Forum: Kultur
Männer, Frauen und die Zukunft: Wir brauchen neue Vordenkerinnen
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Das Chaos ist feminin, die Ordnung maskulin - solche wirren Thesen sind gerade wieder schwer en vogue. Dabei sollte es eigentlich doch gar nicht schwer sein, gerechte Bedingungen für alle zu schaffen.

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Vogel VT 27.10.2018, 16:37
1. Statt wichtiger Themen

soll banaler und völlig durchgeknallter aber natürlich immer politisch korrekt dargestellter Genderblödsinn das Thema der Diskussion sein.
Ein Schelm, wer Böses darin sieht.

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luna09 27.10.2018, 16:41
2. Familie ermüdend und langweilig?

Mir als junger Frau tut dieser Artikel fast schon weh. Was sollen solche Kommentare á la "Darum machen sie lieber gleich das, was sie vermeintlich gut können: heiraten oder auch nicht und Kinder bekommen [...] Unendlich ermüdend und langweilig"? Ich möchte heiraten und Kinder bekommen und finde es weder ermüdend noch langweilig, wenn man der Familie in seinem Leben einen hohen Stellenwert einräumt. Nicht jede Frau empfindet die Ehe und Kinder zu bekommen als Zeichen ihrer Unterdrückung und Schwäche, für mich zählt beides zu den schönsten Sachen im Leben, weil ich es mit Liebe verbinde, wohingegen ich auf einen oberen Platz in der "kapitalistischen Nahrungskette" gut und gerne verzichten kann, es gibt Wichtigeres im Leben. Ich finde es seltsam, wie Männer in solchen Artikeln als Frauenhasser schlecht geredet werden. Wenn eine Frau jedoch tatsächlich von sechs oder mehr Männern wie in Freiburg massenvergewaltigt wird, sieht man das größte Problem nicht in den Männern, sondern in denen, die die Männer verurteilen - für mich unverständlich.

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moritz27 27.10.2018, 16:47
3. Liebe Frau Berg,

in der realen Welt führen Männer und Frauen keine" Kriege" gegeneinander. Die Menschheit hätte sich sonst längst ausgerottet. Nur in der Welt der Schreiberlinge gibt es diesen angeblichen "Urkampf". In der realen Welt finden Männer Frauen attraktiv und umgekehrt. Und ein bestimmter Prozentsatz findet (auch) das eigene Geschlecht anziehend. Allerdings entwickeln sich in Europa Parallelwelten, in denen Frauen sich ihren Lebenspartner nicht selbst aussuchen, ja nicht mal einen Beruf erlernen dürfen. Arbeiten Sie sich doch mal an diesem Thema ab.

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freigeistiger 27.10.2018, 16:50
4. Was soll dass?

Einige machen ein Coaching oder eine Achtsamkeitstraining, andere schreiben eine Kolumnen. Das Letztere wird bezahlt, das Andere kostet Geld. Inhaltlich nähert sich dass dem absoluten Nullpunkt.

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dasfred 27.10.2018, 17:01
5. Heute bin ich wieder froh schwul zu sein

Auf der einen Seite so vaginalresistent, dass mich die raffinierteste Verpackung nicht in die Fänge der Venusfliegenfalle geraten lässt, auf der anderen Seite zu soviel Abstand genötigt, dass das starke Geschlecht vor mir seine Schwäche nicht verbergen kann. Ich liebe es, wenn Frau Berg hier ein Frauenbild beschwört, aus dem sich herrliche Romanvorlagen kristallisieren lassen, das aber Frauen beschreibt, die mir beim Einkauf im Supermarkt nie begegnen. Auch das Männerbild von Frau Berg hat so einige Eigenarten. Der abhängige fremdbestimmte Mann kommt bei ihr nie vor. Sie stürzt sich gerne auf die Selbstdarsteller, ohne zu bemerken, wie armselig diese ohne ihr Gefolge sind. Der Mann ohne Frau, ohne Untergebene, ohne Kinder ist auch nur ein wertloses Subjekt, von niemandem wahrgenommen. Außer, man kann ihn noch für irgendwas benutzen.

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held_der_arbeit! 27.10.2018, 17:04
6. Seufz

Und wieder ein Erguß, wie "die Männer" angeblich so sind, wie "die Männer" so über Frauen denken etc. pp. Ich frage mich was Sie, oder Frau Stokowski davon halten würden, wenn sich zwei oder drei männliche Kolumnisten an ähnlich prominenter Stelle regelmäßig über "die Frauen" auslassen würden. Diese Kolumnen gibt es natürlich nicht. Ist auch gut so, wäre nämlich, um es mit den Worten meiner Komillitoninen zu sagen "sexistische Kackscheiße". Geht mir mit ihrer Kolumne allerdings ähnlich.


