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Männer, Frauen und die Zukunft: Wir brauchen neue Vordenkerinnen
DPA

Das Chaos ist feminin, die Ordnung maskulin - solche wirren Thesen sind gerade wieder schwer en vogue. Dabei sollte es eigentlich doch gar nicht schwer sein, gerechte Bedingungen für alle zu schaffen.

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melnibone 28.10.2018, 18:22
110. Wieso ...

Frau Berg. Es ist doch alles in Ordnung in der BRD.
Alles ist in Ordnung in der BRD mit den Parteien, die uns hervorragend seit vielen Jahrzehnten regierten und natürlich auch als Volksparteien mit 15% Wählerzustimmung weiter regieren werden.
Der Bürger ist weiter unendlich dankbar für alle Scheren und Motoren, die unsere Gesellschaft so voranbringen.
Alles was uns bei sämtlichen Entscheidungsfindungen nämlich Wahlen, so in diesem Lande ... noch am Wahlabend suggeriert wird, ist Ordnung/es ist doch in Ordnung, so wie es ist.
Der Souverän das Volk, dass sich freut wählen zu dürfen.
Und die Wahlstudios am Wahlabend und was der Wählerauftrag sei ... und gleich wieder mit dem Wählerauftrag betreut worden zu sein, ist doch Anspruch und Bürde zugleich.
Er erfreut sich sich an seinen Grundrechten, der Souverän.
Und auf die nächste Wahl.

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kosaptes 28.10.2018, 18:47
111. :)

Also ich habe eher den Eindruck das jeder Unfug schon dadurch geheiligt wird das eine Frau ihn macht. Und das es für gedruckten Unfug günstiger ist eine Frau zu sein als ein Mann. Schnippisches Gekeife gehört für Kolumnistinnen quasi zu Stellenbeschreibung.

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Peter Pots 28.10.2018, 19:26
112. Ich mag Frau Sibylle - ächt

Eine sinnvolle Diskussion ist nicht möglich, wenn eine allgemeine Beisshemmung jegliche Ehrlichkeit verhindert. Wenn die Menschen also, im durchaus löblichen Bestreben höflich und nicht verletzend zu sein , nicht aussprechen, was offensichtlich ist. Frau Berg mag Männer - sehr - was wahrscheinlich oft nicht erwidert wird. Diese Kränkung führt zwangsläufig zu neurotischen Überreaktionen. Das ist normal und weit verbreitet. Führt aber im Fall von Frau Berg zu diesem öffentlich gezeigten Pseudo-Männerhass. Würde mir auch so gehen, wenn ich nur kriegen kann was ich nicht will - und nicht kriegen kann, was ich will. Triebfeder für das literarische Werk ist das was man etwas plakatin "Sexualneid" nennt.
Dieses herumrühren im Privatleben anderer Menschen wäre absolut unmöglich und widerlich - würde sich Frau Berg nicht unter opportunistischen Vorzeichen zur öffentlichen Figur machen. Und wer wie sie kräftig austeilt, muss auch einstecken können. "If you can´t stand the heat - stay out of the kitchen" wäre ihr grundsätzlich zu raten, falls sie zur Zensur greift.
Man möchte ihr zurufen "Oh hättest Du geschwiegen - Du wärest eine Weise geblieben!" Diese wahrscheinlich als "Beleidigung" empfundenen offenen Worte meinerseits gehören somit bei einer sich so weit aus dem Fenster hängenden Kolumnistin zum Berufsrisiko. "It comes with the territory!" heisst es begründend dazu. Mit ihren schräg liegenden Kolumnen verliert sie meiner Auffassung nach den Anspruch auf "Welpenschutz".

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tanriverdi 28.10.2018, 19:29
113. Männer hassen also Frauen …

... und dieser Haß wurde ihnen von ihren Vätern, Großvätern und Führern so beigebracht. Also ich kann das aus meiner Lebenserfahrung so nicht bestätigen und halte das für kompletten Unsinn. Frauen, so schreibt Frau Berg weiter sind voller Wut auf Männer und müssen eine Revolution gegen Männer führen. Und Kinder bekommen ist schlecht, es bedeutet sich auf einen der Endplätze zu verabschieden (was immer das bedeuten soll). Für mich klingen solche wirren Sätze allerdings tatsächlich nach Haß. Es ist ja bekannt das die kinderlose Frau Berg, warum auch immer, ihren Haß und ihre Wut in ihren Kolumnen auskübelt und wohl bis an ihr Lebensende keinen Frieden mehr mit dem anderen Geschlecht mehr machen kann.

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meinsenf123 28.10.2018, 20:15
114. Probleme

Die Chancengleichheit, gerade was Bildung betrifft, ist längstens erreicht, bzw. das Pendel hat bisweilen bereits weit in die entgegengesetzte Richrung ausgeschlagen - wie die unbestrittenen Zahlen eindrücklich belegen. Wir lesen hier ein persönliches Psychogramm der Autorin die offenbar mit der Welt und sich selbst hadert. Mit der Realität, bzw. der tatsächlichen Situation junger Frauen in der heutigen Zeit hat dies nicht das Geringste zu tun.

