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"Mohamed" von Abdel-Samad: Religionskritik nach Pegida-Art
DPA

Selbst ein Hitler-Vergleich fehlt nicht: In seinem Buch "Mohamed" beschreibt der Deutsch-Ägypter Hamed Abdel-Samad den Propheten als mordenden Tyrannen, macht den Islam pauschal nieder - und liefert Argumente für den rechten Rand.

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skell100 28.09.2015, 19:02
270. Ach,..

Zitat von spon-facebook-10000426606
Hamed Abdel Samed, Sohn eines Imams, hat als Kind den Koran auswendig gelernt; er spricht nicht nur Arabisch, er kann alle arabischen Dialekte unterscheiden. Mit 20 war er ein Islamist und hat auf Demos “Tod USA”, Tod Israel!” gerufen, allerdings im Gegensatz zu manchen deutschen Intellektuellen keine 40 oder 50 Jahre gebraucht, um sich an seine Jugendsünden zu erinnern. Er hat die meisten arabischen Länder bereist, während Bax seine Kenntnisse der arabischen Kultur vom Libanesen um die Ecke bezieht, der ihm mal den Unterschied zwischen Falafel und Kube erklärt hat. Zwei seiner Bücher sind in Ägypten erschienen, er schreibt eine Kolumne für eine ägyptische Zeitung. Hamed hat also vom Islam keine Ahnung, Bax dagegen den total authentischen Blick eines wirklichen Insiders, der mit Karl May von Bagdad nach Stambul gereist ist. Es gibt nur Wenige, die Bax für einen Selbstdenker halten.
Sie sind also Henryk Broder. Ihren Text habe ich schon gelesen. Woanders natürlich.

Oder Sie sind einfach ein kleiner Textdieb bei Herrn Broder und wollten sich damit wichtig machen, weil es mit den eigenen Gedanken dazu nichr reicht.

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Kermitinspon 28.09.2015, 19:02
271. Eine Verdrehung der Tatsachen.

Grade was wir derzeit in Syrien, Irak etc. erleben ist der der Islam in der Urform bzw. Faschissmus pur.
Der Autor sollte sich mal etwas mit dem Islam beschäftigen.

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jota7 28.09.2015, 19:02
272. Meinungsfreiheit geht anders, Herr Brax

Was der als Leichtmatrose segelnde Daniel Brax hier absondert, ist pure Denunziation und Demagogie.
Allerdings kann es ihm auch mit dieser Wucht an Unterstellungen und ebenso falschen wie absurden Behauptungen nicht gelingen, einem ausgewiesenen und ruhig argumentierenden Islamexperten wie Abdel-Samad das Wasser zu reichen.
Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Aufsatz von Brax lohnt sich schon deshalb nicht, weil Ideologen, die andere als Hetzer verunglimpfen, meist selbst ein größeres Problem damit haben.

Bemerkenswert hingegen ist jedoch wieder einmal, wie vor allen linksorientierte Kulturrelativierer wie Brax immer wieder versuchen, die Wirklichkeit der eigenen ideologischen These unterzuordnen. Dies geht - langfristig - immer schief, wie unsere eigene Geschichte hinlänglich beweist.

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Sandrost 28.09.2015, 19:03
273. xxx

Zitat von zynik
...ob der gute Mann merkt, dass er sich zum Roberto Blanko von Pegida & Co gemacht hat?
und was wäre daran schlimm, ein roberto blanko zu sein? ist das für sie einer beleidigung gleichkommend?

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leserlich 28.09.2015, 19:03
274. liebe kommentierende christen,

war im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen.

wer weiß wie oft der koran im sinne neuer ziele und verfasser in seiner geschichte manipuliert und umgeschrieben wurde. das gilt auch für übersetzungen und auch für die bibel. alles menschenwerke und machtinstrumente. also mal schön auf dem teppich bleiben.

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Hope4Bloom 28.09.2015, 19:03
275. Hallo!

