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Männer und Frauen: Der Geruch des Irrsinns

Irgendwann werden sogar Vollpfosten sich daran gewöhnt haben, dass es kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Dann wäre man einfach Mensch - und nicht mehr Teil verfeindeter Lager.

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titopoli 31.05.2014, 17:11
90. Meinen Sie das ernst, Frau Berg?

In einer Welt, in der "es kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt", möchte ich nicht leben - zu langweilig, lahm und spannungslos. Dummtüch!

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Tacitus73 31.05.2014, 17:11
91. andere Perspektive

Zitat von sysop
Irgendwann werden sogar Vollpfosten sich daran gewöhnt haben, dass es kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Dann wäre man einfach Mensch - und nicht mehr Teil verfeindeter Lager.
Jetzt kommen sie wieder alle aus ihren Löchern, die (wohl meist männlichen) Foristen, die den Gedanken nicht ertragen können, dass Frauen und Männer gar nicht so unterschiedlich sind. Wird offenbar jedesmal als persönlicher Angriff verstanden - aber worauf eigentlich? Wenn das nicht näher erklärt wird, gehe ich davon aus, dass es tatsächlich die Angst vor zu viel Gleichheit im Berufsleben und damit die Angst vor Konkurrenz und dem Verlust von Privilegien ist. Es stimmt doch: Vielen Männern, die hier so vehement den angeblich so enormen Unterschieden das Wort reden, kommt es nicht in den Sinn, gedanklich mal in die andere Rolle zu schlüpfen, sich ernsthaft auf die andere Perspektive einzulassen. Es geht ja gar nicht darum, dass Männer und Frauen IN JEDEM PUNKT gleich sind. Dass es aber im Jahre 2014 immer noch offen oder weniger offen angezweifelt wird, dass Frauen zu den gleichen geistigen Leistungen imstande sind, gleiche Chancen erhalten und gleich bezahlt werden sollten, das empfinde ich als unerträglichen Zustand.

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croco_deal 31.05.2014, 17:15
92. Danke

...Das mit der Schmerzschwelle ist ein längst widerlegter Mythos aus den 1980ern...
Danke, daß Sie sich die Zeit genommen haben, auf interstitial so ausführlich zu antworten. Ich mußte auch den Kopf schütteln, als ich seinen/ihren Beitrag las, hatte aber keine Lust auf so viel Unbedachtes einzugehen.

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integrationsverweigerer 31.05.2014, 17:16
93. nicht so gut

schlecht geschrieben und der Inhalt ist auch ein ganz und gar unnötiges Gejammer. Hören Sie einfach auf, Frau S - genug von Ihren "Schreibkünsten".

Nein, Männer und Frauen sind nicht gleich - das ist der lächerlichste Gender-Irrtum überhaupt. Sie schreiben vom Kampf und Quoten. Welcher Kampf? Dieser Kampf existiert nur in ihrem Kopf. Ich bin ein Mann. Muss ich jetzt also meine Mutter, Tochter, Frau und Oma bekämpfen? Lächerlich. Gender scheint blind zu machen.

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lupenrein 31.05.2014, 17:21
94. ..............

Es mag tatsächlich viele Lebewesen geben, bei den keine Geschlechtsunterschiede auszumachen sind.
Ich kenne nur eine Spezies: Kakerlaken....
(kein Spass)

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adhicadhoc 31.05.2014, 17:27
95. Richtige Richtung

Man könnte an Frau Bergs Stil gewiss das eine oder andere kritisieren, aber ihre Kolumnen sind im Grunde tiefe Seufzer, die meistens in die richtige Richtung gehen. Was sie heute sagen will: Die VORSTELLUNG, die wir vom Unterschied der Geschlechter haben, ist geschichtlich gewachsen und entspricht nicht mehr in allen Bereichen den Tatsachen und Notwendigkeiten. Das heißt, wir (Frauen und Männer) sollten immer wieder überprüfen, ob unser Bild noch stimmt. Nirgendwo ist die ROLLE der Frau festgelegt. Was nicht heißt, dass es keine Unteschiede gäbe oder alle gleich sein müssten.

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wog156 31.05.2014, 17:40
96. So...

