Forum: Kultur
"Maybrit Illner" zur Merkel-Nachfolge: "Woher hat die AfD ihr Geld?"
Jule Roehr/ZDF

Maybrit Illner ließ über die Zeit nach Angela Merkel diskutieren - doch die Runde kam vom Hölzchen aufs Stöckchen. Und wurde erst konkret, als es um die Parteispendenaffäre der AfD ging.

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thinking_about 17.11.2018, 04:54
100. Und denoch

Zitat von egoneiermann
Woher die CDU ihr Geld hat, wird jedes Jahr veröffentlicht. Wahrscheinlich meinen Sie die schwarzen Kassen von Kohl. Auch das ist (rechtlich) unerheblich, wichtig war damals nur, dass die CDU falsche Angaben gemacht hat und sie musste deswegen 21 Mio Strafe zurück zahlen. Der AfD wird es nicht anders gehen. Woher das Geld kommt ist uninteressant, es mag höchstens politisch interessieren, wenn festgestellt wird, dass sie das Geld nicht rechtzeitig gemeldet hat, muss sie eben eine Strafe zahlen. Weidel wie Kohl wird rechtlich nichts passieren, politisch mag die Dame dann aber genauso tot sein wie es Kohl damals war. Kavaliersdelikt eher weniger: Kohl war politisch sowieso am Ende, Schäuble musste als CDU-Vositzender gehen und wurde nicht wie gedacht Bundeskanzler, der CDU Schatzmeister wurde wegen Falschaussage verurteilt, Ex-Innenminister Kanther zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung. Freut mich Ihnen eine kleine Geschichtsstunde gegeben zu haben.
konnte Schäuble weiter im Polibetrieb bleiben, alles wurde vergessen und er ist dennoch heute der beliebteste Politiker und hat mit Vorarbeit im Hintergrund für die CDU derzeit uns einen Kandidaten Merz aus der Versenkung holen können.

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kael 17.11.2018, 11:05
101. Das spricht für dieses Land

Zitat von Wurzelbär0815
Die Aussage des Herr Höcke finde ich auch nicht passend. Aber hier ist wohl eher gemeint, dass außer Deutschland es kein Land gibt , welches ein Mahnmal seiner dunkelsten Zeit, in bester Lage in seiner Hauptstadt platziert. Oder haben Sie konkrete Beispiel?
Wo sonst sollte ein Mahnmal für millionenfachen industriell durchgeführten Mord denn besser stehen? Auf der grünen Wiese irgendwo in MeckVorPom? Nein, es steht genau da, wo es hingehört: Im Zentrum unserer alten und neuen Hauptstadt zur ewigen Erinnerung an das Unfassbare.
Ob andere Länder vergleichbares Unrecht auf sich geladen haben oder nicht, interessiert nicht. Und wo sie - wenn überhaupt - Mahnmale aufgestellt haben, interessiert genau so wenig. Dass Deutschland es getan hat, spricht für dieses Land und seine glaubhaften Bemühungen, seine schreckliche Geschichte niemals wiederholen zu wollen.

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