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Mexikanische Künstlerin: Forscher wollen erstmals Tonaufnahmen von Frida Kahlo gefund
BANCO DE MEXICO DIEGO ROVERA & FRIDA KAHLO MUSEUMS TRUST/ DPA

Wie Frida Kahlo aussah, ist hinreichend bekannt. Aber wie klang die Stimme der mexikanischen Malerin? Auf diese Frage haben Forscher in Mexiko nun womöglich eine Antwort gefunden.

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Hexavalentes Chrom 13.06.2019, 08:14
1. Für was?

Müssen wir alles konsumieren? Muss alles bewahrt werden? Ist es nicht eine Schande, dass, wie in einem anderen Artikel zu lesen war, jemand das Gesicht der Shoa wird? Diese hat aus gutem Grund kein Gesicht. Was soll das alles? Aufbereitungen, Zubereitungen für was? Alles, was wir wissen müssen, ist in ihren Bildern. Was hat sie mehr zu sagen? Und warum sollen wir uns das anhören?

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Neustädter_02 13.06.2019, 10:22
2. Für was...?

Zitat von Hexavalentes Chrom
Müssen wir alles konsumieren? Muss alles bewahrt werden? Ist es nicht eine Schande, dass, wie in einem anderen Artikel zu lesen war, jemand das Gesicht der Shoa wird? Diese hat aus gutem Grund kein Gesicht. Was soll das alles? Aufbereitungen, Zubereitungen für was? Alles, was wir wissen müssen, ist in ihren Bildern. Was hat sie mehr zu sagen? Und warum sollen wir uns das anhören?
Es gibt Menschen, die lieben Frida Kahlo, auch wenn sie ihr nie persönlich begegnet sind. Die wird es freuen, ihre Stimme zu hören. Noch dazu, wo sie ein sehr schönes und klares Spanisch spricht...

Was würde ich dafür geben, z.B. Schopenhauers Stimme hören zu können oder Lawrence Sternes. Das ist einfach eine Form der "Kontaktaufnahme" mit Personen, die man mag, die aber leider schon verstorben sind. Schopenhauer hat geahnt, dass seine Leser dieses Bedürfnis haben werden und daher den Parerga und Paralipomena einige Gedichte hinzugefügt, die ihn den Lesern auch posthum näherbringend sollten.

Was das alles mit der Shoa zu tun hat, muss wohl Ihr spezielles Geheimnis bleiben.

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Spanischefrau 13.06.2019, 11:52
3. Einverstanden

Schopenhauers Stimme! Das möchte ich hören!!! Fridas Stimme klingt sehr fröh, unglaublich weil sie sehr krank war und viele Schmerz bekommen hat. Ich finde sehr interessant, die Stimme zu hören. Unsere Vorstellung für diese Person ist jetzt größer.

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Hexavalentes Chrom 13.06.2019, 12:09
4. Am sprechenden Wühltisch

Zitat von Neustädter_02
Es gibt Menschen, die lieben Frida Kahlo, auch wenn sie ihr nie persönlich begegnet sind. Die wird es freuen, ihre Stimme zu hören. Noch dazu, wo sie ein sehr schönes und klares Spanisch spricht... Was würde ich dafür geben, z.B. Schopenhauers Stimme hören zu können oder Lawrence Sternes. Das ist einfach eine Form der "Kontaktaufnahme" mit Personen, die man mag, die aber leider schon verstorben sind. Schopenhauer hat geahnt, dass seine Leser dieses Bedürfnis haben werden und daher den Parerga und Paralipomena einige Gedichte hinzugefügt, die ihn den Lesern auch posthum näherbringend sollten. Was das alles mit der Shoa zu tun hat, muss wohl Ihr spezielles Geheimnis bleiben.
Manche Menschen halten es für Liebe, den anderen zu konsumieren und restlos alles von ihm zu verarbeiten und zu benutzen. Andere wiederum vertiefen jedes Geheimnis des Anderen, weil sie wissen, dass darin die Liebe wohnt. Sie vertiefen es mit ihrer Bewunderung und konstruieren eine Beziehung sondergleichen. Eine Halluzination, die den Anderen schützt. Sie produzieren. Das ist das Gegenteil von konsumierenden Akten.

Mit dem Antlitz der Shoa hat das insoweit zu tun, als das mit ihrem schönen Gesicht, der Konsum erleichtert wird. Der Verzehr und die Verwandlung in ein Stoffwechselendprodukt. Anne Frank, ach ja, die Anne Frank. Ganz schlimm. Das arme Mädchen.

Die Konsumierenden sind auch die alles Begrapschenden. Ohne Diskretion. Ohne Würde. Ohne Heiliges. Alles ist Snack. Nun greifen Sie zu am sprechenden Wühltisch. Sie werden dort sicher auch Spoken-Words-Produkte über Anne Frank finden. Ganz frisch und überaus trendig.

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Neustädter_02 13.06.2019, 12:59
5. Ich sag's mal so...

