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#MeToo-Debatte: Sextagebücher wann anders
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Vielleicht liegt die #MeToo-Bewegung ja vollkommen falsch. Vielleicht sollten Frauen einfach selbstbewusster auftreten, sich nicht als Opfer männlicher Lust begreifen, "potente Frauen" sein. Aber so einfach ist es nicht.

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Marut 10.05.2018, 14:48
70. Schein nicht wirklich verstanden...

In meinen Augen hat Frau Stokowski den Essay von Svenja Flaßpöhler nicht wirklich verstanden (wollen) oder bzw, , weil sie sich innerlich scheinbar selber so in dieser kritisierter Status-quo-Verhaftetheit, die Faßpöhler kritisiert, befindet und diese als weibliche Lebensposition auch garnicht aufgeben will, dass sie den wirklich positiven Ansatz zu wirklicher Veränderung der Geschlechterrollen garnicht sehen will.
Nun ja, ich kann mich nur glücklich fühlen, dass ich in meinem Leben schon einige Frauen erleben durfte, die genau das leben und auch wirklich etwas damit bewirken: erstmal für sich, aber auch in der Augen anderer.
Aber sicherlich sind sie in der Minderheit - diejenigen, die sich immer im Nachhinein dann beschweren über Situationen, die sie haben geschehen lassen, weil sie ja auch Vorteile erreichen wollten. Das Maß der nachträglichen Entrüstung ist dann zumeist davon abhängig, in wieweit die Vorteile dann doch nicht wie gewünscht, eingetreten sind.

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markus_wienken 11.05.2018, 14:04
71.

Zitat von Putenbuch
Echt jetzt? Haben Sie sich jüngst mal mit den Lohnunterschieden bei Frauen und Männern beschäftigt? Frauen verdienen nicht nur weniger, sondern müssen für gleiche Dienstleistungen dafür auch noch mehr zahlen (Friseur: Kurzhaahrschnitt Mann: 29 Euro, Kurzhaarschnitt Frau 40 Euro), Pink Tax auf Hygieneartikel. Und dann lesen Sie sich doch mal die Kommentare Ihrer Mitmännchen hier durch. Wir leben wahrlich noch in der Steinzeit. Übrigens: Vielleicht haben Sie ja einen ganz anderen Artikel gelesen, geht es da nicht mehr darum, wie sich Frauen zu #metoo verhalten? Was haben Sie als Mann denn dazu beizutragen?
/einmisch

Es gibt keinen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen (bei gleichen Berufen und Stundenzahl).
Und niemand zwingt Frauen pinke Hygieneartikel zu kaufen, wer aber bereit ist für die pinke Farbe mehr zu zahlen...bitte, es gibt doch genügend Alternativen.
Die unterschiedlichen Preise beim Frisör werden wohl durch die intensive Beratungsleistung gerechtfertigt, ob es stimmt weiß ich nicht, ich habe schon seit mehr als 30 Jahren keinen Frisösalon mehr betreten. aber da viele Frisörsalons auch von Frauen betrieben werden wird da schon was dran sein.
Ansonsten: selber schneiden, gerade bei Kurzhaarschnitten ist das keine allzugroße Herausforderung. Klappt bei meiner Frau und bei uns im Bekanntenkreis sehr gut.
Und um auch auf Ihre Frage zu kommen (auch wenn sie nicht an mich gerichtet war):
Den ganzen Quark nehme ich nicht mehr ernst und nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis, sicher tragisch für die Frauen, die wirkliche Benachteiligungen erfahren aber das haben halt die ganzen lächerlichen Nebenkriegsschauplätze zu verantwortn.

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aus-berlin 11.05.2018, 14:29
72. Haben Sie Frai Stokowski verstanden?

