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Monty-Python-Klassiker: Jesus-Satire "Leben des Brian" wäre heute zu riskant

Als die Comedy-Truppe Monty Python 1979 "Das Leben des Brian" ins Kino brachte,*wurde der Film trotz Kirchen-Protest zum Hit. Heute*würde er*sich eine Jesus-Satire wie*diese*"zweimal überlegen", sagt Regisseur Terry Jones - die öffentliche Rolle der Religion sei viel*stärker als damals.

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Gebetsmühle 13.10.2011, 10:36
130. monti püton ist suber

Zitat von jüttemann
Ich belege meine Aussage immerhin mit einer Untersuchung, Sie hingegen behaupten einfach nur und stellen irgendwelche Phantasiezahlen in den Raum..
schauen sie sich mal auf ihrer webseite um:
http://www.kreuz.net/article.14020.html
dort finden sie zahlen, wie ich sie genannt hab.

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Wolfgang J. 13.10.2011, 10:47
131. Kann nicht passieren.

Zitat von Triple_AAA
sich heute mal eine solche Satire auf den Mohammed oder wie der hiess vor? Sicher würden unsere Parteien den Regisseur wegen nationalsoz. Umtriebe vors Gericht zerren wollen. So gesehen, leben wir eigentlich in einer ziemlich kaputten - und gestörten Political-Correctness-Welt,find ich.
Regisseure mit Humor und Nationalsozialismus sind zwei komplett getrennt Welten! Tja, war mal wieder nix, was?

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gsm900 13.10.2011, 10:55
132. Eben

Zitat von Pepito_Sbazzagutti
"....wurde der Film trotz Kirchen-Protest zum Hit...." Ich denke, der Film wurde auch WEGEN des Kirchenprotestes zum Hit. So eine Gratis-Werbung ist doch immer ein schönes Geschenk.
Bergmanns "Das Schweigen" wurde doch durch die Promotion der Ultramontanen zum Kassenschlager.

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d-fens 13.10.2011, 11:51
133. .

Zitat von Spinnosa
Ihre Tageszeitung druckt also keine Leserbriefe, die christliche Werte zur Debatte stellen... Woher wissen Sie das so genau? Kann es sein, daß ein von Ihnen verfaßter Leserbrief - christliche Werte zurückhaltend und ohne Beleidigungen zur Debatte stellend - nicht abgedruckt wurde? Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen, daß eine Menge Leserbriefe nicht abgedruckt werden. DAs hat nichts mit Zensur zu tun. Das kann z. B. daran liegen, daß der Brief schlicht zu lang war, oder gerade ein anderes Thema dazwischen kommt, das mehr Leserbriefe generiert.
Glauben Sie mir: Es ist so. Ich hatte einen Mailwechsel mit dem Chefredakteur, der mir zuerst auch mit diesen typischen Ausreden kam, wie Sie sie genannt haben. Von anderer Seite hörte ich dann, dass der Chefredakteur ein sehr gläubiger Mensch ist. Aha.
Meine Kritik war natürlich zurückhaltend formuliert, ohne beleidigend oder sonstwie persönlich zu werden. In diesem Fall hätte ich mich über ein Nichtabdrucken nicht zu beschweren brauchen. Außerdem bin ich nicht so eitel, meinen Namen unbedingt gedruckt sehen zu müssen. Solche Zeitgenossen gibt es, ich gehöre aber nicht dazu.
Es ging übrigens um die sog. chritslichen Werte, die unsere Zivilisation angeblich zusammenhalten und ohne die alles zusammenbräche. Ich hatte bezweifelt, dass das Christentum diese erfunden hat und auf konträre Stellen aus der Bibel (AT und NT) hingewiesen, mit der Bemerkung, diese seien wohl als Wertegerüst nicht gemeint gewesen, oder doch? - Kurz war mein Leserbrief trotzdem. Und natürlich gibt es an derselben Stelle in der Zeitung häufig Briefe, die länger sind als meiner.

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everhard 13.10.2011, 12:17
134. .

Zitat von d-fens
Glauben Sie mir: Es ist so. Ich hatte einen Mailwechsel mit dem Chefredakteur, der mir zuerst auch mit diesen typischen Ausreden kam, wie Sie sie genannt haben. Von anderer Seite hörte ich dann, dass der Chefredakteur ein sehr.....
So missionarisch, wie Sie hier auftreten, würde ich auch keinen Leserbrief von Ihnen drucken.

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WinstonSmith. 13.10.2011, 13:14
135. Kein Titel.

