Forum: Kultur
Maischberger-Talk über Homosexualität: Wenn Worte weh tun
DPA

Werden in Baden-Württemberg demnächst die Kinder in der Schule schwul gemacht? Und muss man so eine dumme Frage überhaupt ernsthaft diskutieren? Man muss es offenbar. Immer wieder. Und geduldig wie Sandra Maischberger.

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michibln 12.02.2014, 00:51
1. Nervig, wenn immer wieder homosexuelle...

...Partnerschaften gegen traditionelle Familien ausgespielt werden. Als ob eine "Verschwulung" der Gesellschaft drohte, wenn man beides als gleichwertig akzeptiert. Wer ernsthaft um die Demographie dieses Landes besorgt ist, müsste gerade deswegen offen gegenüber Schwul-lesbisches Patchwork-Familien sein. Aber das ist ein Gedanke, der über den Horizont vieler Menschen hinausgeht.

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Ist das Deutschland? 12.02.2014, 00:54
2.

Ich muss sagen für mich war das heute Abend eine furchtbare Diskussion. Einziger Lichtblickt Jens Spahn als wäre er der einzige der an einer vernünftigen Diskussion interessiert. Immer höflich, kompetent und auf Höhe des Geschehens. Alle anderen Teilnehmer des Abends waren entwerder völlig populistisch oder komplett desinteressiert (einschließlich der Moderatorin).

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UnitedEurope 12.02.2014, 01:06
3. Titellos

Also wenn Christen verfolgt und diskriminiert werden, weil sie Christen sind ist das ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, weil es ja "natürlich" ist Christ zu sein. Aber bei Schwulen ist es ok?

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SethSteiner 12.02.2014, 01:21
4. optional

Gleich kommen wieder die ersten homophoben Kommentare. Aber eigentlich kann man zu dem Thema nur eins sagen: Kinder müssen wissen, dass es egal ist ob sie behindert sind, rote Haare haben, Puppen oder Bagger lieben, schlicht ob sie anders sind. Sie sind Menschen und sie haben gefälligst dieselben Rechte zu haben. Und da Diskriminierung offenbar immer noch ein Riesenproblem ist, wie die Homophobie der Union zeigt, muss etwas in Sachen Bildung getan werden. Sexismus, Rassismus, Homophobie und andere Arten von Menschenfeindlichkeit sind eben eine Sache der Bildung.

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einfallsreichtum 12.02.2014, 01:35
5.

Schöner Abschluß!

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fpwinter 12.02.2014, 01:44
6. Wenn es wirklich so einfach wäre...

käme vielleicht auch das Wort "Bisexualität" wenigstens einmal in diesem Artikel irgendwo vor. Aber da diese in unserer Gesellschaft immer noch ein letztes großes Tabu ist, von Homos UND Heteros gleichermaßen gefürchtet... Übrigens: Der 23. September ist jährlich der weltweite "Tag der Bisexualität". Und: Nein, es ist nicht zwingend "Übergangsphase". Wir haben uns einfach dazu entschieden, uns nicht dem Druck zu beugen, uns für ein Geschlecht entscheiden zu müssen, wir stehen lediglich dazu, alle Geschlechter zu lieben und uns jeweils für den Menschen zu entscheiden. Es wäre schön, wenn dies in den Lehrplänen der Schulen vielleicht auch gelegentlich mal mit berücksichtigt werden könnte...

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commando involved again 12.02.2014, 02:00
7.

Diesem Steeb darf man in der tat kein Forum bieten. Bibelfaschisten und Evolutionsleugner kann ich nicht nur nicht akzeptieren, sondern auch nicht tolerieren. Wie andere Extremisten eben auch.

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Miere 12.02.2014, 02:33
8. Toleranz und Akzeptanz

Schau an. Der Unterschied war mir nicht bewusst. Woran man sich doch aufhängen kann. Ich möchte aber auch sagen, dass mich an dem Bildungsplan die Wortwahl stört. Hetero- und anders-Sexuelle sind als Menschen gleichwertig und verdienen gleichermaßen die Möglichkeit, ein glückliches Leben zu führen. Aber Heterosexualität und andere Formen sind nicht gleichwertig, sondern Hetero ist der Standard und muss es sein, denn der Zweck der Sexualität ist immer noch in erster Linie die Vermehrung. Sonst gäbe es uns gar nicht. Und das sollte gerade auch im Schulunterricht so gesagt werden dürfen.

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Art Vandelay 12.02.2014, 02:49
9.

Jetzt mal allen ernstes: Wieso müssen sich die Menschen in unserem Staat für die Art, wie sie leben möchten, vor anderen rechtfertigen?

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