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"Nafri"-Debatte: Fragen bleiben erlaubt
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Kaum stellt Grünen-Chefin Simone Peter eine Nachfrage zum Kölner Polizeieinsatz, wirft man ihr Weltfremdheit vor. Dabei sind tatsächlich noch einige Fragen zu dem Vorgehen offen.

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nadennmallos 03.01.2017, 16:21
90. Nomen est omen, deepbrain?

Zitat von deepbrain
Manchmal fragt man sich, ob die Kommentatoren überhaupt die Artikel lesen, die sie kommentieren, oder sie einfach nicht verstehen. Der Zweck bzw. das Ergebnis heiligt nicht immer die Mittel. Auch wenn das Ergebnis des Politeieinsatzes für die Mehrheit als gut gilt, darf man dennoch diskutieren, ob die Mittel gut waren und ob es nicht Alternativen gab oder gar geben musste. Mit allen Grautönen zwischen "weltfremde Idologisten" und "alle Rassisten".
Nun ja, es mag ja stimmen, dass Sie die Mittel des "Politeieinsatzes" für diskussionswürdig halten, nur: Müssen wir wirklich alles und jedes wieder und wieder durchkauen? Haben wir in unserem Land nicht weit dringendere Probleme? Die Jungs und Mädel von der Polizei in Kölle haben 'nen guten Job gemacht. Fertig. Jetzt sind (schon seit letzten Jahr überfällig) Lösungen des Problems (Flüchtling oder kriminelle Krawallbrüder, salopp formuliert) gefragt. Es wird Zeit ..., allerhöchste Zeit!

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deepbrain 03.01.2017, 16:22
91.

Zitat von moeter1976
Was wäre denn Ihr Mittel, außer der Kontrolle verdächtiger Tätergruppen ? Und den Satz der Zweck heiligt nicht immer die Mittel verstehe ich nicht . Was wäre denn ein geringeres erfolgreiches Mittel, als Personenkontrollen ?
Wenn man Fragen stellt, muss man nicht immer die Antwort parat haben. Fragen können auch einfach nur "Denkanstöße" sein, auch an sich selbst. Vielleicht hätte es gereicht, einzelne "aggressive" herauszufischen und festzunehmen? Einfach nur Auffällige durch Aggressivität, ganz ohne "Nafri" oder "Nazi" oder sonstiges Label. Vielleicht hätte es gereicht, die Gruppe zu beobachten? Vielleicht gab es aber auch wirklich keine Alternative zur Kontrolle? Was hat man den letztendlich durch die Personenkontrollen erreicht? Diese Menschen durften doch überwiegend trotzdem in die Innenstadt, oder nicht? Was sind nun die Folgen dieser Kontrollen: Sind von nun an "nordafrikanisch Aussehenden" per se verdächtig? Verdächtig wessen? Und nur an Silvester in Köln? Oder nur in größeren Gruppen?
Ich weiß auf diese Fragen keine definitiven Antworten. Ich glaube eigentlich weiß niemand darauf eine 100%ige Antwort. Aber es sollte schon noch erlaubt sein, sich differenziert Gedanken zu machen. Nur eine Antwort zuzulassen ("Keine Randale, also auch keine Kritik") ist doch eigentlich das, was gerne anderen vorgeworfen wird: Ideologie.

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cato. 03.01.2017, 16:22
92.

Jop man müsste die Frage stellen, ob die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, die von allen Parteien im Bundestag mitgetragen wurde, nicht eine Neubewertung der Situation führt und Instrumente wie Profiling, wobei auch Ethnie eine Rolle spielen kann, zur Aufrechterhaltung der Sicherheit notwendig geworden ist.

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santoku03 03.01.2017, 16:22
93.

