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Milo Yiannopoulos streitet mit Buchverlag: "Unlustig"
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Milo Yiannopoulos war der Posterboy der amerikanischen Rechten. Nach verharmlosenden Äußerungen zu Kindesmissbrauch verlor er seinen hochdotierten Buchvertrag. Das Manuskript ist jetzt einsehbar - inklusive Lektor-Anmerkungen.

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kumi-ori 29.12.2017, 09:04
20.

Ich finde den Zwang zur permanenten poltical correctness manchmal reichlich ermüdend und lustfeindlich. Aber es ist nicht umgekehrt so, dass etwas allein schon deshalb lustig oder interessant ist, weil es politisch inkorrekt ist. Und, ohne das Buch gelesen zu heben: nach dem, was hier vorgestellt worden ist, scheint es mir nur läppisch, und sonst gar nichts, zu sein.

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vitalik 29.12.2017, 09:49
21.

Zitat von sischwiesisch
...schon immer sehr klever. Nur abwertende Kommentare über ihre schauspielerische Fähigkeiten und ihrem Aussehen abgegeben....? Das ist das Ziel von raffinierten Hetzern. Die richtige Drecksarbeit andere machen lassen. Und das gewollt. Ganz bewusst bestimmte Reaktionen zu provozieren und sich daran erfreuen. Und dann den Unschuldsengel spielwn. Viel Spaß in ihrer zynischen Welt.
Ich finde Sie liegen mit Ihrer Einschätzung richtig. Bestimmte Gruppen nutzen bekannte Muster um zu provozieren. Auf der anderen Seite entspricht es doch auch der Wahrheit, dass der Herr Yiannopoulos, die ihm vorgeworfenen Dinge nicht getan hat.
Man muss die Ignoranz bekämpfen, aber nicht mit den Mitteln der Desinformation.

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SanchosPanza 29.12.2017, 10:20
22. Hellsehen oder Medienvertrauen?

Zitat von kumi-ori
Und, ohne das Buch gelesen zu heben: nach dem, was hier vorgestellt worden ist, scheint es mir nur läppisch, und sonst gar nichts, zu sein.
Und das können Sie beurteilen, ohne das Buch gelesen zu haben? So sehr vertrauen Sie eine elektronischen und politisch durchaus eigenmeinungsstarken Medium?

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sischwiesisch 29.12.2017, 10:20
23. Allerdings die Reaktionen ...

Zitat von vitalik
Ich finde Sie liegen mit Ihrer Einschätzung richtig. Bestimmte Gruppen nutzen bekannte Muster um zu provozieren. Auf der anderen Seite entspricht es doch auch der Wahrheit, dass der Herr Yiannopoulos, die ihm vorgeworfenen Dinge nicht getan hat. Man muss die Ignoranz bekämpfen, aber nicht mit den Mitteln der Desinformation.
...aus der aüßersten rechten Ecke, die wollte er genauso.
Darum ging es mir. Da bin ich mir zu 100 % sicher, Das war mein Gedanke und seine Absicht. Da wurde gesagt was er denkt.
Sie unterstellen diesem Menschen doch eine gewisse Intelligenz, ich sage gezielt subtile aufhetzende.
Der weiß genau was passiert, wenn er sich entsprechend gegen eine Schauspielerin wie Leslie Jones aüßert. Alles andere wäre naiv.
Physisch macht sich dieser Mensch die Hände nicht schmutzig.

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walldemort 29.12.2017, 11:21
24. Unterirdisch

Es gibt einen Unterschied zwischen "provozierend" und "beleidigend", "rassistisch", "sexistisch" und "diskriminierend". Der Grat dazwischen ist gar nicht so schmal, wie viele immer tun. Und die öffentlich einsehbaren Zitate aus dem geplanten Buch, das der Verlag nicht drucken will, zeigen, dass dieses Geschreibsel ein unsachliches, narzisstisches und verletzendes Pamphlet ist. Daher drücke ich im Rechtsstreit dem Verlag die Daumen und hoffe, dass sich auch anderswo kein Verlag dafür findet, der dem selbst ernannten Autor auch noch Honorar für seine Tiraden zahlt.

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