Forum: Kultur
Mohammed-Witze: Trittbrettfahrer der Meinungsfreiheit
REUTERS

Klar darf man sich über Religionen lustig machen. Klar darf man dagegen auch protestieren. Aber genauso klar darf man auch sagen: All das dient weniger der Meinungsfreiheit als der Auflage von "Charlie Hebdo" und "Titanic". Denn Satire darf zwar alles - sie muss aber nicht.

Seite 7 von 39
ip- 20.09.2012, 17:08
60. guter Beitrag

Zitat von barbierossa
Satire hat keinen Auftrag. Schon gar keinen Entlarvungsauftrag. Wenn der Herr Kolumnist schreibt: "Wollen sie dann also den zornigen islamistischen Mob entlarven, der in Tunis, Kairo und anderswo seinen Hass auf den Westen ausagiert? Wohl kaum. Dieser Mob......
Das haben Sie gut gesagt und richtig dargestellt, meiner Meinung nach. Genau die Lächerlichmachung und Verspottung ist die richtige Antwort auf Drohungen und Barbarei. Wie z.B. der schon zuvor erwähnte Film "Der große Diktator" der dies 1940 richtigerweise und mutig gemacht hat, und leider einer der wenigen zu der Zeit war. Es geht hier in diesem Fall auch vor allem um Spott über den brutalen Mob, der den Tod des Westens fordert, und nicht um Spott über den Islam allgemein. Da ist ein Riesenunterschied.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Meckermann 20.09.2012, 17:08
61. Jeder hat eine Meinung

Zitat von
Aber muss man das dann gut finden?
Muss man nicht. Und man muss Anderen auch nicht erzählen, dass man es nicht gut findet. Es sei denn man hat gute Gründe dafür. Die finde ich in dem Artikel aber nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MickyLaus 20.09.2012, 17:09
62. Wow

der Autor sollte lieber für die Welt schreiben mit seinem "Ja, aber Stil." Satire ist entlarvend, sie entlarvt auch deutsche nichtislamische Kirchenvertreter die sich vor Angst der Bedeutungslosigkeit in die Hose machen und schnell auf das Appeasement-Trittbrett aufhüpfen um den Kampf gegen Untergang der orthodoxen Religonen gewinnen zu können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ollowain13 20.09.2012, 17:14
63.

Zitat von Andreas Kah
...Vielleicht wäre Meinungsfreiheit auch zu sagen: Macht doch was ihr wollt und lasst uns in Frieden. Ich hätte Lust dazu ...
Da hätte ich auch große Lust dazu, nur haben wir das Problem, dass wir ja so oder so nicht in Ruhe gelassen werden, weil der Islam sich leider nicht auf das Privatleben seiner Gläubigen beschränkt und neben die am aggressivsten missionierte Religion ist, die sich auch am stärksten ausbreitet und nichts neben sich duldet: Keine andere Religion, keinen Atheismus, keine andere Philosophie, keine andere Gesellschaftsordnung, schon gar keine Säkularität und kein anderes Recht. All das wird aggressiv bekämpft und nur soweit geduldet, wie es sich als nachrangig unterwirft. Wenn der Westen dem nicht bald Einhalt gebietet und für seine eigenen Werte zumindest auf seinem Territorium nachhaltig eintritt, dann braucht er sich nicht wundern, wenn es nicht lange dauert, bis Muslime auch bei uns vollendete Tatsachen schaffen. So wie sich die Politik nicht zuletzt in der traurigen Gestalt von Innenminister Friedrich bei muslimischen Hardlinern anwanzt, wird das eher früher als später der Fall sein.

Was der Westen einfach nicht begreifen will: Ähnlich wie im Fussball reicht es nicht, das höher und feiner entwickelte System zu haben. Es kommt darauf an, es auch durchzusetzen, ansonsten gewinnt immer der, der den Kampf am kompromisslosesten führt - und das sind in jedem Fall die Muslime.
PS: Ja ich weiß, es gibt auch moderate, nur sind die eine Minderheit und dienen vor allem als Feigenblatt.

