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Männliche Sexualität: Weg mit den Pimmelwitzen!
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Es geht nicht anders. Wir müssen über Penisse reden und alles, was damit zusammenhängt.

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7071soisses 09.01.2018, 17:58
100.

Man sollte Witze einfach verbieten oder aber nur über eine staatliche Zensurstelle veröffentlichen. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder Witze machen darf, wie er will.

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gatopardo 09.01.2018, 17:58
101. Unter Schwulen

werden Pimmelwitze kaum erzählt, weil sich über Beschaffenheit und Vorlieben eher ungeniert ausgetauscht wird. Heteros reden selten über ihr bestes Stück und geben ihm allenfalls verklemmte Namen wie "Dödel" oder Zipfel" . Vielleicht möchten sie aber gerne darüber reden, erzählen sich aber stellvertretend lieber Witze, um vom eigenen Teil verschämt abzulenken, weil es bei "Normalos" eben nicht üblich ist, männliche Geschlechtsteile zu erwähnen.

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benjamin_grimmer 09.01.2018, 17:59
102. Es ist kompliziert

Wenn man aus stabilen Verhältnissen kommt, geliebt wurde und wird, finanziell relativ abgesichert ist und eine Perspektive für sich und seine Lieben sieht, dann kratzt einen auch der mieseste Witz nicht. Und auch nicht die tägliche Konfrontation mit einem medial ausdefinierten Ideal des Seins, männlich oder weiblich. Insofern verlangt es im täglichen Umgang einfach nur das nötige Fingerspitzengefühl, um für sich die Frage zu beantworten: Findet mein Gegenüber den unbedingt zu erzählenden Pimmelwitz lustig oder könnte das verletzend sein? Ein Verbot von Witzen, die das (obgleich pointierte) Herabwürdigen Anderer zum Ziel hat, gibt es schon: Der Straftatbestand der Beleidigung. Den kann man ruhig bemühen, wenn Mitmenschen sich entsprechend ehrverletzend äußern. Das ist zwar schwer durchzusetzen, unangenehm ist eine entsprechende Anzeige für die Taktlosen trotzdem.

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philosophus 09.01.2018, 18:02
103. Dafür...4 Euro...

"Benutzung der Herrentoilette: Kleiner Penis - 10 Cent, großer Penis - 2 Euro", und auf dem Teller liegen lauter Zwei-Euro-Münzen.===>> Ich hätte 4 Euro gelassen, nicht des übergrossen Penisses wegen, sondern weil mir die Idee gefallen hat...

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Augustusrex 09.01.2018, 18:02
104. Kommt ein Mann

Sonntag vormittag in die Praxis der Frau Doktor und sagt zur Assistentin ganz aufgeregt: "Ich habe vorhin gemerkt, dass ich drei Eier habe."
Sagt die Schwester: "Die Frau Doktor kommt gleich, machen Sie sich schon mal frei." Und weil sie neugierig ist, fühlt sie schon mal nach, merkt aber nichts ungewöhnliches. Schließlich kommt die Ärztin. Das Gleiche von vorn, und als sie fertig ist sagt sie: "Sie haben doch nur ganz normal zwei Eier. Was soll das bitte?"
Sagt er: "Ach Frau Doktor, ich war allein zu Hause, Im Fernsehen kam nichts, es war furchtbar langweilig. Da dachte ich mir, lässt du dir halt ein bisschen an den Eiern spielen." So und jetzt lachen, äh nein, lästern, aufregen und bemitleiden wegen der Infantilität.

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held_der_arbeit! 09.01.2018, 18:04
106.

