Forum: Kultur
"Maybrit Illner" über den Terror in Sri Lanka: "Sind uns Muslime scheißegal?"
ZDF/ Christian Schoppe

Wäre die Welt friedlicher ohne Religionen? Das fragte Maybrit Illner wegen der Anschläge in Sri Lanka und Neuseeland. Die Talk-Runde befand, dass identitäre Auswüchse das Problem seien.

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bernhard.geisser 26.04.2019, 09:09
30.

Das Problem liegt im Stammhirn, wenn archaische Verhaltensmuster zu viel Einfluss auf das Grosshirn bekommen. Und das Problem tritt auch nicht nur bei religiösen Extremistinnen und Extremisten, diktatorischen Führerinnen und Führern etc zutage, sondern ist primärer Grund warum allem Wohlstand zum Trotz unsere Gefängnisse nach wie vor gut belegt sind. Für die Publikationswürdigkeit habe ich dies geschlechtsneutral formuliert, falls Leserinnen oder Leser auf die Idee kommen, das eine oder andere Geschlecht sei hier mehr angesprochen, dann ist dies Sache der jeweiligen Leserinnen und Leser.

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el_profi 26.04.2019, 09:10
31. Illner halt

Bei der Illner hocken immer dieselben Nasen und tun so als hätten sie was zu sagen. Bosbach, ist das hauptberufliche In-Talkshows-Rumsitzer der CDU? Offiziell wahrscheinlich "Experte für Halb-Wissen von (fast) allem". Gabs eigentlich auch einen Atheisten in der Runde? Natürlich wär die Welt friedlicher ohne Religionen. Schon seit mindestens 2000 Jahren. Was für eine dumme Frage. Warum ist das Bild von der Ilnner nicht auf dem Brandt-Zwieback? Da paßt sie irgendwie gut hin.

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alsterherr 26.04.2019, 09:14
32.

Zitat von RudiRastlos2
Sowohl die Bibel als auch der Koran (dieser jedoch in weit größerem Ausmaß) enthalten Textpassagen, die Gewalt gegen andersgläubige legitimieren. Da alle Religionen dogmatisch sind, werden diese Textpassagen auch irgendwelche verblendeten Idioten als Rechtfertigung für Gewalttaten dienen.
Wir hatten die Aufklärung, Kant und wären mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir die Bibel 1:1 auslegen würden, wie es andere Religionen mit ihrer Schrift gerne tun.

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christianu 26.04.2019, 09:18
33. Religionen spalten

Wenn jemand sagen würde, dass er westliche Menschen hasst, oder ein anderer Menschen aus dem Nahen Osten bekämpfen möchte, dann würde man ihm schon entschieden entgegentreten. Sowie man sich aber als tiefgläubiger Christ oder glühender Moslem ausgibt, ist aller damit verbundener Unsinn akzeptiert. Religionen sind Kunstprodukte und erfunden worden, um Machtansprüche zu befördern. Religionen befördern Gewalt und Terrorismus, auch wenn es noch so oft bestritten wird. Wenn irgendwo auf der Welt hundert Menschen weggebombt werden, ist mir das in keinem Fall egal. Nur leider geschieht das typischerweise mit religiösem Hintergrund, und das wird auch so weitergehen, solange wir die Huldigung von transzendenten Traumvorstellungen nicht nur dulden, sondern auch unterstützen.

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osnase92 26.04.2019, 09:18
34.

Der Atheist und Herr Bosbach haben doch recht. Zunächst ist Religion die Ursache dieses Übels. Und wenn man die Religion schon nicht los wird, dann sollten die religiösen Minderheiten akzeptiert und geschützt werden.

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stoffi 26.04.2019, 09:18
35.

Zitat von ahemi
In unserer Welt kann jeder glauben, was er will. Schwierig wird’s, wenn dieses Recht anderen nicht in gleichem Maße zugestanden wird. Solange wir nicht aufhören, anderen zu sagen, was sie zu tun oder zu lassen hätten oder wie sie zu sein haben, wird es keinen Frieden geben auf dieser Welt. Nicht im Kleinen und nicht im Großen.
Da haben sie Recht, doch momentan ist es nur eine Religion, die keine anderen gleichberechtigt neben sich duldet und die verbreitet weltweit bei allen anderen Menschen Angst und Schrecken. Fast alle Terroranschläge werden von deren Gläubigen begangen und dies FÜR ihren Gott, weil ihnen gesagt würde, das sie dafür im Paradies belohnt werden.Friedlich finde ich eine solche Religion nicht

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geboren1969 26.04.2019, 09:20
36. Opium fürs Volk

Religion ist, da hatte Karl Marx völlig recht, Opium fürs Volk. Seit Jahrtausenden wird im Namen von Religionen gemordet.

