Forum: Kultur
"Mohamed" von Abdel-Samad: Religionskritik nach Pegida-Art
DPA

Selbst ein Hitler-Vergleich fehlt nicht: In seinem Buch "Mohamed" beschreibt der Deutsch-Ägypter Hamed Abdel-Samad den Propheten als mordenden Tyrannen, macht den Islam pauschal nieder - und liefert Argumente für den rechten Rand.

Seite 4 von 29
spon70 28.09.2015, 17:43
30. Eher ein Kommentar des Autors

Ein Autor der eine diametral entgegengesetzte Meinung zu den Gefahren des Islams hat (siehe zuletzt erschien sein Buch "Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten") soll echt dieses Buch rezensieren? Als Kommentar ok, als journalistischer Beitrag alles andere als objektiv.

Beitrag melden
Trouby 28.09.2015, 17:43
31.

Das Problem ist, dass der Koran in der heutigen Zeit viel mehr Ansatzpunkte zur Radikalisierung und Extremisierung bietet als die Bibel. Selbst Frau Göring-Eckardt hat sich letztens mit der Aussage verrannt, in der Bibel würde auch Auge um Auge, Zahn um Zahn gefordert. Das ist eben mitnichten so, denn Jesus hat sich ja gerade davon distanziert. Was auch immer die Kirche daraus zwischenzeitlich gemacht haben mag: Das Christentum ist eindeutig auf Nächstenliebe aufgebaut. Außerdem ist die Bibel keine Verhaltensvorschrift für Gläubige.

Das ist im Islam völlig anders, Mohammed hat eine ganze Reihe von Verhaltensvorschriften erlassen, auf die sich seine Gläubigen beziehen. Zu behaupten, der Islam selbst sei nicht Kern des Problems, ignoriert das Problem.

Beitrag melden
unter_linken 28.09.2015, 17:43
32.

Ach Herr Bax, mit Ihren Kritiken ist es ja meist genauso wie mit den Expertenmeinungen eines Herrn Hamanns. Das Gegenteil ist so meist der Fall..

Beitrag melden
P.Delalande 28.09.2015, 17:43
33.

Auch wenn Herr Bax es nicht wahrhaben will, Hamed Abdel-Samad hat wohl leider Recht. Ibn Ishāq, der Verfasser der ersten Biografie Mohammeds, im achten Jahrhundert, ist dafür die älteste Quelle.

Beitrag melden
hatem1 28.09.2015, 17:44
34. Islamkritik

Islamkritik ist wichtig und richtig. Aber wer Taz-Autor Daniel Bax schreiben lässt, weiß vorher, dass dabei keine halbwegs faire Auseinandersetzung mit dem Buch, sondern nur ein Totalverriss für Hamed Abdel-Samad herauskommen kann.

Beitrag melden
peter_gurt 28.09.2015, 17:44
35. Nicht von der Hand zu weisen ist..

..dass der Koran antidemokratisch, frauendiskriminierend und alles in allem unsozial ist. Und das ist unabhängig davon wer und wie interpretiert. Unter dem Strich ist die Lehre gegen Christentum und Judentum und so ziemlich gegen sämtliche westlichen Werte. Darum bin ich gegen diese Religion.

Beitrag melden
sabadin 28.09.2015, 17:45
36. Die Reform zu einem modernen Islam wird zu wenig

bis gar nicht unterstützt. Was will man von einem eingefleischten "tazler" erwarten! Alle reformfreudigen Moslems werden weder unterstützt noch anerkannt von deutschen Medien und Politikern. Das ist so, als hätten alle eine Gehirnwäsche durch die gut organisierten Islamverbände erhalten, die ihren rückständigen Islam unbedingt beibehalten wollen und bis aufs Blut verteidigen; im wahrsten Sinne des Wortes. Auch jene Frauen im Islam, die einen modernen Islam fordern werden von jenen mit dem Tode bedroht.
Wie verdreht ist in Deutschland unsere Wahrnehmung!

Beitrag melden
tomxxx 28.09.2015, 17:46
37. Die Frage ist doch ausschliesslich

ob er Recht hat oder nicht! Wie war Mohammed denn und was lässt sich historisch noch rekonstruieren?

Beitrag melden
starhemberg_sei_dank 28.09.2015, 17:46
38. Ku Klux Klan

"Das ist in etwa so, als würde man den Ku Klux Klan mit seinen brennenden Kreuzen zur einzigen richtigen Lesart des Christentums erklären."

Das ist eben nicht so, denn im neuen Testament auf das sich die Christen beziehen steht nichts davon was der KKK macht. Die IS und die Salafisten hingegen machen GENAU das was im Koran steht. Deswegen ist dieser Vergleich nicht zulässig

Beitrag melden
Skeptiker99 28.09.2015, 17:47
39. Religionskritik = Rechter Rand?

Nach allem was ich über Herrn Abdel-Samad weiß ist er allen Religionen skeptisch gegenüber eingestellt. Der Islam ist nunmal die Religion, mit der er aufgewachsen ist. Daher ist es nur logisch, dass er sich in besonderer Weise mit Mohamed auseinandersetzt und nicht mit Jesus oder dem Buddha. Jede Religion ist in ihrem Kern gewalttätig. Man kann ja schlecht von jemandem der glaubt dem Willen des allmächtigen Schöpfers des Universums zu folgen erwarten sich auf eine sachliche Diskussionen einzulassen. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass die Radikalen die Religion richtig verstehen. Die Liberalen haben nachgedacht nach dem Motto: "Das kann so nicht gemeint sein, dann wäre es ja Schwachsinn". Vielleicht war Ihr erste Eindruck aber richtig und es ist wirklich Schwachsinn der erfunden wurde um Menschen kontrollieren zu können.

Beitrag melden
Seite 4 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!