Zitat von OlLö
Ich finde es offen gesagt bemitleidenswert, in welche nicht vorhandenen Probleme sich manche Frauen hineinsteigern können - im Gegensatz zu Männern, die über Peniswitze amüsiert lachen können. Beispiele findet man täglich z.B. bei Facebook. Die beiden letzten Erfahrungen die ich in der Hinsicht gemacht habe sind folgende: 1) Ein Modelabel postet ein Bild einer schlanken Frau. Es dauert keine 2 Min. bis der erste Kommentar einer Frau kommt, der sich auf die Figur des Models bezieht: Zu dünn, kein Arsch in der Hose, usw. bekommt man dann zu lesen. 2) Ein Versandhaus präsentiert ein Werbeplakat mit einem Mann und einer Bohrmaschine. Dazu der Text: Geschenke für Männer. Kommentar einer Userin: "Dürfen Frauen keine Borhmaschinen kaufen?" Diese ganze Diskussion ist mittlerweile so absurd, dass Mann nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Ich habe jetzt auch keinen Waschbrettbauch - aber mich noch nie im Ansatz irgendwie herabgewürdigt gefühlt, wenn Coca Cola mit einem sexy Bauarbeiter für Coke Light wirbt. Warum können Frauen da nicht einfach drüber stehen? Ich verstehe es nicht.
Ich verstehe es auch nicht. Noch weniger verstehe ich, warum der Fokus des modernen Feminismus, der die Frau doch befreien möchte, darauf liegt, immer mehr Sachen zu finden durch die man sich objektifiziert und/oder erniedrigt fühlt (bzw nach feministischer Lesart fühlen MUSS).
Warum nicht einfach einen entspannteren Umgang entwickeln? Einigen Frauen die ich kenne gelingt doch tatsächlich das Kunststück sich Models anzuschauen und zu denken "Schön." Punkt. Keine Selbstwertkrise, kein Gefühl aufgrund irgendeines Bildes irgendeiner anderen Frau irgendwie selbst zum Sexobjekt degradiert zu werden etc. pp. Erscheint mir sowohl für Frauen als auch Männer erstrebenswerter als eine Welt in der wir im krampfhaften Versuch den angeblich ach so fragilen weiblichen Selbstwert zu schützen einen Bildersturm anzetteln.

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holger.heinreich 09.01.2018, 18:06
107. #TalkingPenis

Ich glaube, daß Frau Feministin da etwas nicht ganz verstanden hat. Studien belegen, daß beide Geschlechter gerne attraktive Damen begaffen. Zudem ist das Publikum bei Artikeln über Hollywood-Events nichts unbedingt sehr geprägt vom männlichen Geschlecht, außer es geht um den Vernichtungsfeldzug des Feminismus der dritten Welle gegen die Grundfesten der Zivilisation. Witze über Penis-Größen sind allgemein eine Waffe von SJWs und Feministinnen, die gerade keine Lust haben die Guten als Nazi, Rassist, zukünftigen Vergewaltiger oder Sexisten diffamieren und versuchen möchten ihre männlichen Gegner als Kurzschwanzmänner zu diffamieren, die mit ihrem heldenhaften Einsatz für Gamer Gate, für Warhammer, für Comic Gate und co etwas zu kompensieren hätten. Und es trifft sie immer schwer, wenn das dann nicht so endet, wie es geplant war. Die bösen Männer reagieren einfach nicht so wie eine Feministin, deren wahrhaftige oder künstliche Ungestalt als Meme Verwendung findet. Natürlich wird über die Körper von Männern geredet, nur führen Männer keinen heiligen Krieg gegen den Umstand, daß die Superhelden dieser Welt stark, muskolös und frei von Bierbäuchen sind. Es wird über Männerkörper anders geredet. Regt sich ein Mann auf, daß die Literatur von Frauen für Frauen in der Regel männliche Muskelberge präsentieren, denen sich die Buchheldinnen ohne jede Scham unterwerfen? Dafür regen sich Feministinnen auf, wenn eine Superheldin zu viel Busen hat oder einen knappen Kampfanzug trägt und einen Bösewicht nach dem anderen massakriert. Männer sind keine Frauen, sie dürfen sich anders verhalten und andere Prioritäten setzen. Eine Gleischschaltung der Geschlechter ist weder Freiheit, noch Gleichheit.

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LeBigMacke 09.01.2018, 18:08
108. Männer verstehen beim Thema Penisse durchaus selten Spaß -

sofern es es denn um ihre eigenen geht. Auf der anderen Seite sind Männer aber keinen Mimosen, die dann gleich einen #Aufschrei starten. Man stelle sich mal vor, was los wäre, wenn weiblichen Personen des öffentlichen Lebens spezifische vaginale Ästhetiken angedichtet würden. Eine übersensible Bevölkerungshälfte reicht.

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wordfix 09.01.2018, 18:11
109. So und jetzt mal ernsthaft *Tränen wegwisch*

Wenn Frauen so viel länger so viel freier so viel komplexbefreiter mit ihrem Geschlecht und dessen Teilen umgehen,
dann frage ich mich, wieso "Feuchtgebiete" von Frau Roche als Befreiungsschlag gefeiert wurde.
Ist nicht explizit der enttabuisierte, offene Umgang der Protagonistin mit Möse & Co als feministische Freiheitsbekundung deklariert worden ? Solle doch bitte jeder im Privaten nach seiner Façon selig werden und Geschlechtsteil-Talk führen, frei nach Friedrich
dem Großen / der alte Fritz ...nein, nicht sein Penis ;)

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