Forum: Kultur
"Maybrit Illner" zum Tempolimit: Zäh fließender Verkehr, leider
ZDF/ Christian Schoppe

Maybrit Illner diskutierte mit ihren Gästen über Fahrverbot, Tempolimit und der nötigen Verkehrswende überhaupt. Die Meinungen gingen dabei so weit auseinander, dass die Debatte keinen Zentimeter von der Stelle kam.

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canUCme 01.02.2019, 08:05
40. Dieses Thema ....

... polarisiert eben. Und die Diskussion zeigt, dass Menschen eben oft nicht 'vernünftig' sein wollen. Wären wir durchgängig rational und vernünftig, hätten wir vielleicht manche Probleme nicht. Dafür hätten wir andere. Errechnete Werte und trockene Prognosen für die Zukunft haben es schwer gegen ad hoc erlebte Lebensfreude. Und letztere setzt sich um in Konsum und damit Produktion, also Wirtschaftsinteressen. Das wird wohl immer so bleiben. Daher kann man sich Fernsehdiskussionen in dieser personellen Zusammensetzung eigentlich sparen. Da bewegt sich nichts.

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Ulm BW 01.02.2019, 08:05
41. Luftnummer

Schwache Diskussion, kaum seriöse Argumente. Keiner geht auf die Aussagen der anderen ein, sondern lenkt nur mit Nebelkerzen von den Problemen ab. Besonders der Verkehrsminister versucht, mit Aggressivität Inhaltsleere zu übertünchen. Enttäuschend von Frau Illner, sich vom Tempolimit abbringen zu lassen!

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PaulWalker 01.02.2019, 08:11
42. Ja, Gott sei Dank!

"Ja, Gott sei Dank!" werden gerade beim einem wie Scheuer nicht wenige sagen, wenn der endlich aus dem Amt geworfen wird. Er hat es geschafft den ohnehin schon problematischen Lobbyismus auf einen neues Nivaeu zu heben. Und seine eigens einberufenes Expertengremium zu vergrätzen, spricht füt große Kleingeistigkeit. Auch dafür gibt es keine Bewunderung.

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mm12345 01.02.2019, 08:17
43. 70000 eindeutige Studien

das muß doch einfach stimmen, unter 70000 Studien muß doch eine richtige sein. *Ironie aus*. Die NOX-Diskussion wird ständig absurder, immer grössere Fantasiezahlen geistern herum. Wenn es wirklich 70000 Studien zu NOX und Luftverschmutzung geben sollte, dann gibt es da ganze Studien-Industrien. Die weitere Studien erstellen wollen. Wer bezahlt das alles ?

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kritischer-spiegelleser 01.02.2019, 08:17
44. Verzögerungstaktik

zu Lasten der Dieselfahrer. Wir müssen klären.... wir müssen untersuchen..... usw. Diese Grenzwerte sind seit zehn Jahren bekannt und alle haben gut geschlafen. Und jetzt will man es aussitzen. Das sollte sich der Dieselfahrer nicht gefallen lassen!

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xcountzerox 01.02.2019, 08:17
45. Lustig

"Scheuer (und Mattes) scheibenwischen beide Ansätze beiseite..."
Na das "Scheibenwischen" hat ja unmittelbar mit dem Auto zu tun. Lustiger Versprecher ;)

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die Stechmücke 01.02.2019, 08:25
46. A.SCH: agressiver Dampfplauderer

Er versuchte zu punkten mit Mobiliätskonzepten wo bisher keine Lieferungen nachweisbar sind.Das ist Effekthascherei und Überrumpelung- Die Einigkeit mit Mattes wurde durch das Minenspiel der Beiden adressiert. Mattes zeigte sich zufrieden, dass er auf dem Schoß der Konzernvorstände sitzen darf. Das Ganze Theater wurde letztendlich hochgespült durch das populistische Positionspapier von Köhler vermittelt durch eine Provokation. Eines lässt sich schon jetzt klar voraussagen, die Zeche zahlen wir die Steuerzahler.

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qjhg 01.02.2019, 08:32
47. Bei der Debatte stellten sich die

gleichen Probleme ein wie beim Straßenverkehr. Eine völlig überholtes Managen ( Moderation) dieser Talkshow führt dazu, dass man nachher nicht weiter ist als vorher. Hier sollte man sich einmal von Phoenix beraten lassen, wie man qualifizierte Talkrunden zu politischen Themen moderiert.

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Andraax 01.02.2019, 08:41
48. Wissenschaft

Zitat von Alfred +1
...zum festgelegten Grenzwert? Und die hat Frau Gammelin alle bis zum letzten Wort gelesen und vor allem auch verstanden, oder war war das ein Einwurf des Autoren? Wie viele Seiten haben diese Studien? Wie lange braucht ein Mensch, all diese Studien verstehend zu lesen? Bei einer Lesezeit von 10 Minuten 11.667 Stunden = ca. 486 Tage! Die geführte Diskussion ist rein ideologischer Natur! Das war besonders auf die Reaktion der Veröffentlichung deutscher Lungenärzte zu spüren. Auf deren Nachfrage nach den sachlichen Hintergründen der Grenzwertfestlegung wurde auch seitens des Spiegels gar nicht erst eingegangen. Es reichte, dass ein Mitautor mal in der Autobranche tätig war! Schon war die fachliche Meldung ideologisch diskreditiert, ohne sich mit den Fakten auseinanderzusetzen. Die gleichen (Spiegel-) Leute, die informelle Filterblasen beklagen, leben selbst in einer!
Wieder jemand, der Wissenschaft nicht versteht, aber aus diesem Unverständnis viel Meinung zieht. Selbst ein höchst involvierter Wissenschaftler muss nicht alle publizierten Studien lesen um den Überblick über die Studienlage zu haben. Denn innerhalb eines Forschungsgebietes werden viele Meta-Analysen/Review-Artikel publiziert, die teilweise mehrere hundert Publikationen zusammen fassen und deren Ergebnisse überschaubar darstellen. Jeder vernünftige Wissenschaftler orientiert sich an diesen Zusammenfasungen, und liest dann detailliert nach, wo es Bedarf gibt. Auch liest man oft nur die Zusammenfassungen (Abstract 200-300 Wörter), die es in jedem Artkel gibt. Auch hier steigt man nur dann detailliert in den jeweiligen Artikel nein, wenn man am Abstract etwas nicht versteht oder die Methoden/Statistik einer genaueren Betrachtung unterziehen will.

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n.wemhoener 01.02.2019, 08:45
49.

Mir ist vor allem eins aufgefallen:
Das demonstrativ zustimmende Nicken des Vertreters der Automobilindustrie Mattes immer, wenn der Verkehrsminister Scheuer seine Argumente vortrug.

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