Forum: Kultur
"Maybrit Illner Spezial" zur Kriminalität: Mit Sicherheit ist Wahlkampf
DPA

Mit einem "Notruf" schlug Maybrit Illner Alarm zur Sicherheitslage in Deutschland. Heraus kam eine unspektakuläre Sondersendung ab, in der die geladenen Politiker vor allem die NRW-Wahl im Blick hatten.

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hevopi 12.05.2017, 05:25
1. Leider zeigt auch diese Diskussion mal wieder,

es geht nicht um die Bürger, sondern um Wählerstimmen für die eigene Partei. Wenn auch nur ein Funken Ehrlichkeit vorhanden wäre, dann würden die Politiker offen die Probleme bekennen und sich mit Strategien für die Zukunft auseinandersetzen, auch wenn sie ggf. zu Stimmenverlusten führen, aber Ehrlichkeit kennt keine Grenzen. Der Dümmste hat doch inzwischen begriffen, was dieses schwachsinnige "herzlich Willkommen" für Kriminelle und Abschiebeschutz für Menschen, die sich nicht integrieren wollen, nach sich zieht. Die Grünen sind ja so human und wollen jeden schützen, außer die eigene Bevölkerung.

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Premiumbernd 12.05.2017, 06:38
2. Fainess

Ich bin selber AfD Anhänger und würde nie Linke wählen, oder noch schlimmer die Grünen. Aber die Linke hat in diesem Fall recht. Die AfD hätte man mit der FDP separat reden lassen können. Aber die Linke, als stärkste Oppositionspartei hätte mittendrin gehört.

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Mister Stone 12.05.2017, 07:10
3.

Mir fällt auf, wie sehr die FdP von den "öffentlich-rechtlichen" Medien gepushed wird - obwohl sie weder im Bundestag noch in meisten Landtagen vertreten ist -, während mit allen Mitteln versucht wird, die Linke (stärkste Oppositionspartei im Bundestag, relevante Beteiligung an Landsregierungen) aus politschen Diskussionen raus und in einen Topf mit der AfD hinein zu moderieren. Und das soll "öffentlich-rechtlich" sein...
Ich hätte es viel spannender, hilfreicher und entlarvender gefunden, wenn Frau Roth mit der intelektuell überlegenen Frau von Storch am Stehtisch diskutiert hätte. Aber diese Peinlichkeit wollte man der Grünen wohl ersparen.

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joke61 12.05.2017, 07:17
4. wie Staatsfernsehen eben!

komm lass uns doch die Linken vor der Wahl noch demütigen! Soviel zu demokratischen Stil solcher Sendungen. Hier geht es lediglich um Einschaltquoten! Taktik der CDU: Wir präsentieren uns jetzt als harter Retter der Nation, nachdem man mit unkontrollierter Einwanderung die Probleme erst geschaffen hat! Wer es glaubt! Ansonsten grade bei Ausländer Kriminalität hab ich auch meine Bedenken: Auf einer Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft, in der es um eine Anzeige wegen Vergewaltigung geht, steht der Vermerk (nicht Wort wörtlich): Ausländer Sonderregeln beachten. recherchiert man dann im Internet, was das wohl bedeuten mag, stellt man fest, ein Deutscher wird wegen bestimmter Straftaten eher verurteilt, als ein Ausländer, was natürlich an sich schon gegen das Grundgesetz (Gleichheitsprinzip) verstößt! Im Vorliegenden Fall wurde auch nicht ermittelt, ob der mutmaßliche Straftäter belastbar ist, sondern ob das Opfer vielleicht gelogen hat. Ob das normal ist, oder was mit Ausländerrecht zu tun hat, weiß ich allerdings nicht!
Fazit der Sendung: Viel Wahlkampfgetöse, wenig Substanzielles!

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winki 12.05.2017, 07:22
5. Illner nun auch noch, ...

die sich aktiv am Wahlkampf für die CDU und die FDP beteiligt. Es ist schon mehr als deutlich zu sehen, zu hören und zu lesen wie sich nahezu alle Medien in Richtung CDU und FDP in deren positiven Darstellungen orientieren. Was hat Lindner am großen Tisch zu suchen, wenn die Linke als größte Oppositionspartei im Publikum sitzen sollte. Deren Absage war genau die richtige Reaktion. Zudem ist es schon widerlich wie neuerdings die Kanzlerin hochgejubelt wird.
Von Neutralität und Objektivität, zumindest in der öffentlich-rechtlichen Sendern, keine Spur.

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steingärtner 12.05.2017, 07:28
6. Zeit für eine Pause

Ihre Fragetechnik mit den endlos Einflechtungen geht mir nur noch auf den Zeiger. Wenn sie zu einer Frage ansetzt kann man beruhigt mal wohin gehen. Kommt man zurück, hat sie mit viel Glück, ihre Frage zu Ende gefragt. Es nervt nur noch, unabhängig von Themen und Gästen.

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gorilla71 12.05.2017, 07:45
7. Lasst Zahlen sprechen

Wie hoch ist die Kriminalitätsrate in NRW, oder in Bayern, oder in Baden-Württemberg oder in Berlin?
Die Kultur- und Polizeihoheit der Länder beschert uns auch eine unterschiedliche Herangehensweise an Straftaten. Die lange Außengrenze zu den Nachbarstaaten katapultiert NRW nicht zum Spitzenreiter bei den Wohnungseinbrüchen, denn auch BW odert Bayern verfügen über eine lange "Staatsgrenze".
Die hohe Zahl der Straftaten in NRW oder Berlin liegt an der mangelnden finanziellen Ausstattung der Polizei, die ihrerseits für Personalknappheit, Überstunden, Krankheitstage sorgen. Nachdem die Polizei also oft nur den Kopf für die Poliktik und deren Verfehlungen hinhalten muss, besorgen lasche Gerichturteile bei Eigentumsdelikten und Körperverletzung den Rest. Kein Wunder, dass die Polizei frustriert ist.
Derweil ist der Weg zu mehr Sicherheit klar: Mehr Stellen, mehr Präsenz zeigen, bessere Ausstattung, bessere Bezahlung bei der Polizei. Auch bei der Justitz mehr Stellen und bessere Bezahlung, es darf nicht lukrativer sein Anwalt zu sein, als Richter zu werden, denn so werden die Guten Anwalt und die Schlechteren Richter.
Die Frage nach innerer Sicherheit, ist also auch eine Frage des wirtschaftlichen Wohlergehens des jeweiligen Bundeslands und da hat die SPD schon immer versagt.

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bkarger 12.05.2017, 07:50
8. Das ZDF

ist halt Staatsdiener und weit entfernt von ihrem öffentlich rechtlichen Auftrag unabhängig und vollständig zu informieren. Da werden die Linken halt in die Ecke geschoben und die nicht im Bundestag vertretene FDP wieder etabliert. So dient man der politischen Elite und nicht den Bürger. Der darf nur die GEZ bezahlen.

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Mittelalter 12.05.2017, 07:55
9. Wenn ....

... bei den Grünen jetzt auf einmal C.Roth die Fachfrau für innere Sicherheit ist, dann ist eigentlich alles gesagt. Und außer Pladitüde und lautem Gezeter war von ihr inhaltlich auch genau Null zu vernehmen. Ihre frisch entflammte Liebe zur Polizei nimmt ihr sowieso keiner an.

Was ich fürchterlich empfand - alle waren sich auf einmal einig, mit der Stärkung der Polizei an Symptomen arbeiten zu müssen.
Die Ursachen wollte niemand diskutieren, geschweige den, etwas dagegen tun.

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