Zitat von heinrich-wilhelm
...hagelt es Kritik aus allen esoterischen Zirkeln dieser eingegrünten und rosarot gefärbten Republik. Es ist an der Zeit,dass wir aufwachen,erwachsen werden und die Welt so sehen ,wie sie tatsächlich ist .Wunschträumen und Idealen sind wir seit je vergebens hinterher gelaufen...
Es tut mir Leid, aber ich kann nicht glauben, dass jemand in bezug auf Deutschland von "eingegrünter und rosarot gefärbter Republik" spricht, jemals Idealen hinterher gelaufen ist. Zumindest keinen, die diese Bezeichnung verdienen. Oder er hat sie einfach nie eingeholt.

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romeov 03.01.2017, 16:25
94. Zurückrudern

...eigentlich hatte sich die Presse gestern schon die Hände gerieben, endlich wieder mal ein Thema zu haben, dass lange hochgebrodelt werden kann. Leider war dann die Reaktion in den diversen Foren so negativ, dass selbst der Deutschlandfunk, sonst die Speerspitze beim Ausdiskutieren von Political Correctness-Themen, einen Rückzieher machen musste.

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ge1234 03.01.2017, 16:26
95. Erstaunlich....

.... Frau Stochowski, habe ich nicht gerade auch von Ihnen gelernt, dass es, zumindest in der Flüchtlingsdebatte, weder ein "ja aber", noch ein "wenn" und erst recht kein "allerdings" oder "trotzdem" geben kann? Und jetzt plötzlich sollen "Fragen erlaubt bleiben". Hoffentlich können Sie über sich selbst lachen!

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bisweilen 03.01.2017, 16:26
96. Gut gemacht bleibt gut gemacht

Man kann es auch einfach mal hinnehmen, daß es eine bestimmte Art gibt Dinge zu tun. Scheint so, als hätte die Polizei Ihr Ding auf die richtige Art gemacht, nennt sich wohl Polizeiarbeit. Frau Peter sollte einmal versuchen ergebnisorientiert zu denken und anderer Leute Arbeit zu bewerten. Tief verankerte Ideologie, ähnlich wie bei Rassisten, von denen es bei der Polizei wohl so viele, wie im Mittel der Gesellschaft gibt, führt zu einer beengten Sichtweise der Dinge. Ist doch auch mal praktisch, wenn das Delikt Antänzer mit einer Herkunft verknüpft werden kann. Der integrationswillige Flüchtling (vor was auch immer in Tunesien) feiert Sylvester mit seinen neuen Mitbürgern da wo er lebt und verabredet sich nicht zum fummeln und klauen mit 600 anderen (sehr pauschal, aber gerne geschehen; ein Phänotyp ist im übrigen auch durch Verhaltensmerkmale definiert).

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muellerthomas 03.01.2017, 16:27
97.

Zitat von alibabar
Warum wird hier in deutschland nicht einmal klipp und klar gesagt: Habt ihr gut gemacht,letztes jahr zig hunderte straftaten,dieses jahr nur ein bruchteil! Ist das so schwer?
Wird doch haufenweise gemacht. Vom Cem Özdemir bis zur CSU ist alles dabei.

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kaltwasser 03.01.2017, 16:28
98. Im Grunde

ist die ganze Diskussion völlig sinnlos. Tatsache ist, dass trotz Demonstration der Staatsmacht diese Nordafrikaner massiv aufmarschierten und das weiter tun werden. Die Zeit einer mehr oder weniger friedlichen Idylle in diesem Land ist vorüber.und die Zukunft lässt Böses ahnen. Da bedarf es keines Propheten mehr.

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citizen01 03.01.2017, 16:28
99. In den Augen mancher Linker kann die Polizei nur Fehler machen.

Da toben noch die 68er Feindbilder in den Gehirnen. Gegen die damals gebrüllten Beschimpfungen der Beamten (Achtung! Pauschal, nur wegen des gleichen Aussehens, Uniform!) ist der heute inflationär unterstellte "Rassismus" geradezu Händchenhalten.

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