Forum: Kultur
Michael Jackson - was bleibt von ihm?

Der "King Of Pop" ist tot - Millionen trauern um ihn. Was wird von Michael Jackson in Erinnerung bleiben?

Seite 61 von 88
herden68 14.07.2009, 19:03
600.

Zitat von aubrac
Nun, dann muss es wohl so sein, dass Quincy Jones keine Ahnung in puncto Michael Jackson hatte, obwohl er dessen Platten produzierte, Sie hingegen den kompletten Durchblick haben und auch wissen, was Michael Jackson so konnte. Nun, wenn Sie das sagen, muss es ja stimmen.
Naja, wie schon vorher beschrieben verdiente Mr. Jones bei den Alben kräftig mit und kann deshalb auch nicht wirklich als objektiv angesehen werden....

Beitrag melden
harm ritter 14.07.2009, 19:11
601.

Zitat von Cipo
Einigen wir uns darauf: Er hat die Popmusik mit diesem einen Album (aber eben auch nur mit diesem) in eine andere Verkaufsstratosphäre geführt. Alle anderen spielen nach Verkaufszahlen zwar in der Oberliga mit, aber sind keine wirklichen Ausreißer.
Die Verkaufszahlen sind das eine, aber MJ hat es schon verdient, daß auch seine Musik gewürdigt sind. Eine große Popularität muß eben nicht zwangsweise bedeuten, daß das Fabrizierte dumpfer Schund ist. Abba hatten zeitweise Gerüchten zufolge mehr Geld als die schwedische Nationalbank, dennoch haben sie ja, wenigstens nach meinem Dafürhalten, brillante Musik gemacht. (Und sie sind alle bis heute bescheidene Menschen geblieben, dafür Hut ab!) Sicher werden "Off the Wall", "Thriller" und "Bad" in die Popgeschichte eingehen, vielleicht noch so manch anderes, aber eben auch MJs pompöse, extraordinäre Live-Shows und seine artistischen Tanzeinlagen.

Beitrag melden
Pandora's Box 14.07.2009, 19:13
602.

Zitat von aubrac
Was erscheint Ihnen unwahrscheinlich? Dass seine Stimme vom tiefen E bis zum hohen C reichte? Warum 'unwahrscheinlich'? Das verstehe ich jetzt nicht. Sie sollen doch keine Wahrscheinlichkeitspunkte vergeben. Entweder man hört es oder nicht. Umso 'unwahrscheinlicher' die Fähigkeit ist, umso großartiger doch das Können.
Oh, mein Gehör funktioniert hervorragend. Ich höre auch durchaus einige hohe Töne bei MJ. Daraus aber gleich eine echte 3 1/2 Oktaven umspannende Stimme zu machen, halte ich, gelinde gesagt, für recht übertrieben. :-)

Beitrag melden
harm ritter 14.07.2009, 19:15
603.

Zitat von Executizzle
? Ich dachte immer, das wird geschnupft oder wahlweise geraucht. Das man Kokain auch fixen kann, ist mir neu, aber man lernt ja nie aus...
Jaja, das geht. Ein Zitat dazu, das ich noch im Ohr hab: "Koks schniefen ist die reine Geldverschwendung!" Ich hab da keine eigenen Erfahrungen, weiß aber, daß diese Kandidaten ganz schnell ganz fertig aussehen. Da sind es vom König zum Bettler nur wenige Wochen oder Monate ... Tragisch.

Beitrag melden
aubrac 14.07.2009, 19:20
604.

Zitat von herden68
Naja, wie schon vorher beschrieben verdiente Mr. Jones bei den Alben kräftig mit und kann deshalb auch nicht wirklich als objektiv angesehen werden....
Also mit Verlaub: Wenn der Forist Cipo hier behauptet, Jackson hätte weder Notenlesen können noch ein Instrument spielen, also Unwahrheiten postet, dann erscheint mir eine Aussage von Quincy Jones, der Jackson produzierte und mit ihm arbeitete, doch um einiges relevanter,wahrheitsgemäßer und kompetenter.