...sterben "Menschen" aus, denn die Unterschiede sind zur Fortpflanzung entstanden. Also, Menschheit, eliminiere dich!

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croco_deal 31.05.2014, 17:44
97. Bravo!!!

Als Frau hatte ich noch nie ein problem mit einem Mann. Ich wurde noch nie durch einen Mann diskriminiert. Habe meine Karriere ohne Quote gemeistert und kein Mann haette sich dagegengestellt. Er haette es gekonnt mit Berechtigung, waere ich schlechter gewesen als er.
Ich liebe die Maenner und weiss sie lieben mich.
Toll gesagt. So muß man das machen. Und nicht erwarten, daß die MINT-Anforderungen oder die Intesität der körperlichen Aufnahmetests für die Armee/Polizei herabgesetzt werden, damit Frauen auch mitmachen dürfen. Gleichberechtigung in diesen Fällen heißt nämlich: Nicht das Geschlecht gibt das Anforderungsniveau vor, sondern die Erfordernisse des anvisierten Berufs! Unabhängig vom Geschlecht. Punkt!

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anonimus 31.05.2014, 17:46
98. Und es gibt sie doch

die Unterschiede zwischen Mann und Frau. Nicht in intellektueller Hinsicht. Aber in physiologischer und psychologischer. Solange diese sogenannten Feministen diese einfache Tatsache nicht anerkennen wollen, wird sich auch nichts ändern. Frauen müssen zur Aufnahme in die Bundeswehr weniger Liegestütze machen als Männer und müssen auch nicht so schnell laufen können wie Männer. Und das nicht, weil sie gleich sind, sondern weil sie ANDERS sind. Finde den Fehler.

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gianfranco 31.05.2014, 17:48
99.

Zitat von zarah25
Kam zu glauben, wieviele Menschen (vor allem ältere? Männer) sich verzweifelt dagegen wehren, dass ein Mensch seine eigene Identität leben kann - ohne das Korsett der vorherrschenden Ideologie. Vorbei die Zeiten, als Männer und Frauen gesellschaftlichen Vorstellungen, die zum Teil absurde Züge annahmen, zu gehorchen hatten. Längst weiß man, dass die Unterschiede zwischen den Individuen größer sind als die zwischen den Geschlechtern. Vielleicht ist dies auch ein Generationenproblem. In meiner Altersgruppe spielt es keine Rolle mehr, welche sexuelle Orientierung man hat, ob man Kinder mag oder nicht, mathematisch begabt ist oder Kiwis züchten möchte. Eine Frau, die in Mathe super ist und sich nicht für Schuhe interessiert, stört keinen mehr. Sie kann damit glücklich werden oder auch nicht, das liegt an ihr. Ob ein Mann einen Mann heiraten und zu Hause bleiben möchte oder lieber als Single bei einer Versicherung arbeiten will, wen kümmert es? Ist doch alles okay, so lange daraus kein Diktat wird. Es ist kaum zu verstehen, warum es immer noch Leute gibt, die an den alten Rollenzwängen festhalten wollen - wider besseren Wissens. Aber es sind eben doch die älteren Männer, die sich nichts anderes vorstellen können oder wollen und die in früheren Zeiten davon profitiert haben - was sonst. Die Spannung ginge verloren!? Was denn für eine Spannung? Nur weil die Frau per Definition anders (was auch immer darunter verstanden wird) sein soll, besteht eine Spannung? Ist denn niemand von den Spannungs-Fans in der Wirklichkeit unterwegs? Aber gut. Diese "Vollpfosten" sterben aus. Und ich sehe nur wenige Nachkommen im Geiste bei den jüngeren Männern und Frauen. Die festgefügten Ideen, wer wie warum zu sein hat auf Grund seines Geschlechts oder seiner Haarfarbe sind Auslaufmodelle. Bleibt zu hoffe, dass die "Vollpfosten" keine kleinen Töchter mehr haben, denen sie erzählen können, dass sie genetisch auf eine Rolle festgelegt sind und ihr Leben voller Beschränkungen sein wird. Die nächsten Generationen werden sich als eine Gemeinschaft aus Individuen sehen, in denen niemand gleich ist, aber alle gleich viel wert sind.
Ihre Altersgruppe in Ehren. Verraten Sie mir bitte in welchem Land Sie so leben.

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