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Medienkrise : Größte Entlassungswelle seit 1949
DPA

"Frankfurter Rundschau", "Financial Times Deutschland", "Abendzeitung Nürnberg" - derzeit erschüttern immer neue Hiobsbotschaften Deutschlands Zeitungslandschaft. Experten sagen jetzt: So viele Stellen gingen noch nie verloren.

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stranger56 01.12.2012, 13:14
1. Das habt ihr davon…

Neoliberale Ideen verbreiten und sich dann wundern wenn sie Wirklichkeit werden!
Gell, lieber Spiegel. Ihr seid einer von den nächsten.

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BrucyLee 01.12.2012, 13:29
2. Man traut seinen Augen,

was man hier zu lesen bekommt. Die Avantgarde unserer Presse, deren wichtigste Aufgabe darin bestehen sollte uns (ihre Leser) frühzeitig über wichtige wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Entwicklungen zu informieren, ist total davon überrascht, was nun wirklich jeder weiß. Hätten sie mal lieber ihre Kinder, die Verkäuferin im Supermarkt oder ihren Frisur gefragt - alternativ hätten si beim Gang durch die Stadt einfach auch die Augen aufmachen können - um zu erfahren, dass heute jeder mindestens 1 Smartphone, 1 Tablet und noch einige PCs hat und dass alle Welt, auch ihre Arbeitgeber, intensive daran arbeiten, ihr Produkt auf diese endgeräte zu bringen. Überraschung!! Es ist gelungen!

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spon-facebook-1810274577 01.12.2012, 13:29
3. Digitaler Wettbewerb

Die SPIEGEL-Gruppe gehört zu den wenigen, die schwarze Zahlen im digitalen Wettbewerb schreiben. Fast alle anderen behandeln "Digital" stiefmütterlich - als wäre Print was Besseres. Diese irrationale Fixierung auf bedrucktes Papier ist mir unerklärlich.

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Hans58 01.12.2012, 13:37
4.

Zitat von stranger56
Neoliberale Ideen verbreiten und sich dann wundern wenn sie Wirklichkeit werden! Gell, lieber Spiegel. Ihr seid einer von den nächsten.
Was hat die Tatsache, dass die Zahl der Zeitungsleser zurückgeht, weil z.b. die nachkommende Generation eher das Internet nutzt, denn Zeitungen liest, mit "neoliberalen Ideen" zu tun?

Eines ist sicher, falls Sie sich mit den Auflagen des gedruckten SPIEGEL überhaupt befasst haben, der Spiegel gehört nicht zu den Nächsten.

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lupenrein 01.12.2012, 13:40
5. ...............

Aber lt. Welt stehen auch beim Spiegel Entlassungen
bevor.....
Kann SPON dementieren ?

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yovanka 01.12.2012, 13:41
6. Spiegel...

Zitat von sysop
"Frankfurter Rundschau", "Financial Times Deutschland", "Abendzeitung Nürnberg" - derzeit erschüttern immer neue Hiobsbotschaften Deutschlands Zeitungslandschaft. Experten sagen jetzt: So viele Stellen gingen noch nie verloren.
Na da läuft doch auch was...

„Spiegel“-Geschäftsführer kündigt Sparkurs an

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daki 01.12.2012, 13:41
7. Tja

Da haben wohl einige in der Digitalen Welt geschlafen...
Armselig

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Hans58 01.12.2012, 13:43
8.

Zitat von BrucyLee
.....Hätten sie mal lieber ihre Kinder, die Verkäuferin im Supermarkt oder ihren Frisur gefragt - alternativ hätten si beim Gang durch die Stadt einfach auch die Augen aufmachen können - um zu erfahren, dass heute jeder mindestens 1 Smartphone, 1 Tablet und noch einige PCs hat und dass alle Welt, auch ihre Arbeitgeber, intensive daran arbeiten, ihr Produkt auf diese endgeräte zu bringen. Überraschung!! Es ist gelungen!
Ja, und beim "Lesen" auf diesen Geräten glaubt, über die "große Weltpolitik" dann Bescheid zu wissen. Ein Blick hier in die Foren reicht aus, um die Kenntnisse derer festzustellen, die über solche Geräte ihre Meinung dann publizieren.

Was derzeit mit den Tageszeitungen passiert, geschah vor längerem schon mit den politischen Sendungen beim Fernsehen, sie wurden mangels Interesse eingestellt, stattdessen durch "Laberrunden" (neudeutsch für Talkshows) ersetzt.

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kannmanauchsosehen 01.12.2012, 13:44
9.

Zitat von stranger56
Neoliberale Ideen verbreiten und sich dann wundern wenn sie Wirklichkeit werden! Gell, lieber Spiegel. Ihr seid einer von den nächsten.
Wenn ein Industriezweig wegen Überalterung ausstirbt, hat das noch nichts mit Neoliberalismus zu tun. Nicht einmal Karl Marx hätte es gut gefunden, im Zeitalter der Dampfschifffahrt weiter große Segelschiffe zu bauen. Wie sagte Gorbatschow nocht: "Wer zu spät kommt, ... "

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