Herr Bax,

haben Sie diesem Deutschägypter nicht vor einigen Jahren den (muslimischen Lynch-) Mob auf den Hals gewünscht - damals, als jener in Ägypten festsaß? In der TAZ. Sie erinnern sich? Damals, vor wenigen Jahren. Vielleicht erinnert man sich...

Hallo, noch einmal.
Mir hat sich Ihre haßerfüllte Polemik von damals ins Gehirn gebrannt. Nein. Mir hat sich Ihr Name in mein kleines, braunes, besorgtes Gehirn gebrannt.

Fein, dass Sie hier wiederholt ihren Überdruss abladen dürfen.

Adieu

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max-mustermann 28.09.2015, 19:03
276.

Zitat von el-gato-lopez
Ein bio-deutscher Bildungsbürger ohne besonderen Kultur- oder Themenbezug erklärt einem muslimischen Intellektuellen die "korrekte" Interpretation seiner Religion. Ein Klassiker des linken Milieus
Auch wenn ich mich ehr dem linken Spektrum zuordne muss ich ihnen absolut zustimmen.

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karlsiegfried 28.09.2015, 19:04
277. Sieht doch im Christentum ....

... nicht anders aus. Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennung, Christianiserung Mittel- und Südamerika, Ablasshandel, Anspruch auf Unfehlbarkeit, Schwulenhasser, Pädophile, Anhäufung Billionen, Suff, Hurerei und, und , und. Islam und Kirche beide gleich. Beide zum Fürchten.

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Zappa_forever 28.09.2015, 19:04
278. Das ist keine...

Zitat von lillime2
Jetzt wird sogar Muslimen Islamophobie nach Pegidaart vorgeworfen. Wieweit entblöden wollen sich die Gutmenschen eigentlich noch??? Der Mann steht unter Polizeischutz wegen seiner Bücher! Manchmal sind Journalisten wirklich widerlich in ihrer Häme.
...Häme sondern die Doktrin von Großinquisitoren. Ganz nach dem Motto: "Wiederrufe oder wir überlassen Dich dem Schwert."

Es ist erbärmlich. Bax ist erbärmlich. Dass so etwas auf SPON erscheint, spricht ebenfalls Bände...

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mueller23 28.09.2015, 19:04
279. Streng genommen darf kein Muslim Mohammed verherrlichen.

Die Suren, die er schreiben ließ, waren nicht sein Werk, sie wurden von Gott direkt eingeflüstert.
Insofern befinden sich alle Muslime, die Mohammed auch nur irgend etwas zuschreiben, bereits im Aberglauben.
Der Islam setzt absoluten Gehorsam voraus. Das ist die reine Lehre.
Schon der Satz "Der Prophet hat gesagt" müsste bestraft werden, es war Gott himself, der gesagt hat, Mohammed war nur sein Medium.
Die Praxis im Islam sieht jedoch anders aus.
Da wurde und wird der Prophet durchaus benutzt, Legenden gestrickt, auf einem weißen Pferd soll er sich in Jerusalem gen Himmel begeben haben.
Ein Höhepunkt des Aberglaubens.

Nach Jahrhunderten Leben in Widerspruch und Aberglauben dürfen sich die Muslime nicht wundern, wenn Mohammed als historische Persönlichkeit betrachtet wird.

Das menschliche Bewusstsein hat sich weiterentwickelt, Naturereignisse werden nicht mehr als Gottes Urteile wahrgenommen (hat jemand heute nacht gegen 4:14 Angst gehabt?).

Allein die Tatsache, dass sich verschiedene Glaubenrichtungen heute bis aufs Messer beharken, ist schon der Beweis, dass die reine Lehre längst den Bach runter ist, nicht anders als im Christentum,
im Laufe der Zeit verkommen Religionen zu Herrschaftssystemen.

Ich spreche oft und gern mit Muslimen, Türken, Iraner, Marokkaner, über Gott und die Welt, und es ist erstaunlich, wie oft wir einer Meinung sind.

Eine Ethik ohne Religion, die auf Respekt vor der Schöpfung und Solidarität unter den Menschen beruht, ist möglich.

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