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nobody_incognito 28.10.2018, 20:45
115.

Zitat von meinsenf123
Die Chancengleichheit, gerade was Bildung betrifft, ist längstens erreicht, bzw. das Pendel hat bisweilen bereits weit in die entgegengesetzte Richrung ausgeschlagen - wie die unbestrittenen Zahlen eindrücklich belegen. Wir lesen hier ein persönliches Psychogramm der Autorin die offenbar mit der Welt und sich selbst hadert. Mit der Realität, bzw. der tatsächlichen Situation junger Frauen in der heutigen Zeit hat dies nicht das Geringste zu tun.
Eigentlich hat Gott dem Mann zur Emanzipation verholfen. Mit seiner Abwendung/Versuchung ist Mann wieder zum schwachen Geschlecht geworden. Es wird aber daran liegen dass Mann weder Gott noch Aufklärung jemals richtig verstanden hat. Und das wird dann wohl auch Voraussetzung sein Frauen verstehen zu können, falls dies überhaupt möglich bzw. von ihnen frei gewollt ist.

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meinsenf123 28.10.2018, 20:50
116. Und was Peterson betrifft...

Wer sich anhört was Peterson tatsächlich zu sagen hat, was in der heutigen Zeit zum Glück ohne Weiteres möglich ist, stellt fest, dass seine Botschaften durchwegs positiv sind. Er lehnt jegliche kollektiven Ideologien grundsätzlich ab -
rechte Ideologien sowie, und dies ist der unausgesprichene Grund für Frau Bergs überschäumende Wut, auch linke Ideologien wie etwa identitäre Politik, Sozialismus, etc.

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karljosef 28.10.2018, 20:55
117. Wie wäre es,

Zitat von luna09
Mir als junger Frau tut dieser Artikel fast schon weh. Was sollen solche Kommentare á la "Darum machen sie lieber gleich das, was sie vermeintlich gut können: heiraten oder auch nicht und Kinder bekommen [...] Unendlich ermüdend und langweilig"? Ich möchte heiraten und Kinder bekommen und finde es weder ermüdend noch langweilig, wenn man der Familie in seinem Leben einen hohen Stellenwert einräumt. Nicht jede Frau empfindet die Ehe und Kinder zu bekommen als Zeichen ihrer Unterdrückung und Schwäche, für mich zählt beides zu den schönsten Sachen im Leben, weil ich es mit Liebe verbinde, wohingegen ich auf einen oberen Platz in der "kapitalistischen Nahrungskette" gut und gerne verzichten kann, es gibt Wichtigeres im Leben. Ich finde es seltsam, wie Männer in solchen Artikeln als Frauenhasser schlecht geredet werden. Wenn eine Frau jedoch tatsächlich von sechs oder mehr Männern wie in Freiburg massenvergewaltigt wird, sieht man das größte Problem nicht in den Männern, sondern in denen, die die Männer verurteilen - für mich unverständlich.
wenn das System die Stellung der "Nur"Hausfrau, also
- Köchin,
- Raumpflegerin,
- Psychologin,
- Nachhilfelehrerin und
- Wirtschafterin

mal endlich besser anerkennen würde. (Die derzeitigen Rentenpunkte sollte man als ausschließlich lächerlich bezeichnen, oder?)

Behauptung:
Es würde sich auch volkswirtschaftlich sicherlich lohnen.

Vor 1989, wir erinnern uns doch (un)gerne, wurden die KITAs in der damaligen DDR vom Westen (speziell den "Christlichen" Parteien) beurteilt, wie der Teufel das Weihwasser sieht.

Heute wurden diese Einrichtungen genau von diesen Parteien eingeführt?

Und man wundert sich über Schulabsolventen, denen aber auch alles fehlt?

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jan69 28.10.2018, 20:57
118. Geldschafferei

Der einzige Grund, weshalb dieser Artikel verfasst wurde, ist der, dass durch sinnfreien verärgernden Inhalt mehr Leute ihn sehen werden. Dadurch wird Werbung häufiger angeschaut und $$$.
Das ist die einzig plausible Erklärung. Niemand kann SO dämlich sein.

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lionqueen 28.10.2018, 20:59
119. ich als Frau habe mittlerweile genug von Frauen, die Männer anklagen..

...pauschalisieren, sich in die Opferrolle bringen und im Anschluss darüber klagen, dass wir uns gegenseitig nur noch zerfleischen und bekämpfen. Dann schreibt doch selbst mal ein bisschen differenzierter und zerfleischt Euer Gegenüber nicht, sondern führt zusammen, wenn Ihr Euch das wünscht. Etwas mehr Selbstverantwortung würde meiner Meinung unserem Geschlecht gut stehen. Ich möchte jedenfalls mit dieser Opferhaltung nichts zu tun haben - ich fühle mich von Jordan Peterson nicht herabgesetzt, er spricht m.E. wichtige "blinde Flecken" der Linken und Feministinnen an. Nicht alle Männer sind privilegierte weisse Arschlöcher, nicht alle Frauen sind toll.

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