Forum: Kultur
Muttertag: Danke, dass ihr bis zur Übermüdung wickelt!
DPA

Am Muttertag werden knallharte Anforderungen an Frauen unter Blumensträußen versteckt. Dabei wäre es das beste Geschenk, die Mutterschaft von Überarbeitung und Geldsorgen zu befreien.

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schueler79 15.05.2019, 19:12
220. Übrigens

Bin ich alleinerziehender Vater, ja sowas soll es geben und mir geht der Werbespot auf den S... und nicht weil er frauenfeindlich ist...
Sie können ja Fußball spielen üben, ein Leben lang, sie werden es trotzdem niemals so gut wie ich können Frau Stokowski, es gibt auch so was wie Talent und Evolution.

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ohjeee 15.05.2019, 20:14
221.

Zitat von widower+2
Wenn eine Hebamme eine Mutter im Krankenhaus erstmals sieht und diese noch eine werdende Mutter ist, wird sie mit der Mutter alles Mögliche erörtern, aber garantiert nicht, wie diese Mutter das Kind an die Brust zu legen hat. Das kommt nach der Geburt, sofern die Hebamme da ein Problem erkennt. Sie sollten zumindest soviel Respekt aufbringen, Beiträge, die Sie kommentieren, mit dem Versuch zu lesen, diese auch zu verstehen. Sonst kommt da Unsinn (Ihre Wortwahl) wie der Ihre raus.
Dann sollten Sie es sich angewöhnen, sich klarer auszudrücken. Sie schrieben, eine Hebamme helfe nur, wenn es Schwierigkeiten gebe und habe keine Zeit, einer Mutter beizubringen, ein Kind richtig anzulegen. Und eine Hebamme zeige das einer Mutter schon mal gar nicht, wenn sie nicht eine Geburtsvorbereitung besuchen.
Sie unterstellen mir hier, Ihren Beitrag falsch verstanden zu haben und „belegen“ das mit neuen Behauptungen und neuen Rahmenbedingungen, von denen in Ihrem Ausgangspost gar nicht die Rede war. Ganz schön frech von Ihnen.
Die Behauptungen Ihres Vorigen Kommentares habe ich nicht falsch verstanden. Sie haben Unsinn behauptet.
Im KH wird Nach der Geburt gleich gezeigt, wie die Kinder richtig angelegt werden, und danach geschaut, dass die Neugeborenen auch wirklich genug zu sich nehmen.
Selbstverständlich erhält man auch Unterstützung von Hebammen, wenn man keinen Geburtsvorbereitungskurs besucht hat. Deshalb bleibe ich bei meinem Statement: Sie behaupten Unsinn.

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ohjeee 15.05.2019, 20:18
222.

Zitat von im_ernst_56
Haben Sie zufällig die Dokumentation bei Frontal 21 (ZDF) über die Wochenkrippen oder Kinderwochenheimen in der DDR gesehen? Die finden Sie vielleicht noch in der Mediathek. Es geht darum, dass dort die Kleinkinder Montags in aller Frühe abgegeben wurden, dort in der Woche übernachteten und ihre Eltern erst am Samstagmittag bzw. Freitagabend wiedergesehen haben. Und das bei Kindern in einem Alter, wo die persönliche Beziehung zu den Eltern gerade erst entstehen. Die Erziehung war gleichförmig organisiert. Gleichzeitig zusammen aufs Töpfchen, zusammen Mittagsschlaf, eine völlig entindividualisierte Erziehung, Übernachtung in Schlafsälen usw. Die Kinder, die das durchlaufen haben (heute sind das Erwachsene) waren traumatisiert und haben vielfach bis heute ein stark gestörtes Verhältnis zu ihren Eltern, speziell zu ihren Müttern.
Habe ich nicht gesehen, nein. Danke für den Hinweis.
I. Dem Fall kann ich durchaus nachvollziehen, dass dieses Gebahren für das Kindeswohls nicht gut ist. So etwas gibt es hier ja zum Glück nicht mehr.

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nobody_incognito 15.05.2019, 21:14
223.

Zitat von ohjeee
Habe ich nicht gesehen, nein. Danke für den Hinweis. I. Dem Fall kann ich durchaus nachvollziehen, dass dieses Gebahren für das Kindeswohls nicht gut ist. So etwas gibt es hier ja zum Glück nicht mehr.
Für die Sozialisation der Kinder ist wichtig, dass sie ungefähr altersgemäße Spielgefährten haben. Eltern mit ihren Sorgen sind da dem Gefühl der Unbeschwertheit auch nicht unbedingt förderlich. Aber so eine Erfahrung und Empfinden ist für Kinder wichtig, wenn man Dinge "von einem Ende her" denken will, denn wer will in alle Ewigkeit nur immer mehr Stress, den wir uns letztlich, mangels natürlicher Feinde, selbst machen. Also das Unverständliche ist nicht die kindliche Unbeschwertheit, sondern unser Stress.

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andre.adrian.399 18.05.2019, 12:42
224. Väter sind auch überlastet

Liebe Frau Stockowski, Väter sind auch überlastet. Wahrscheinlich werden Sie es nicht glauben, weil Feindbild Mann ist ja so modern. Damit die "Gesellschaft" sich nicht gemeinsam um das Thema "nächste Generation" kümmern muss, ist es doch praktisch Väter gegen Mütter auszuspielen. Die Intelligenz haben Sie, Frau Stockowski, meine Argumentation zu überprüfen. Nur wollen Sie in diese Richtung denken?

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