Warum sollte Quncy Jones lügen, was hätte er davon, auch finanziell. Nochmal, Jones ist Produzent, kein Komponist. Und meinen Sie nicht, dass das Ausnahmetalent, welches gemäß der Verschwörungstheorie des Foristen Cipo in Wahrheit 'Thriller' komponiert hätte, sich nicht irgendwann mal geoutet hätte?

Ich warte schon auf die schwindelerregende Erklärung, der Jackson Clan hat gemeinsam mit Jones den wahren Komponisten gleich nach Erscheinen von Thriller getötet.

Beitrag melden
Executizzle 14.07.2009, 19:26
605. ...

Zitat von Joachim Voß
Bis zum Tot von Jackson war doch fast jeden Tag eine andere Horrorstory über Amy Winehouse in den Zeitungen. Oder Katie Price, zwar keine Musikerin, aber über die wurde auch jeder Mist veröffentlicht und nicht nur positives. Das sind nur zwei Beispiele, die einem sofort ein- und auffallen, wenn man täglich eine normale Tageszeitung liest. Man muss nicht einmal die Klatschzeitungen und Sendungen verfolgen um diese Berichte zu erhalten. Deshalb ist Ihre Vermutung das nur über Jackson so negativ berichtet wurde falsch.
Sie vergleichen doch wohl nicht ernsthaft die 30 Jahre mediale Hetzjagd auf Michael Jackson mit einer Randnotiz (auf Seite 12) über Amy Winehouse, die mal wieder besoffen von der Bühne gestolpert ist (gähn) vergleichen?

Ich würde sagen, da versuchen sie die Kreisliga auf Champions League Niveau zu heben...

Was die Presse mit Jackson gemacht hat, ist in viellerei Hinsicht einzigartig (im positiven, wie auch im negativen). Auch hier hat der Mann einfach Maßstäbe gesetzt. Ein paar äußerst auflagensteigernde Beispiele gefällig?


- Kaufen von Knochen des "Elefantenmenschen"
- "Bubbles" als Haustier
- Sauerstoffzelt
- Schrein für Elizabeth Taylor
- Exzessive plastische Chirurgie ("Entstellungssyndrom")
- 50 Jahre einfrieren lassen
- angebliche Pädophilie
- Hautbleichen vs. Erkrankung
- angebliche Homosexualität
- Drogen- und Medikamentensucht
- Wer ist der Vater der Kinder?
- Nase fällt ab
- Krebskrank?
- Der ganze Jacko/Wacko Blödsinn
- Mord?
- Sorgerecht?
- Erben?
- usw. usf.

Was gibt es dagegen über Amy Winehouse zu berichten?
Ein paar merkwürdige Wochen mit Pete Doherty und ein halbwegs gelungenes Album. Und halt eine Randnotiz, wenn sie malwieder besoffen von der Bühne fällt...

Ich will das keineswegs als positiv darstellen, oder diese ganzen bizarren Geschichten als Argument dafür nehmen, wie böse die Presse zu Jackson war. Aber bei ihm fand einfach mal eine ganz andere Hetzjagd statt, als bei irgendeinem anderen mir bekannten Star. Das mit so unerheblichen Skandalnudeln wie Katie Price und Amy Winehouse zu vergleichen ist schlicht und ergreifend: fail!

Beitrag melden
harm ritter 14.07.2009, 19:34
606.

Zitat von aubrac
Also mit Verlaub: Wenn der Forist Cipo hier behauptet, Jackson hätte weder Notenlesen können noch ein Instrument spielen, also Unwahrheiten postet, dann erscheint mir eine Aussage von Quincy Jones, der Jackson produzierte und mit ihm arbeitete, doch um einiges relevanter,wahrheitsgemäßer und kompetenter.
Daß er keine Noten lesen, geschweige denn schreiben konnte, will ich gerne glauben. Ich meine das auch vor ein paar Jahren schon an anderer Stelle so gelesen zu haben. Auch auf dem Klavier oder Synthi konnte er vielleicht nur die Baßlinien und Akkorde reindrücken. Na und? Dur und Moll begriffen, dann noch die Septakkorde, und los geht's! Mehr braucht's doch nicht, um einen Song zu komponieren, wenn man dann noch die Melodie dazu pfeifen oder trällern kann.