Ich finde es bizarr, mittlerweile aber vor allem ermüdend, wie Sie mit jeder Silbe genau das tun, was Sie anklagen. Jordan Petersen vertritt ein veraltetes Weltbild, in dem Frauen schwach und irrational sind? Ok. Sie verteten ein (leider grade sehr modernes) Weltbild, in dem Männer stumpfe, prügelnde, brüllende Schimpansen sind.


Sie kommen nicht dazu, "die Welt zu retten", weil Sie sich mit Petersonschen Thesen auseinandersetzen müssen? Männer kommen auch nicht mehr dazu, weil Sie sich dieser permanenten Sippenhaft-Kampagne ausgesetzt sehen, die zwischen geifernden Vergewaltigern und den 99,9% normaler Väter, Brüder und Söhne nicht unterscheiden kann oder will.


Das ganze lenkt von den wirklichen Problemen, wie Ausbeutung und Umweltverschmutzung ab? Richtig. Ist aber nicht die Schuld "der Männer", ja nichtmal die Schuld von Jordan Peterson. Das wir uns wegen derartigem "Bullshit" immer mehr auseinanderdividieren, statt solidarisch für eine bessere Gesellschaft zu kämpfen liegt, wie Francis Fukuyama neulich ganz richtig analysiert hat, an einer immer stärkeren Betonung der Identity-Politics, die gemeinsame, menschliche Positionen aufgeben, zugunsten der Betonung von Unrecht, das angeblich nur die eigene Gruppe betrifft. Oder in ihren Worten: "Traktate gegen andere Sklavengruppen schreiben". Leider ist es genau das, was Sie in dieser Kolumne tun

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telarien 27.10.2018, 17:04
7. Dafür zahlt SPON Geld?

Was für ein Unsinn. Die Zukunft sollte alle Menschen einbinden, Geschlecht völlig egal. Die Besten sollten die Ideen haben. Männer sind an allem schuld ist etwas einfach, oder?

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UlrikeBliefert 27.10.2018, 17:23
8. @moritz27

"In der realen Welt finden Männer Frauen attraktiv und umgekehrt". Das versteh´ ich beim besten Willen nicht. Was hat denn "Attraktivfinden" - ein Vorgang, der gemessen an 100% zwischenmenschlicher Begegnungen deutlich meilenweit unter 50% liegt - mit Lohngerechtigkeit, gleichen Aufstiegschancen und allgemeiner gesellschaftlicher Anerkennung und Respekt zu tun?

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jackberlin 27.10.2018, 17:36
9. Volle Zustimmung, Frau Berg!

"[...] Wir Milliarden Schafe, die wir uns ablenken lassen mit Feindschaften und Kriegen, die immer aus höheren Interessen der Manipulation von einer führenden Kaste initiiert werden, und ich rede nicht von Echsen, sondern von denen, die das Kapital besitzen, die ländergroßen Firmen, ihren politischen Vollstreckern, ihren Trumps und Putins, ihren Petersons und Sarrazins, die die Masse beschäftigt halten. Ablenken. Aufeinander hetzen. Nichts wäre einfacher, als von der Krippe an Gleichberechtigung zu lehren."
Und dann gibt es noch eine Gruppe Pseudolinker , die vom Kampf gegen Ungerechtigkeit und Ausbeutung ablenken, indem sie nach Orwellschem Vorbild ein virtuelles Feindbild präsentieren. Zitat: "Viele Männer hassen Frauen. Sie haben es so gelernt. Von ihren Vätern, ihren religiösen Schriften, ihren Großvätern, Führern, Politikern. Sie hassen, was ihnen schwach scheint, unterlegen, unperfekt - mit den seltsamen Öffnungen, aus denen es blutet und tropft.[...]" usw. Viele Männer, Frau Berg, ist natürlich eine schwammige Mengenangabe. Aber ich denke, viele (!) Leser interpretieren diese als mindestens ein Drittel der männlichen Bevölkerung. Ich weiß nicht, wo SIe sozialisiert wurden, aber ich war in Europa unterwegs und habe viele (!) ausländische Freunde. Ehrlich gesagt: Ich kenne nicht einen einzigen dieser vielen Männer. Gehen Sie mal vor die Tür und beißen SIe sich nicht manisch fest an provozierenden Einzelexemplaren in der virtuellen Welt. Die Verfehlungen weniger Individuen auf eine Gruppe zu projizieren ist ... Na, Sie wissen sicher, wie man das nennt.

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