PPS: Ja, ich weiß auch, dass der Islam viele furchtbar friedliche Aussagen propagiert, aber das Dumme daran ist, dass keine Religion so sehr von ihrer konkreten Auslegung durch Prediger abhängt, wie der Islam, weil er sich in vielen Punkten nämlich nicht detailliert und verbindlich festlegt wie etwa das Christentum. Letzteres zu kritisieren ist leicht, weil es sich in fast allem festlegt, besonders in seiner römisch-katholischen Ausprägung. Ergo beziehen der Papst und seine Kirche auch häufig mediale Prügel. Beim Islam kommt es hingegen sehr viel mehr auf die Auslegung an - und unter den namhaften, einflussreichen Predigern und Wissenschaftlern dominieren bei weitem die Hardliner. Aber das wird hier leider gerne ignoriert und man nimmt nur allzu gerne die moderaten Feigenblätter für bare Münze - und unterstützt damit die islamische Missionweise, die nach der Anweisung vorgeht, sich überall gut einzufügen und friedlich zu sein, solange man sich in der Minderheit befindet. Was passiert, wenn Muslime die Mehrheit stellen, hat man dagegen gerade erst wieder gesehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiekr 20.09.2012, 17:14
64. Wenn Fischer, sowie Feiglinge

in Politik, Medien und geistiger Elite schon vor Jahren eine argumentative aber harte Auseinandesetzung mit dem Islam geführt hätten, bräuchten Sie heute dieses Feld nicht den Satirikern und Rechtsextremen überlassen.
Aber noch nicht mal heute geben diese Klugscheisser zu, sich fundamental geirrt zu haben mit Ihren Multikulti Visionen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tim-quasineutral 20.09.2012, 17:15
65. Super!

"Klar darf man sich über Religionen lustig machen. Klar darf man dagegen auch protestieren. Aber genauso klar darf man auch sagen: All das dient weniger der Meinungsfreiheit als der Auflage von "Charlie Hebdo" und "Titanic". Denn Satire darf zwar alles - sie muss aber nicht."

Damit haben Sie es auf den Punkt gebracht. Vielen Dank für diese klaren und klugen Worte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
verinet 20.09.2012, 17:15
66. man darf

Zitat von sysop
Klar darf man sich über Religionen lustig machen. Klar darf man dagegen auch protestieren. Aber genauso klar darf man auch sagen: All das dient weniger der Meinungsfreiheit als der Auflage von "Charlie Hebdo" und "Titanic". Denn Satire darf zwar alles - sie muss aber nicht.
sich über Religionen lustig machen damit darf man auch Geld machen man darf gewaltfrei dagegen demonstrieren, man kann sich auch von den Spaßmachern genervt fühlen.....das ist das schöne an einer pluralen Gesellschaft

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dekkers.e 20.09.2012, 17:16
67. Na und?

Dieser ganze Islamkram nervt zusehends im Alltag - und zwar in Deutschland. Völlig egal, ob jemand mit Islamkritik die Auflage erhöhen will oder nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausmusiker 20.09.2012, 17:16
68. Trittbrettfahrer

Seit wann ist jemand, der seine Meinung äußert ein Trittbrettfahrer der Meinungsfreiheit?
Wohl erst, seit Demokratie und Meinungsfreiheit sich im freien Fall befinden.
Wie erbärmlich, dass ein angeblich politisches Magazin sich mit billiger Polemik dazu hergibt, die Meinungsfreiheit zu untergraben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schalllicht 20.09.2012, 17:17
69. Je mehr Abwiegler, desto nötiger die Satire

Satire muss verletzen, sie muss jenen weh tun, die gemeint sind, sie muss ihren Zorn wecken und ihnen gleichzeitig ihre Dummheit und ihre Machtlosigkeit vor Augen führen. Und sie muss vor allem auch Kolateralschäden in Kauf nehmen, je mehr, desto besser. Sie muss aufstacheln und die ruhigen Kugelschieber in ihren Redaktionsstuben aufscheuchen. Doch, doch, gut gibt es Charlie Hebdo immer noch, gut, haben die Leute dort den letzten Brandanschlag überstanden. Die Täter sind übrigens weiterhin unerkannt und auf freiem Fuss, doch was soll‘s, Hauptsache die Auflage stimmt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 39