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xismus 26.04.2019, 09:29
37. Maybritt Illner

Irgendwie war Fraqu Illner bei dem Thema überfordert. Frau Öztürk und Herr Neumann haben versucht das Thema (analytisch) zu versachlichen. Herr Bosbach und Herr Mazyek haben aus der Opferrolle versucht zu diskutieren. ...und natürlich durfte ein Atheist, ein Ungläubiger als Humanist, ab und zu - wenn er dann zu Wort kam, seinen Senf dazu geben. Jede Religion ist von Menschen gemacht und entwickelt worden mit der Behauptung - als wesentlicher Glaubensinhalt - von Gott, mit Gott, die alleinige Wahrheit zu verkünden. Hierbei werden jegliche Widersprüche negiert. Die Weisheit Gottes und die Erkenntnis Gottes sind für uns Menschen unbegreiflich und unerforschlich. Das paßt immer. Das Fundamentalistische und Dogmatische ist zur Machterhaltung und zur Identifikation von Menschen festgeschrieben worden. Die Aufklärung - sapere aude - hat einiges in der christlichen Religion bewirkt und zumindest eine gewisse Auslegungsfreiheit auf die jeweilige Zeit zugelassen, auch auf das Heute. Der Islam, der nach wie vor ein großes Problem mit Gewalt und dem Alleinanspruch zur Wahrheit hat, bleibt unaufgeklärt und verherrlichend, wie vor 1.500 Jahren. Herr Mazyak, der nur einige islamische gemeinden vertritt, spielt sich gerne als "Pabst" der Muslime, als Fundamentalist und als Dogmatiker auf, der die Muslime im Westen grundsätzlich in der Opferrole sieht. Seine Einlassungen bleiben einfach unehrlich und nicht versöhnlich. Mit Verlaub - ss sind Worthülsen und Sprechblasen.

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zooey_radieux 26.04.2019, 09:32
38.

Zitat von hegemon0815
Die Religion ist eine der destruktivsten Erfindungen der Menschheit.
ersetzen Sie "Religion" mit Ideologien und Dogmen und Sie kommen der Sache schon näher. Der Faschismus und der Kommunismus sind keine Religion und haben dennoch im 20. Jahrhundert genauso entsetzliches Leid verursacht wie Religionen.

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neurobi 26.04.2019, 09:32
39.

Zitat von Atheist_Crusader
Man könnte auch mal die Gegenfrage stellen: Sind wir den Muslimen scheißegal? Neuseeland hat für seine Trauer über muslimische Terroropfer viel Zuspruch aus der islamischen Welt bekommen - wo ist dieser Zuspruch wenn Muslime selbst Verbrechen begehen? Wo sind die Aufforderungen zu Toleranz, die Mahnwachen, et cetera? Der Westen hat Millionen von Muslime aufgenommen während deren Heimatländer von Krieg, Armut und Korruption zerstört wurden. Und auch wenn Diskriminierung nach wie vor ein problem ist, geht es ihnen doch hier besser als den Minderheiten in islamisch dominierten Ländern. Die Migrationsbewegungen führen in den Westen, kein Nichtmuslim will wirklich in einem islamischen Land leben. Selbst Millionen von Muslimen wollen das nicht. Aber was hört man dazu? Gar nichts. ...
Alles richtig, bis auf das mit den Kopten in Ägypten. Die aktuelle Führung des Landes hält seine schützende Hand über die Kopten.
Jede Gewalttat von islamischen Extremisten gegen Kopten oder auch gegen westliche Toruristen wird dort mit einer Härte verfolgt die nach unseren Empfinden über das notwendige Maß hinausgeht.

Und wo bleibt die Anteilnahme der islamischen Welt zu den Anschlägen wie denen in Sri Lanka, analog dem der westlichen Länder zu denen in Neuseeland?
Keine Wort von Herrn Erdogan, den Saudis oder sonst einem islamischen Land.

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