Forum: Kultur
#MeToo: Warum ist es so still in Deutschland?
AFP

Reden ist der Anfang von Politik und von gesellschaftlicher Veränderung. Über sexuelle Übergriffe wird in Deutschland aber nicht geredet. Dabei können wir es uns nicht leisten, diesen historischen Moment zu vergeuden.

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herbert 26.11.2017, 14:26
50. Wie immer wenn in den USA etwas gelebt wird, ist es dann auch hier !

In den neunziger Jahren kam die Missbrauchswelle von den USA herueber.
Besonders bei Trennung und Scheidung wurde das massiv negativ eingesetzt um den Mann und Vater abzuchiessen.
Um den Ehemann loszuwerden, wurde der Missbrauch erfunden.
Schon nahm alles seinen gerichtlichen Lauf.
Geboren wurde das alles von radikal feministischen Frauen die ihren Maennerhass ausleben wollten.
Unmengen von Ehemaenner und Verwandte kamen ins Gefaengnis, bis man erkannte, dass diese Anschuldigungen alle erfunden waren.
In den USA war es dann vorbei und es kam nach Deutschland.
Schon hatten wir die Wormser Prozesse, die Coesfelder usw.
Lehrer wurden beschuldigt usw. Der Spiegel berichtete damals darueber.
Bis man auch hier erkannte, dass radikal feministische Frauen diesen Mist hier auslebten.
Bis die Gerichte und Gutachter dahinter kamen, dass alles nur erfunden war. Sogar Therapierte Erinnerungen wurden gemacht bis in die Kindheit mit dem Ergebnis das wieder Unschuldige in den Bau kamen.

Heute nun laeuft wieder eine neue Welle und wieder aus den USA und dumme Menschen glauben diesen Mist.

Keine Frage, der wirkliche Missbrauch muss hart verfolgt und bestraft werden, aber Falschanschuldigen und falsche Verdaechtigungen auch.

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toubold 26.11.2017, 14:31
51. Zu Dünn, wie diese Scheindebatte...

erscheint mir dieser Artikel. Wenn hier ohne Fakten versucht wird zu erklären und zu deuten. Man könnte sicher genauso Argumentieren das es #MeToo nur gibt weil die US-Amerikaner versuchen ihr Trump-Drauma zu verarbearbeiten wo ein grabschender Chauvinist trotz öffentlicher bekannter Aufzeichnungen zum Präsidenten gewählt wurde. Für mich ist dieses Thema zu ernst um es in dieser Art zu debattieren. Sei es in Form von Social Media Memen oder solchen Artikel die das ganze durch gefühlsduselige Selbsgespräche noch oberflächlicher erscheinen lassen.

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dione_gutzmer 26.11.2017, 14:32
52. Dass Sie das "vollkommen normal" finden, ...

Zitat von olletolle
Ich als Frau finde es vollkommen normal, dass ich auch Exemplaren des anderen Geschlechts begegnet bin, die eben übergriffig wurden. So, wie ich eben auch hunderttausenden von Männern begegnet bin, die es nicht wurden. Und den verschwindend wenigen, die es doch wurden, kommt man mit reden nicht bei.
... ist ja das Schlimme. Ich finde das auch vollkommen normal, so normal, dass ich über das meiste eben nicht mal mehr geredet habe. Ich habe aber gemerkt, dass man die hundertausend nicht übergriffigen Männer als Unterstützung gewinnen kann, wenn man sachlich über seine Erfahrungen berichtet. Viele erklärten mir, dass ihnen das gar nicht so bewusst ist oder war, womit Frauen es oft zu tun haben und wie "normal" das ist.

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irukandji 26.11.2017, 14:32
53. über Köln , Karlsruhe, Koblenz wurde nicht geredet ???

wieso ist dazu das Schweigen wohl so gross. Gern Auch diverse Joggerinnen.
Die Polizeiberichte sind eindeutig, einige Prozesse laufen doch. Wo ist da Schweigen? Bei euch etwa?

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Fackus 26.11.2017, 14:32
54. doch doch

da wird schon drüber geredet.
Aber mir sind weder Frau noch Mann bekannt, die davon betroffen sind/waren.
Ich wüsste niemanden, der diese ganze Diskussion nicht für überrissen bis überflüssig hielte.
Wenns denn in ganz D so still ist, dann wird das kein Einzelfall sein.

