Forum: Kultur
Mit Rechten reden: Unendlich öde!
DPA

Während die Linken über gelungene Gesprächsführung mit Schlägern, Brüllern und Menschenhassern nachdenken, formiert sich in aller Ruhe eine faschistische Bewegung. Die Zeit des Redens ist vorbei.

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booaaeey 21.10.2017, 15:45
50. Schon der zweite Gewaltaufruf im SPON nach der Wahl?

Nachdem kürzlich Frau Stokowski ziemlich offensichtlich zur Gewalt als politischem Mittel gegen Rechte aufrief jetzt also auch noch Frau Berg mit einer medialen Unterstützering des schwarzen Blocks (der Antifa, nicht der Rechten..). Beide anscheinend stark durch das unpassende Ergebnis demokratischer Wahlen erregt. Gut, sind zwar nur Meinungsäußerungen in einer Kolumne, unterstreicht aber wieder mal die links anscheinend breit akzeptierte Auffassung linke Gewalt ist gute Gewalt . Und linker hate speech ist halt kein hate speech.
SPON sollte sich die Frage stellen ob derartige mehr oder wenig unverhohlene Gewaltaufrufe noch durch die eigenen journalistischen Ansprüchen abegeckt werden.

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arvin 21.10.2017, 15:45
51. Unterschied

Es gibt Rechtsextreme und Rechte genau so wie Linke und Linksextreme darin liegt der Unterschied Frau Berg. und beide Extreme sind in meinen Augen arme, kaputte, narzisstische Seelen.

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großwolke 21.10.2017, 15:47
52. Ich möchte diese Kolumne melden

Sie ist unsachlich geschrieben, verharmlost linke Gewalt und enthält auch sonst so gut wie keinen Punkt, der in einer diskutierbaren, konkreten Form ausformuliert wäre. Liebe SPON-Redaktion, es wird Zeit, Frau Berg zu ersetzen. Mit Margarete Stokowski habt ihr eine feministische Linke im Programm, die deutlich näher am Puls der Zeit ist und zu weniger altersbedingten Endzeitvisionen neigt. Der Kampf wird also kompetent weitergeführt, während Ihr nach passendem Ersatz sucht.

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reikhard.angendorff 21.10.2017, 15:47
53. "Die Zeit des Redens ist vorbei"?

Das schreiben Sie als "Intelektuelle"? Das ist offenbar Ihr Ernst, und dann wurde hier eigentlich alles Wesentliche bereits gesagt: Wenn Sie einem gewaltsamen Dialog des scharzen Blocks das Wort reden, werden Sie sich selbst zu Recht irgendwann verantworten müssen, dass Sie zur Gewalt, zum Landfriedensbruch aufrufen. Man kann Unrecht nicht mit Unrecht bekämpfen!

Sie bagetellisieren diesen schwarzen Block á la da hätte jemand nur ein Fläschhen auf Niemanden geworfen. Sie wissen wie wir alle hier, dass das nicht stimmt. Wie haben gut noch die Mitschnitte in Erinnerung, wo ganze Läden geplündert und jede Menge Autos von zumeist gering- bis normalverdienenden Nachbarn abgefackelt wurden. Und selbst der Polizist, der dass zu verhindern suchte, war auch nichts weiter als einer dieser Nachbarn. Schon da habe ich mich gefragt, was eigentlich "die Linke" für ein Problem hat.

Nur eines zählt in den zukünftig eher schwierigen Tagen des Dialogs - und um nichts anderes kann es gehen: das ist das Recht, an das sich alle zu halten haben, ob sie sich nun links, mitte oder rechts nennen. Und wer pöbelt, macht sich zwar nicht unbedingt strafbar, ist aber auch nicht gerade im humanistischen Sinne ernst zu nehmen. So geht es mir leider zunehmend mit Ihnen, Frau Berg.

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sogehtsind 21.10.2017, 15:51
54. Wer schützt uns vor den radikalen Linken?

Wer schützt den normale Bürger vor den Verrückten, die Autos und Häuser zerstören nur um komische Linke Ideologie zu leben?
Hab noch nie gehört dass die AFDler sowas tun. Dieser schwarze Linke Block aber dauern.

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mwroer 21.10.2017, 15:56
55. Das jetzt wieder ...

"Vielleicht ist der Schwarze Block, die jungen Menschen der Antifa, die Faschisten mit dem einzigen Argument begegnen, das Rechte verstehen, die einzige Bewegung neben einem digital organisierten Wiederstand, die eine Wirkung hat."

