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"Nafri"-Debatte: Fragen bleiben erlaubt
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Kaum stellt Grünen-Chefin Simone Peter eine Nachfrage zum Kölner Polizeieinsatz, wirft man ihr Weltfremdheit vor. Dabei sind tatsächlich noch einige Fragen zu dem Vorgehen offen.

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Freundschafter 03.01.2017, 16:55
140. Beschwerden aber keine Lösung

Leider kommen aus der grünen Politik hauptsächlich Beschwerden und keine Lösungen. Dabei wäre das die Aufgabe von Frau Peter!

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Ambrosicus 03.01.2017, 16:56
141.

Zitat von Schreck
sehr verehrte Frau Margerete Stokowski, (leider muss ich da etwas zurecht rücken - grammatikalisch aber nur. insofern dürfte dieser beitrag doch die zensur erfolgreich durchlaufen, oder spon? ich will mich gerne beteiligen am kampf gegen FAKE news.) frau peters benutzte das Wort WENN in einer anderen bedeutung, als sie unterstellen. IHR wenn stimmte nur dann, wenn frau peters satz SO lautete. ==> Allerdings stellt sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, wenn insgesamt knapp 1000 Personen allein aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt worden "sein SOLLTEN".
Nein, die Verwendung von Modi und Modalverben in der Protasis ändert nichts Wesentliches.
Jedes Wenn impliziert auch ein Wenn-nicht.

Ein Satz im Indikativ ist real, d.h., wenn X, dann Y. Aber eben genauso: Wenn X nicht, dann Y nicht.

Konkret: Wenn es neben bloßem Nordafrikanertum weitere Gründe für das Handeln der Polizei gab, dann ist die Kritik hinfällig.

Ein irrealer Satz im Konjunktiv ist unnötig, denn wir haben es mit einem realen und nicht hyothetischen Fall zu tun.

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geschädigter5 03.01.2017, 16:59
142. Heftige Reaktion.

Die heftige Reaktion des ARD- Hauptstadtstudios, Frau Tina Hassel erzeugt bei mir ein heftiges Unwohlsein. Wie kann es zu derartigen Äußerungen kommen? Ich habe das Gefühl, dass auch von dort eine der z.Z. Vorherrschende Meinung, nämlich die der CSU und der AFD verbreitet wird. Es gibt einige wenige Kriminelle, ob schwarz oder weiß, aber es ist nie ein ganzer Volksstamm. Das ist auch von der Polizei zu berücksichtigen. Das erinnert stark an den Polizeikessel in Hamburg. Und gerade die Medien sollten das berücksichtigen.

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Spax73 03.01.2017, 17:00
143. Unsinn

Die Frage von Frau Peters war rein rethorisch, und das wissen Sie auch Frau Stokowski. Was Frau Peters nicht erwartete (und was Sie selbst offenbar ebenfalls überrascht):
1. Der Schuss ging nach hinten los.
2. Es war ein Wirkungstreffer.
Es wäre sowohl Frau Peters, als auch Ihnen selbst gedient, zu schweigen und Gras über die Sache wachsen zu lassen. Sie machen es noch schlimmer, als es ohnehin schon ist. Schätzen Sie sich einfach glücklich, dass die BTW erst in vielen Monaten stattfindet. Aktuell hätte der Quatsch den Grünen einige Prozentpunkte gekostet.

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privatbahn 03.01.2017, 17:00
144. dabei sein ist alles

All die 'Wenn-Fragen' von Frau Peter und von Frau Stokowski lassen ich am besten durch ein aktives mitwirken am nächsten Silvesterabend in Köln beantworten.
Man erspart sich Analysen aus der Ferne und bekommt mal wieder was vom richtigen Leben mit. Ist die Schleichwerbung in der Mitte des Artikels bewußt gewollt? Ich frag' mich nur gerade, ob Geltungssucht so gar kein Pardon kennt.

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gluecklich_woanders 03.01.2017, 17:01
145.

Zitat von hitower
Denn diese Fehleinschätzung der tatsächlichen öffentlichen Meinung wird mitverantwortlich sein für einen beispiellosen Rechtsruck, der vermeidbar wäre.
1. Wer am lautesten krakeelt, ist nicht automatisch "die öffentliche Meinung"
2. Nur weil die Beurteilung eines Sachverhalts (in diesem Fall das Vorgehen und die öffentliche Kommunikation der Polizei am Sylvesterabend) auf den ersten Blick eindeutig ausfällt, heißt das nicht, dass er sich jenseits der Kritik befindet; auch ich dachte erstmal: "hey, das haben die gut hingekriegt". Und dann dachte ich: "Moment mal..." Nicht alles auf dieser Welt ist entweder schwarz oder weiß, und was auf den ersten Blick eigentlich ok aussieht, kann weitreichende Folgen haben. Wie m.E. in diesem Fall. Deshalb sollte eine Diskussion erlaubt sein.
3. Liberal und tolerant eingestellte Menschen, die sich um ihre eigene Freiheit und die ihrer Mitbürger sorgen, sind nicht schuld am Rechtsruck. Schuld am Rechtsruck sind die Rechten und all jene, die entweder schweigend zugucken oder der Einschaltquoten, Leserzahlen oder Wählerstimmen wegen wider besseren Wissens und Gewissens schon mal den Populisten nach dem Mund reden.

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brancusille 03.01.2017, 17:01
146.

Die kontrovers diskutierte Bezeichnung "Nafri" hat mittlerweile auch schon zu internationalen Verwicklungen geführt, was die folgende seriöse Berichterstattung eindeutig belegt. http://www.der-postillon.com/2017/01/nafrika.html

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jjcamera 03.01.2017, 17:03
147. Machtprobe

Inzwischen wurde von der Kölner Polizei festgestellt, dass ca. 1000 nordafrikanische Männer organisiert zur Domplatte aufgebrochen sind, um dort eine Art "Machtprobe" abzuhalten. Unter ihnen waren einige bereits polizeibekannte Männer.
Frau Peter sollte das Format haben, ihre überstürzte Fehleinschätzung, die eher parteipolitischen Absichten unterlag, einzugestehen und sich bei der Polizei zu entschuldigen. Alles andere wäre eine gefährliche Dummheit, die nicht für eine Partei spricht, die sich an der nächsten Regierung beteiligen will.

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g_bec 03.01.2017, 17:03
148. Oha.

Zitat von Bondurant
wird zerredet: da fahren 1000+ junge Männer - gleichgültig welcher Ethnie - nach Köln, um in der Silvesternacht Ärger zu machen und man muss gleichviel Polizei dahinstellen, damit nichts passiert. Und der Polizeipräsident lässt mitteilen, so müsse man sich das auch in Zukunft vorstellen, die alten Zeiten seien vorbei. Schöne Neue Welt. Herzlichen Dank.
Sind Sie sich dessen so sicher? Dass die nur zum Ärgermachen nach Köln gefahren sind? Oder können Sie sich nur nichts anderes vorstellen?

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Leser161 03.01.2017, 17:04
149. Weil die Welt halt grau ist

Die Welt ist halt grau. Aber wenn jeder immer gleich den Nazihammer auspackt macht das diskutieren halt keinen Spass mehr. Vor diesem Hintergrund ist sicher mal ganz hilfreich und gerecht wenn den Kreuzrittern von Richtigkeit und Anstand, den Schwarz-Weiss-masters of the Nation - (kurz den Grünen) ihr Nazihammer mal beim Ausholen auf den eigenen Kopf fällt.

So jetzt können wir diskutieren, war es nun richtig die Menschen zu kontrollieren oder nicht, Frau Stokoswki?

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