Zitat von d-fens
Glauben Sie mir: Es ist so. Ich hatte einen Mailwechsel mit dem Chefredakteur, der mir zuerst auch mit diesen typischen Ausreden kam, wie Sie sie genannt haben. Von anderer Seite hörte ich dann, dass der Chefredakteur ein sehr gläubiger Mensch ist.
Aus Spass an der Dialektik mal eine kleine Fingerübung:

Ein Redakteur sagt Ihnen, dass er Ihren Brief nicht abdrucken will, erklärt dies sachlich, aber Sie gehen nach Hörensagen davon aus, dass es andere Gründe gäbe. Klingt ein bißchen so, als ob Sie ihn ohne objektiven Anlass wegen seines Glaubens diskriminieren?

Zitat von d-fens
...Kurz war mein Leserbrief trotzdem. Und natürlich gibt es an derselben Stelle in der Zeitung häufig Briefe, die länger sind als meiner.
Es kommt auf die Qualität eines Leserbriefes an, nicht auf die Silbenanzahl.

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team_frusciante 13.10.2011, 13:23
136. ...

Zitat von de.nada
Wieso "Kult-Film" ? Es geht um's persiflieren von Film durch Film. Habe gerade nochmal nachgesehen und gehört, er sagt "kein Tower ?", macht ja nichts, als Kirk ging er eben immer auf die Brücke. Muss man nicht dabei gewesen sein, aber gesehen haben muß man Filme sicher, wenn man deren Humorgehalt beschreiben will ? Die ganze Szene und der übrige Dialog ist es selbstverständlich auch, was den Witz ausmacht.
Etwas missverständlich meinerseits. Ich meinte Kult-Filmwitze und nicht Kultfilm-Witze. Und geschrieben habe ich das eigentlich auch nur weil mir ein nach der Brücke fragender "Kirk" nicht so komisch vorkam, und erst recht nicht tiefgründig. Diese Art von Humor bedient sich dem Prinzip, dass der Zuschauer lacht, weil er etwas erkannt hat, weil er einen Witz versteht der sich auf etwas bezieht, das außerhalb des eigentlichen Filmgeschehens stattfindet (zB Raumschiff Enterprise). Der Zuschauer ist also Teil des Ganzen, weil er einen Insiderwitz versteht.

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Porgy 13.10.2011, 14:52
137. "Nationalsozialismus"?

Regisseure mit Humor und Nationalsozialismus sind zwei komplett getrennt Welten! Tja, war mal wieder nix, was? Wieso "Nationalsozialismus"?
Muss man das jetzt verstehen?

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albert schulz 13.10.2011, 16:15
138. unser Zeitalter ist was repressiv, reaktionär, intolerant

71 d-fens Da würde ich nicht so sicher sein.

"Möglich, dass Sie dann längste Zeit Programmdirektor gewesen sind. Nach allem, was ich beobachte, ist der stumpfe Glauben auf dem Vormarsch. Meine Tageszeitung druckt zB. kei-ne Leserbriefe, die Elemente des Glaubens wie zB. die berühmten unverzichtbaren christli-chen Werte zur Debatte stellen, auch wenn das zurückhaltend und natürlich ohne Beleidigun-gen geschieht. Ungläubige müssen sich rechtfertigen, wenn die denn überhaupt zu Wort kommen. Gläubige nicht. Da scheint es eine direkte Anweisung vom Chef zu geben bzw. eine Schere im Kopf."

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Überhaupt nicht. Es gibt seit über zwanzig Jahren keine Artikel mehr, die einen Glauben, die Götter, Religionen oder deren Vertreter madig machen, nicht mal ansatzweise, es sei denn deutlich als Satire kenntlich gemacht in einigen wenigen Blättern. In Leserbriefen gibt es das ebenfalls nicht. Das könnte wohl daran liegen, daß man sich auf höherer Ebene geeinigt hat. Der Bischof ist schließlich genauso geborenes Mitglied bei den Rotariern wie der Rotationschef.

Es gibt auch kaum Blogs, auf denen herumgealbert werden darf über die Heiligen. SPON ist relativ tolerant, aber er zensiert ganz schön nachhaltig, wenn es um die Götzenanbetung geht, und bislang hat die Sysope noch jedes Thema schließen müssen. Sonneborn oder Becker haben bei SPAM etwas mehr Narrenfreiheit. Blasphemie versus Pardon/Titanic ist bändefüllend.

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@ 109 No_Name

Es gibt noch einige wenige FDP – Mitglieder, die keine Kirchensteuer zahlen und sogar in der humanistischen Union sind. Eine aussterbende Rasse.

Es ist geradezu brutal, was heute unter dem Deckmantel „Religion“ läuft, und damit sind nicht nur die evangelikalen Rassisten gemeint, die offensichtlich keine Sektierer mehr sind. Man muß ihre Meinungsfreiheit konsequent gegen die Bösen schützen. Die Bösen können ja nur Böses mit ihrer Meinung anrichten. Und schon hat man die Legitimation, diese edlen Zeitgenossen zu schützen.

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