Zitat von Marut
In meinen Augen hat Frau Stokowski den Essay von Svenja Flaßpöhler nicht wirklich verstanden (wollen) oder bzw, , weil sie sich innerlich scheinbar selber so in dieser kritisierter Status-quo-Verhaftetheit, die Faßpöhler kritisiert, befindet und diese als weibliche Lebensposition auch garnicht aufgeben will, dass sie den wirklich positiven Ansatz zu wirklicher Veränderung der Geschlechterrollen garnicht sehen will. Nun ja, ich kann mich nur glücklich fühlen, dass ich in meinem Leben schon einige Frauen erleben durfte, die genau das leben und auch wirklich etwas damit bewirken: erstmal für sich, aber auch in der Augen anderer. Aber sicherlich sind sie in der Minderheit - diejenigen, die sich immer im Nachhinein dann beschweren über Situationen, die sie haben geschehen lassen, weil sie ja auch Vorteile erreichen wollten. Das Maß der nachträglichen Entrüstung ist dann zumeist davon abhängig, in wieweit die Vorteile dann doch nicht wie gewünscht, eingetreten sind.
Haben Sie denn Frau Stokowski verstanden? Bei MeToo geht es um Gewalt und nicht um zwischenmenschliches Sexualverhalten. Um vergiftete Essen und nicht um kulinarischen Genuss. Die von vielen ins Spiel gebrachten sexuellen Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung ist nur die Spitze des Eisberges. Im Englischen gibt es mit Sex und Gender zwei unterschiedliche Begriffe wo wir im Deutschen nur das englische Wort Sex verwenden und jeder etwas anderes darunter versteht. Dass Frauen ihre Fraulichkeit benutzen um sich ggü. schwachen Männern Vorteile zu verschaffen kommt vor, ist aber nicht die Regel und definitiv kein Ausgleich für Gewalt von Männern ggü. Frauen. Wenn der Mann seine körperliche Stärke ggü. Frau nicht einsetzt, kann Frau natürlich selbstbewusst auftreten. Hätte, hätte, Fahrradkette.

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aus-berlin 11.05.2018, 14:41
73. Ihre Meinung ist zum Heulen.

Zitat von markus_wienken
/einmisch Es gibt keinen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen (bei gleichen Berufen und Stundenzahl). Und niemand zwingt Frauen pinke Hygieneartikel zu kaufen, wer aber bereit ist für die pinke Farbe mehr zu zahlen...bitte, es gibt doch genügend Alternativen. Die unterschiedlichen Preise beim Frisör werden wohl durch die intensive Beratungsleistung gerechtfertigt, ob es stimmt weiß ich nicht, ich habe schon seit mehr als 30 Jahren keinen Frisösalon mehr betreten. aber da viele Frisörsalons auch von Frauen betrieben werden wird da schon was dran sein. Ansonsten: selber schneiden, gerade bei Kurzhaarschnitten ist das keine allzugroße Herausforderung. Klappt bei meiner Frau und bei uns im Bekanntenkreis sehr gut. Und um auch auf Ihre Frage zu kommen (auch wenn sie nicht an mich gerichtet war): Den ganzen Quark nehme ich nicht mehr ernst und nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis, sicher tragisch für die Frauen, die wirkliche Benachteiligungen erfahren aber das haben halt die ganzen lächerlichen Nebenkriegsschauplätze zu verantwortn.
Ihre Meinung ist zum Heulen. Haben Sie Kinder? Weibliche Kinder? Es geht nicht um die Farbe Pink, das ist nur ein Synonym. Produkte werden für Konsumenten kreiert. Die für Frauen mit ähnliche Funktion wie für Männer sind in der Regel teurer. Aus unterschiedlichen Gründen. Das ist erstmal nur eine Tatsache. Und, dass es einen Lohnunterschied gibt, wird von keinem angezweifelt. Vermutlich gibt es im Öffentlichen Dienst keinen Unterschied, aber sonst überall. Bei gleicher Tätigkeit ist der Unterschied natürlich gering. Aber es gibt die nur so genannten "Frauenberufe" wo die Wert-Schätzung einfach mal geringer ist. Aber Sie können das gern ignorieren, dann lebt es sich ganz ungeniert.

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