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kratzdistel 26.11.2017, 14:35
55. warum sollte es laut sein ?

wir haben einE genderrichtlinie 2003/73/EG und mit der Reform des sexualstrafrechtes sind die sexuelle Belästigungen strafbar. auch der Tatbestand der Vergewaltigung wurde modifiziert.Aus der Richtlinie:
"sexuelle Belästigung‘: jede Form von unerwünschtem
Verhalten sexueller Natur, das sich in unerwünschter
verbaler, nicht-verbaler oder physischer Form äußert
und das bezweckt oder bewirkt, dass die Würde der
betreffenden Person verletzt wird, insbesondere wenn
ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen,
Entwürdigungen und Beleidigungen gekennzeichnetes
Umfeld geschaffen wird"
die vorkommnisse sylvester in köln haben alles beschleunigt und forderungen aus der Istanbul-kovention umgesetzt. es liegt auch an den Frauen, straftaten anzuzeigen. für vergewaltigte Frauen
gibt es heute oft die möglichkeit, dass sie ohne Einschaltung der Polizei für ein evtl späteres strafverfahren in kliniken spuren einer Vergewaltigung sichern lassen können.mädels im jugendlichen alter um die 14 sind den jungs meist pubertär überlegen. die zeigen ihnen schon die grenzen. man muss auch an männer denken, die von enttäuschten Frauen falsch verdächtigt worden sind und teilweise suicid begingen. es gibt schlimme fälle von häuslicher gewalt aus affektiver eifersucht bis hin zum mord. dagegen gibt es wohl noch kein geeignetes mittel.

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martinm70 26.11.2017, 14:36
56. Mit aktueller Technik könnte man viel mehr tun

Eine Lösung wäre eine Art "privates" Überwachungssystem mit Spracherkennung und kleinen Überwachungskameras welche Frauen als Schmuck getarnt am Körper tragen. Sie sagt einen bestimmten Satz, dadurch werden diese Kameras+Ton aktiviert. Ebenso brauchen wir allgemein mehr Überwachungskameras in Städten, am besten mit KI gesteuerter Erkennung.

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yorktonite 26.11.2017, 14:38
57. Gnothi sauton - Erkenne dich selbst

Das gilt fuer die Rechten. Das gilt aber auch fuer die Linken. Fragt euch, warum es euch so wichtig ist, staendig fuer die Interessen anderer - der Armen, der Schwachen, der Frauen, der Ausgebeuteten - einzutreten. Macht euch klar, dass ihr - auf die eine odere andere Weise - mit allem, was ihr tut, eurem primitivsten und natuerlichsten Instinkt folgt - eurem Egoismus. Hoert auf, eine neue Welt bauen zu wollen auf Basis einer Sache, die es nicht gibt - Altruismus. Und: Hoert auf, all die Realisten zu diffamieren, die zu ihrem Egoismus stehen, ihn ganz selbstverstaendlich kommunizieren, und sich in ihrem Handeln ganz selbstverstaendlich von ihm leiten lassen.

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DJ Doena 26.11.2017, 14:38
58.

Zitat: "Ich komme aus London, lebe aber schon seit sieben Jahren in Berlin. In Großbritannien sind Kerle sehr offensiv. Deutsche hingegen würden es sich nie erlauben, dich in einer Bar oder einem Club anzusprechen, oder – Gott bewahre – gar auf der Straße."

Von Spiegels eigenem Bento

http://www.bento.de/gefuehle/tinder-diesen-typen-begegnest-du-in-berlin-898647/

PS: Das ist von der Autorin als Beschwerde formuliert, nicht als Kompliment an die Deutschen...

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schoenwetterschreiberling 26.11.2017, 14:42
59. my Two Cents

Die via Twitter erhobenen Anschuldigungen gehören, so sie strafrechtlich relevant sind, sehr wohl vor ein Gericht! Alles andere ist eine medial befeuerte Hexenjagd, die einer Demokratie des 21. Jahrhunderts unwürdig ist. Insofern kann ich Ihre Bekannten sehr gut verstehen. Darüber hinaus danke ich Ihnen, Herr Diez, recht herzlich für den historischen Ausflug ins 19. Jahrhundert! Beleuchtet er doch einen Teil der "spezifischen deutschen Kultur", die Frau Özoguz so gar nicht wahrnehmen kann, wobei auch Sie selbst und ein Großteil der SPON-Redaktion in dasselbe Horn stieß. Man sieht also: Sie konnten damals sehr wohl, Sie wollten nur nicht.

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