Forum: Kultur
Nach ESC-Wirbel um Naidoo: ARD kritisiert NDR
DPA

Xavier Naidoo sollte beim ESC für Deutschland singen - eine Entscheidung, die im Netz heftig kritisiert und letztlich vom NDR zurückgenommen wurde. Nun wirft die ARD dem NDR eine vorschnelle Nominierung vor.

Seite 1 von 16
der-schwarze-fleck 22.11.2015, 13:06
1. Ddr 2.0

"Nur wer einen gefestigten Klassenstandpunkt hat, darf unsere Republik als Künstler oder Sportler im Ausland vertreten."
Ja mein Lieber, Pech gehabt, wer nicht mir vorgegebenen feinen Sprüchen zu parlieren weiß, der hat hier bald nichts mehr zu melden. Ich könnte ko...., vom Regen in die Traufe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maikel11 22.11.2015, 13:08
2. Es macht mich so traurig

... dass ich diesen Unfug mit meinen GEZ Zwangssteuern auch noch bezahlen muss. Und die gierigen Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen und die verantwortlichen Politiker wollen noch mehr Geld. Um so etwas zu finanzieren? Ich bin so traurig. Und das Bewusstsein, dagegen nichts, aber auch gar nichts unternehmen zu können lässt mich verzweifeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jo aus Pö 22.11.2015, 13:11
3. Scheinheiligkeit

Ein Arzt ist ein Arzt und niemand fragt vor der Blinddarm-OP nach seiner politischen Einstellung. Ein Schauspieler bekommt Gage für sein Tun, egal ob der Film gezezgt wird oder ins Archiv wandert - das weiß außer Til Schweiger jeder aus der Branche. Ein Sänger macht Musik, und nur das gilt es auch im ESC zu bewerten. Wenn der NDR meint, es sei wichtig, auch politische Aspekte einzubringen, möge er gleichzeitig darauf drängen, das sowieso nicht europäische Israel wegen seiner Friedensblockadehaltung aus dem ESC zu entfernen, ebenso Russland wegen der Ukrainekrise.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RalfHenrichs 22.11.2015, 13:13
4. Als ESC-Fan

ärgert mich weit mehr, dass es keine echte VE mit verschiedenen Künstlern geben soll. Das kann ein Coup werden wie mit Lena, das kann scheitern wie mit AnnSophie. Auf jeden Fall ist das demokratisch. Wird es jetzt ein anderer Künstler ohne Konkurrenz bin ich erneut dagegen. Egal um wen es sich handelt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eisbärchen_123 22.11.2015, 13:16
5. Gerade die öffentlich-rechtlichen sind ja schnell dabei...

...die verbale Nazi Keule zu schwingen, wenn es darum geht andere zu kritisieren. Dass sie jetzt selbst man von derselbigen Medizin schlucken mussten und selbst mal einen Shitstorm abbekamen, erfüllt mich zugegebenermaßen mit ein wenig Schadenfreude.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tambora 22.11.2015, 13:16
6. wenn die Systempresse

nicht will, dass du singst, singst du nicht.

Oder mit den Worten von B*LD: wenn du mit uns nach oben kommst, kommst du mit uns auch wieder runter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rido 22.11.2015, 13:18
7.

Also das Thema muss ja unglaublich wichtig sein.
Anders kann ich mir die Menge an Artikeln nicht erklären. Aber immerhin hat das Einen gewissen Unterhaltungswert.

Zu der Musik des Herrn... naja ich mag dieses Gewimmer nicht besonders.
Auch die Stimme ist nicht mein Fall.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Afrojüdischer_Sozi-Sinti 22.11.2015, 13:26
8. Umgang mit Reichsbürgern

Warum erklärt man das Reichsbürgertum nicht einfach zu einer Religion. Die sollen doch glauben können an was sie wollen.
Wenn man dann noch die Säkularisierung in Deutschland endlich mal vorantreibt ist das Problem erledigt.
Dabei muss allein die Gültigkeit der Verfassung sowie die Rechtmäßigkeit ihrer Organe akzeptiert werden, egal an was man glaubt.
Der Inhalt der Verfassung darf dabei selbstverständlich in Frage gestellt und geändert werden so wie das Handeln der Organe kritisiert und ihre Besetzung (durch Wahlen) ausgetauscht werden darf. Alleine an diesem Punkt ist es ausdrücklich als Teil religiöser Freiheit erlaubt darauf zu verzichten, wenn man z.b. lieber an die BRD-GmbH oder links-grüne islamobolschewistische Schwulenveschwörung, den Weihnachtsmann, den lieben Gott/Allah oder so etwas glaubt.

Grundsätzlich sollte Politik nie extra für oder gegen Anhänger eine bestimmten Religion gemacht werden, sondern für alle Menschen. Sonst macht man sich höchst unglaubwürdig wenn man den Iran, Israel, Russland oder (seltener) die Saudis (völlig zu recht) kritisiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
firmentrottel 22.11.2015, 13:26
9.

Zitat von der-schwarze-fleck
"Nur wer einen gefestigten Klassenstandpunkt hat, darf unsere Republik als Künstler oder Sportler im Ausland vertreten." Ja mein Lieber, Pech gehabt, wer nicht mir vorgegebenen feinen Sprüchen zu parlieren weiß, der hat hier bald nichts mehr zu melden. Ich könnte ko...., vom Regen in die Traufe.
Das Land vertreten, dessen Existenz er in Frage stellt?

Sie machen es sich zu einfach. Deutlich zu einfach. Zumal klar sein sollte, das man für das was man sagt auch gerade stehen muss. Wenn ich Fußball für einen Sport von dummen ungebildeten korrupten Menschen halte und das offen sage, dann darf ich mich nicht wundern, wenn ich nicht in den örtlichen Fußballverein aufgenommen werden. Sagen darf ich es aber trotzdem. Nur die Konsequenzen muss ich tragen.

So verhält es sich auch bei Xavier Naidoo. Er kann nicht etwas die Existenz absprechen und es dann bei einem Wettbewerb repräsentieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 16