Ehrlich? Dieses Geseiere vom schwarzen Block und der Antifa ist seit über 20 Jahren das gleiche - Molotovcoktails auf Polizisten an der Startbahn West und in Wackersdorf - sieht so Ihr Widerstand aus? Das sind die Helden die gegen rechts kämpfen sollen?

Die gleichen Figuren die mit 'Buh' Rufen und Trillerpfeifen schon vor 30 Jahren Wahlkampfveranstaltungen der CDU unmöglich gemacht haben - die sollen jetzt die Rechten die das gleiche machen bekämpfen weil ... ?

Weil die Linke nun doch die Redefreiheit für sich entdeckt hat und das stören mit Trillerpfeifen plötzlich böse ist weil sie selbst nicht gehört werden?

Reden Sie doch mal sachlich mit der sogenannten Antifa. Die sind genau so reaktionär und gewaltbereit wie die rechte wenn es um den politischen Gegner geht. Da ist kein Unterschied, kein einziger. Wo Linke sich zusammenrotten um Skinheads zu jagen, und das sind nicht mal immer Nazis, ist genau so wenig Platz für Menschlichkeit und Miteinander als wenn Rechte sich zusammenrotten um Punks zu jagen.

Diese hehre Bild vom linken Widerstand der die Fackel der Menschlichkeit vor sich herträgt ist großer Bullshit Frau Berg. Das ist ein Bild in den Köpfen der Salonlinken über etwas das so schlicht nicht existiert, nie existiert hat und in seiner Glorie auch nie existieren wird.

Linke und Rechte Extreme sind schlicht gewaltbereite Idioten - die einen finden das eine Mäntelchen schicker als das andere um ihre Gewaltbereitschaft auszuleben.

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hornisse.04 21.10.2017, 15:56
56. Ich zitiere Frau Berg: (über ihre Spon-Kolumne)

"Das ist nicht Kunst, sondern ein kurzes Tourette. Das mach ich eigentlich nur, weil ich das Feld nicht den anderen überlassen will. Manche regen sich auf, andere fühlen sich bestätigt, ab und zu bewirkt es etwas, weil Politiker es lesen. Das ist der minimale gesellschaftliche Beitrag, wenn ich schon keine Partei gründe. "

Interessant, wie eine sich derart selbst überschätzende Person die Gesellschaft gerne hätte: alles faschistisch, was ihr Weltbild stört. alles verwerflich, was nicht ihrer Meinung besinnungslos folgt. Muss alles weg. Gewalt, Gewalt, Gewalt - ist das wirklich das letzte der "Argumente"? Gott bewahre uns davor, dass sie womöglich doch noch eine Partei gründet...

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ALEMANNE2 21.10.2017, 15:59
57.

Zitat von unky
Können oder wollen Sie es nicht verstehen? Es formiert sich schon längst der neue Faschismus - und Sie verniedlichen die Probleme. Es geht darum, dass die Demokratie entschieden gegen die Neofaschisten vorgehen muss. Antifa mit Neonazis gleichzusetzen ist nicht nur falsch, sondern auch höchst gefährlich, weil es das faschistoide Potential bagatellisiert.
Ja, der Rechtsradikalismus und jegliche Art von aufkommendem Faschismus muss bekämpft werden und eine gesunde Demokratie ist mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln in der Lage, dies zu tun. Aber diese Aufgabe der Antifa und anderen Linksradikalen zuzuweisen hieße, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Einmal angefangen macht man dann gleich weiter mit der linken Revolution, und wohin die Realisierung linker Ideologie letztlich führt hatten wir in den letzten 100 Jahren schon öfters: Oktoberrevolution (UDSSR), Langer Marsch (China), Kuba-Revolution, Pol Pot (Kambodscha), Venezuela, DDR, usw. Wollen wir das?

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traveller25 21.10.2017, 15:59
58. Unfassbar!

vielleicht wollte die Autorin ihrer eigenen Wichtigkeit halber mal tüchtig provozieren. Bevor man Buchstaben zu Buchstaben, Wort zu Wort zusammenfügt, sollte man jedoch entweder vorher oder kurz vor dem veröffentlichen darüber nachsinnieren, was man tut. Der Artikel ist eine harte Grenzüberschreitung, die von den eigenen aber auch den dafür zuständigen Kontrollorganen nicht toleriert werden kann. Es ist nicht alles erlaubt, was möglich ist oder möglich erscheint. Ihnen nicht und dem Rest auch nicht. So etwas darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.

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M. Michaelis 21.10.2017, 15:59
59.

Mit Extremisten reden ist generell öde. Ganz egal ob links, rechts oder religiös.

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