Zitat von Hexavalentes Chrom
Manche Menschen halten es für Liebe, den anderen zu konsumieren und restlos alles von ihm zu verarbeiten und zu benutzen. Andere wiederum vertiefen jedes Geheimnis des Anderen, weil sie wissen, dass darin die Liebe wohnt. Sie vertiefen es mit ihrer Bewunderung und konstruieren eine Beziehung sondergleichen. Eine Halluzination, die den Anderen schützt. Sie produzieren. Das ist das Gegenteil von konsumierenden Akten. Mit dem Antlitz der Shoa hat das insoweit zu tun, als das mit ihrem schönen Gesicht, der Konsum erleichtert wird. Der Verzehr und die Verwandlung in ein Stoffwechselendprodukt. Anne Frank, ach ja, die Anne Frank. Ganz schlimm. Das arme Mädchen. Die Konsumierenden sind auch die alles Begrapschenden. Ohne Diskretion. Ohne Würde. Ohne Heiliges. Alles ist Snack. Nun greifen Sie zu am sprechenden Wühltisch. Sie werden dort sicher auch Spoken-Words-Produkte über Anne Frank finden. Ganz frisch und überaus trendig.
Was'n Quatsch! Finden Sie eigentlich selbst einen Sinn in Ihrem Wortgeklingel?

Kunst und Kommerz waren noch nie eindeutig voneinander getrennt. Oder meinen Sie, Lysippos hätte seine Skulpturen umsonst geschaffen, Homer für umme gesungen oder Sophokles seine Stücke verschenkt?

Und lassen Sie bitte die Shoa aus dem Spiel! Das ist einfach nur geschmacklos. Es geht hier um die Stimme von Frida Kahlo und um die Menschen, die froh sind, sie hören zu können. Sonst um gar nichts.

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Hexavalentes Chrom 13.06.2019, 15:06
6. Leider

Zitat von Neustädter_02
Was'n Quatsch! Finden Sie eigentlich selbst einen Sinn in Ihrem Wortgeklingel? Kunst und Kommerz waren noch nie eindeutig voneinander getrennt. Oder meinen Sie, Lysippos hätte seine Skulpturen umsonst geschaffen, Homer für umme gesungen oder Sophokles seine Stücke verschenkt? Und lassen Sie bitte die Shoa aus dem Spiel! Das ist einfach nur geschmacklos. Es geht hier um die Stimme von Frida Kahlo und um die Menschen, die froh sind, sie hören zu können. Sonst um gar nichts.
Sie haben mir leider rein gar nichts zu sagen.

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Neustädter_02 14.06.2019, 09:02
7. Gut!

Zitat von Hexavalentes Chrom
Sie haben mir leider rein gar nichts zu sagen.
Das nehme ich zur Kenntnis, auch wenn es am Eingang des Forums heißt: "Diskutieren Sie mit anderen Lesern..."

Ich werde mich fernhalten, denn hexavalentes Chrom, wie der Chemiker weiß, ist toxisch und karzinogen.

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Hexavalentes Chrom 14.06.2019, 10:02
8. Begrüßenswert

Zitat von Neustädter_02
Das nehme ich zur Kenntnis, auch wenn es am Eingang des Forums heißt: "Diskutieren Sie mit anderen Lesern..." Ich werde mich fernhalten, denn hexavalentes Chrom, wie der Chemiker weiß, ist toxisch und karzinogen.
Sie diskutieren nicht, Sie diffamieren. Und der Gebildete weiß weit mehr als der Chemiker, der nur von Seinem weiß. Oder der Inhaber eines Wiki-Diploms. Ich begrüße es daher sehr, wenn Sie zukünftig die Etikette wahren wollen.

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unfertig 14.06.2019, 12:58
9. Das liegt aber evtl. nicht an Herrn Neustädter

Zitat von Hexavalentes Chrom
Sie haben mir leider rein gar nichts zu sagen.
Damit einem einer etwas sagen kann, muss man auch zuhören. Sie aber hören nicht zu, sondern sind sehr mit Ihrem, verzeihen Sie, Geschwafel beschäftigt.
Es ist Geschwafel, wenn Sie meinen, eine Tonbandaufnahme einer Künstlerin, noch dazu aus einem Radiobeitrag, würde irgendwen "zum Gesicht der Shoa" machen.
Auch ihr Bezug zu Anne Frank ist absurd. Ich kannte bisher niemanden, der das Gesicht Anne Franks unter Gesichtspunkten der "Schönheit" bewertet hat - außer eines Mitarbeiters einer AFD-Spitzenpolitikerin, der sich so äußerte, dass er Anne Frank & Sophie Scholl gerne vergewaltigen würde, aber selbst dem war die Schönheit völlig egal.
Macht die vermeintliche Schönheit für Sie die Lektüre der Tagebücher der Anne Frank zu einer leichteren Kost? Für Sie besser verdaulich? Sie sind derjenige, der Anne Frank, Frida Kahlo & vermutlich auch andere zu einem "Stoffwechselendprodukt" macht. Sie entwerten und begrabschen und reduzieren und nehmen Würde und Ausdruck.

Was den Tonbandmitschnitt angeht: Ich finde es schön, die Stimme zu hören. Sie nimmt nichts weg, macht die Bilder nicht weniger eindrücklich, sondern fügt, für mich, der Künstlerin eine Dimension hinzu - und damit auch ihrem Werk.

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