Frank, jemals so vernichtende Zeilen zu einem Auftritt eines 60-jährigen Herrn des Genres lesen werde?
Ich finde es auch kaum vorstellbar, eine vernichtende Kritik zu einem Auftritt eines alternden männlichen Sängers zu lesen. Phil Collins, Dieter Bohlen, Bryan Adams, Michael Bolton, die werden doch alle mit guten Kritiken überschüttet und keiner käme auf die Idee, dabei persönlich zu werden oder auf deren Aussehen anzuspielen.

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