Beitrag melden
herden68 14.07.2009, 19:34
607.

Zitat von aubrac
Also mit Verlaub: Wenn der Forist Cipo hier behauptet, Jackson hätte weder Notenlesen können noch ein Instrument spielen, also Unwahrheiten postet, dann erscheint mir eine Aussage von Quincy Jones, der Jackson produzierte und mit ihm arbeitete, doch um einiges relevanter,wahrheitsgemäßer und kompetenter. Warum sollte Quncy Jones lügen, was hätte er davon, auch finanziell....
Brrrr, jetzt beruhigen wir uns alle erst mal wieder.
Ob Sie oder ich eher einem Foristen hier oder doch Quincy Jones glauben, tut erst mal nichts zur Sache. Nichtsdestotrotz würde der Verkauf von Micky-Alben zurück gehen, wenn sich heraus stellte, daß nicht ER die ganzen Sachen geschrieben hat. Und das wiederum hätte dann doch schon Einfluß auf das Bankkonto des Herrn Jones, meinen Sie nicht?
Aus welcher Quelle haben Sie denn die Aussage von Quincy Jones?

Beitrag melden
harm ritter 14.07.2009, 19:39
608.

Zitat von Pandora's Box
Oh, mein Gehör funktioniert hervorragend. Ich höre auch durchaus einige hohe Töne bei MJ. Daraus aber gleich eine echte 3 1/2 Oktaven umspannende Stimme zu machen, halte ich, gelinde gesagt, für recht übertrieben. :-)
Sind solche Details denn nicht eigentlich auch eher unerheblich? Sein helles Glockenstimmchen war schon etwas Einzigartiges im vergangenen Jahrhundert, das kann man ihm doch auch einfach mal zugestehen. Nicht MJ wäre ohne Vater Joe nichts -- Vater Joe wäre ohne MJ heute höchstens eine lokale Berühmtheit.

Beitrag melden
aubrac 14.07.2009, 19:47
609.

Zitat von herden68
Brrrr, jetzt beruhigen wir uns alle erst mal wieder. Ob Sie oder ich eher einem Foristen hier oder doch Quincy Jones glauben, tut erst mal nichts zur Sache. Nichtsdestotrotz würde der Verkauf von Micky-Alben zurück gehen, wenn sich heraus stellte, daß nicht ER die ganzen Sachen geschrieben hat. Und das wiederum hätte dann doch schon Einfluß auf das Bankkonto des Herrn Jones, meinen Sie nicht? Aus welcher Quelle haben Sie denn die Aussage von Quincy Jones?
Also ich bin ganz ruhig. Wieso, sind Sie aufgeregt? Müssen Sie nicht, es geht ja nur um einen Musiker.
Kurz nochmal: Zu behaupten Jackson hätte weder ein Instrument spielen noch Noten lesen können, zu 'glauben', entgegen der Aussagen seines Produzenten, er hätte seine Songs nicht komponiert zeugt nicht von Kenntnis der Materie. Aber was Sie gerne 'glauben' wollen und was nicht, ist natürlich Ihnen selber überlassen.

Es bleibt Ihnen auch überlassen, sich zu ereifern, dass Jones aus Profitgier Lügen verbreitet. Ich nehme mal an, Ihnen sagt der Name Quincy Jones nichts?

Aber wie gesagt, Sie müssen sich nicht aufregen, es geht nur um einen Musiker. Und ein kleiner belangloser Poster kann am Mythos Michael Jackson ohnehin nicht kratzen.

Beitrag melden
Seite 61 von 88
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!