Forum: Kultur
Massaker in Orlando: Er meinte uns
REUTERS

Der Mord an 49 Menschen in einem queeren Club in Orlando war ein Akt des Terrors - eindeutig getrieben vom Hass auf Homosexuelle. Es ist von Belangen, das so zu sagen.

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behemoth1 14.06.2016, 12:22
1. Eine verrückte Welt

Unsere Welt ist chaotisch geworden, die Ursachen sind allerdings vielfältig und mit dummen Sprüchen von den US Präsidentenkandidaten kann man sie auch nicht ändern.

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wug2012 14.06.2016, 12:23
2. Queerer Club.

Ich verstehe es nicht. 49 Menschen wurden ermordert und es muss unbedingt darauf hingewiesen werden, dass ein Regenbogenclub Ziel des feigen Anschlags war. Das ist doch vollkommen egal. Normalität im Umgang mit Minderheiten sieht anders aus.
Die Trauer um 49 Tote tritt vollkommen in den Hintergrund.

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schockschwerenot 14.06.2016, 12:24
3. Ein Einzeltäter

nach allen vorliegenden Erkenntnissen war er verwirrt, und einen Integrationskurs, wo man ihm unsere Werte hätte vermitteln können, hat er auch nicht besucht.

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frida1209 14.06.2016, 12:28
4. Danke

Herr Sander dafür, von einer lesbischen Frau an einen schwulen Mann. Die LGBTI-Gemeinde, also auch wir, sind gemeint. Das hat auch mir in allen Kommentaren und der Berichterstattung gefehlt. Ihrem Kommentar ist nichts mehr hinzu zu fügen.

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postmaterialist2011 14.06.2016, 12:28
5. Nicht so einfach !

In der Zwischenzeit wird ja immer klarer, dass der Täter selber schwul war, seit 3 Jahren in diesem Club verkehrte, Männer über Datingsites traf, aber wahrscheinlich nie zu seine Sexualität stand und von zuhause auch alles andere als unterstützt wurde. Wie so oft sind die vermeintlich homophobsten Menschen selber schwul, aber entwickeln solch einen Selbsthass, dass sie völlig irrational handeln.

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Teile1977 14.06.2016, 12:33
6. Schwarze

Hmm, laut Statistik ist es für einen schwarzen in den USA deutlich gefährlicher von einem Weißen erschossen zu werden. Komischerweise hat Trump aber überhaubt nichts gegen gewalttätige, fromme oder rassistische Weiße, komisch oder?

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Rufuz 14.06.2016, 12:34
7.

Ich gehöre nicht zur LGBT Gemeinde. Aber ich gehöre zu den Millionen Verbündeten.

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Medienkritiker 14.06.2016, 12:35
8. Angriff auf uns alle

Es ist ein Angriff gegen unsere freiheitliche Werteordnung. Der Islam verharrt nach wie vor in einer Zeit der Prä-Aufklärung mit dem Anspruch der einzig wahren Religion. Christen, Queere, Abtrünnige werden in diesem System diffamiert, bedroht, ausgegrenzt und getötet. All dies geschieht ohne im Widerspruch zum auf alle Ewigkeit gültigen, unveränderlichen Koran zu stehen.

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JaWeb 14.06.2016, 12:36
9.

Der US Supreme Court hat eindeutig die Gleichwertigkeit der LGBTI-Community vor der dortigen Verfassung klargestellt und damit den Politikern gezeigt, dass sie mit einer ressentimentgeladenen Rhetorik oder Politik nicht verfassungskonform handeln. Hier gibt es entsprechende Urteile des Bundesverfassungsgerichts, aber Urteile zu Eheöffnung oder zum vollen Adoptionsrecht stehen noch aus. Dies ermöglicht es beispielsweise der Bundeskanzlerin, staatliche Diskriminierung aus reinem Ressentiment ("Bauchgefühl") aufrechtzuerhalten und Menschen mit ähnlichen Ressentiments oder gar offener Feindseligkeit in ihrer Haltung zu bestärken. Die LGBTI-Community kann auf die allgemein gehaltenen Beileidsbekundungen der Bundesregierung verzichten, nicht aber auf eine Politik, die die staatliche Diskriminierung hierzulande endlich beendet und dafür sorgt, dass diejenigen, die sich feindselig verhalten, sanktioniert werden.

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