Forum: Kultur
Mit Rechten reden: Unendlich öde!
DPA

Während die Linken über gelungene Gesprächsführung mit Schlägern, Brüllern und Menschenhassern nachdenken, formiert sich in aller Ruhe eine faschistische Bewegung. Die Zeit des Redens ist vorbei.

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paulvernica 21.10.2017, 14:29
1. Diskussion

Dann versuchen Sie mal mit der Antifa zu reden. Dies ist genauso unmöglich wie mit radikalen Rechten. Wünschenswert wäre in der Tat eine Diskussion über Probleme bei der Migration im weitesten Sinne. Wer jedoch überhaupt nicht erkennen will, dass es Probleme gibt verweigert sich nur der Diskussion und beleidigt den Überbringer der schlechten Nachricht als Nazi und Rechtsradikalen.

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FischerKielSchwerin 21.10.2017, 14:33
2. Danke

Danke für Ihre mutige und klar positionierte Kolumne.

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heradweger 21.10.2017, 14:36
3. Zitat: "Das ist so unendlich öde."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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B!ld 21.10.2017, 14:36
4.

Schublade gegen Schublade - ob das Sinn macht?

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mucschwabe 21.10.2017, 14:38
5. Bertolt Brecht

“Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ meinte Herr Brecht schon und ist sicher richtig. Momentan sehe ich aber keinen konkrete Veränderung unseres Rechtsstaates. Unsere Regierung hält sich an das Grundgesetz und die Menschenrechte. Selbst die AfD, so unsympathisch und menschenverachtend viele ihrer Mitglieder auch sind, betreiben keinen offenen Rechtsbruch. Ich halte eine harte inhaltliche diskussionsbasierte Auseinandersetzung für zielführender und angebrachter, als einen linken schwarzen Block auf AfD-Mitglieder oder Pediga-Rentner zu hetzen.

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fantin-latour 21.10.2017, 14:43
6. Gewaltverherrlichung von links

Unglaublich, meinen Sie das ernst, Frau Berg? Wenn linksextreme Jugendliche eine Bierflasche werfen, finden Sie das harmlos, wenn Rechtsextreme Gewalt ausüben, ist es böse? Wenn Rechtsextreme Juden angreifen, ist das böse, wenn Islamisten, die sich als Kriegsflüchtlinge ins Land gemogelt haben, das tun, müssen wir die armen Täter vor den bösen Menschen schützen, die sie wieder nach Hause schicken wollen? Sie verstehen unter "die Menschlichkeit retten", wenn marodierende, plündernde Jugendliche durch die Straßen ziehen, ja? Offenbar haben Sie in Ihrer Jugend zu viele Bierflaschen an den Kopf bekommen - krass - , anders ist das nicht zu erklären. Ihre schlechte Laune erklärt sich aber vermutlich auch dadurch, dass Ihre Theaterproduktion in Wien neulich selbst von der linken Presse verrissen wurde
http://derstandard.at/2000066269043/Viel-gut-essen-Besitzstandswahrungsrede

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e-matt 21.10.2017, 14:46
7. Wenn es nicht so traurig wäre ...

... würde ich mir jetzt Popcorn holen und die folgenden Beschimpfungen und Beleidigungen hier im Form betrachten. Frau Berg beschreibt eine Ohnmacht, die ich selbst auch manchmal spüre. Während es hier in Deutschland tausende (!) Angriffe auf Ausländer von Rechts gab, wird über die Gefahren von linken Steineschmeißern diskutiert. Mir ist ein Menschenleben immer noch deutlich mehr wert als eine Fensterschreibe. Aber wir wollen ja alle so schön zivilisiert und kultiviert sein und mit rechten Kanackenklatschern DISKUTIEREN. Muss der Staat nicht alle in Deutschland lebende Menschen schützen? Wer schützt Ausländer, Linke und "Normalbürger" vor den Nazis? Wer??

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willithewacker 21.10.2017, 14:47
8.

Hä?

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murksdoc 21.10.2017, 14:47
9. Gewalt ist kein Theaterstück

und deshalb ruft man von der warmen Stube eines anderen Landes, das einem die Sicherheit gibt, nicht wegen "Volksverhetzung" oder "Aufruf zur Gewalttätigkeit" dafür strafrechtlich belangt zu werden, weil dieser Aufruf nicht an die Menschen in der Schweiz gerichtet ist, auch nicht dazu auf. Das ist noch verwerflicher, als würde man mittendrin stehen und hätte die Konsequenzen seiner eigenen Hetzschriften zu fürchten. Dass das, was Sie da tun, obwohl vom Ausland aus begangen, bei uns strafbar ist, weil es bei uns "Wirkung" zeigen soll, wissen Sie hoffentlich. Und obwohl ich leidenschaftlicher Vertreter ungebremster Meinungsfreiheit bin, ist hier eine rote Linie überschritten, die mich hoffen lässt, dass es allein Sie sind, die die Konsequenzen Ihrer Hassschrift zu tragen haben.

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