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"Nafri"-Debatte: Fragen bleiben erlaubt
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Kaum stellt Grünen-Chefin Simone Peter eine Nachfrage zum Kölner Polizeieinsatz, wirft man ihr Weltfremdheit vor. Dabei sind tatsächlich noch einige Fragen zu dem Vorgehen offen.

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vulcan 03.01.2017, 17:06
150.

Zitat von Falcon030
"Es ist aus logischen Gründen schon nicht klar, ob das Verhalten der Polizei an Silvester das einzige war, das eine Eskalation der Gewalt verhindern konnte, oder ob es auch auf eine Art gegangen wäre, die weniger Grund zur Beunruhigung geboten hätte." - dann schlagen Sie doch bitte einmal eine Lösung vor, die Ihrer Meinung nach unter den gegebenen Umständen (begrenzte Personalkapazitäten, Eintreffen zahlreicher größerer, offenbar agressiv auftretender Männergruppen) zum selben Ergebnis (weitestgehend friedliche Silvesterfeier) führt. Ich bin gespannt.
Einen solchen Vorschlag wird es nicht geben, weil sich die 'kritische Fragestellung' genau darin erschöpft: Maßnahmen zu kritisieren, ohne selbst auch nur die geringste Idee zu haben, wie man es besser machen könnte.
Schön auch, dass man es von Politikseite geschafft hat, dass derartig überbordende Polizeiaufgebote von nun an bei jeder größeren Veranstaltung notwendig sein werden - alternativ müsste man sich eben daran gewöhnen, möglicherweise auf Großveranstaltungen zu verzichten bzw. die Möglichkeit massiver Übergriffe der einen oder anderen Art solcher 'NAfri'-Trupps zu erdulden. Genau, was wir hier in D gebraucht haben; Leute von Gottweißwo, die Polizei und Justiz auf der Nase herumtanzen.

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radioactiveman80 03.01.2017, 17:06
151. Die sog.

...ist gar keine, weil es bestimmt 99% der Leute nicht interessiert (inkl. den meisten normal integrierten Nordafrikanern selbst). Es wird nur von all jenen zur Debatte gemacht, die sie benötigen. Letztes Jahr war es gemäss Fr. Stokowski, Grüne & Co noch ein Männerproblem (vgl. Oktoberfest-Lüge), jetzt also ein Polizeiproblem. Vielleicht besinnen Sie sich 2018 endlich mal darauf, dass die Kontrollierten selbst dazu beigetragen haben, dass sie kontrolliert wurden? Eefahrungen des letzten Jahres vielleicht, oder ähnlich aggressives Verhalten? Hmm? Was die Peter angeht: das gleiche Schema wie bei Gauland, Höcke & Co: man twittert irgendeinen Mist, bekommt zurecht Gegenwind und will es hinterher ja ganz anders gemeint haben. Null Unterschied. Braucht kein Mensch. Dear Lord, send us normal politicians!

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Dr. Kilad 03.01.2017, 17:07
152. Endlich mal ein wirklich guter Lösungsvorschlag

Zitat von Falcon030
dann schlagen Sie doch bitte einmal eine Lösung vor, die Ihrer Meinung nach unter den gegebenen Umständen (begrenzte Personalkapazitäten, Eintreffen zahlreicher größerer, offenbar agressiv auftretender Männergruppen) zum selben Ergebnis (weitestgehend friedliche Silvesterfeier) führt. Ich bin gespannt.
Und gerade in diesem Punkt zeigt sich Frau Stokowski vielen Pseudolösungen überlegen. Die Lösung besteht einfach darin, mit dem Aberglauben vom eindeutig Guten (hier nun die Polizei) und dem eindeutig Bösen (hier nun die Nordafrikaner) aufzuhören und sich den Tatsachen zu zuwenden. Letztlich geht es ja auch um den angeblich gelobten Rechtsstaat, aber auch um Fakten. Ob die Aktion der Polizei wirklich was verhindert hat, ist bisher noch völlig offen. Warum reisen ca. 1000 Nordafrikaner gerade dorthin, wo massiver Polizeieinsatz angekündigt wurde? Was sind die rechtlich handfesten Ergebnisse dieses fragwürdigen Einsatzes? Ich meinen nicht das, was mensch glaubt, sondern was wirklich ablief.

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adal_ 03.01.2017, 17:09
153. Racial Profiling

sysop: Ein Hinweis auf Probleme könnte die Tatsache sein, dass die Polizei sich nicht einig ist, was mit dem versehentlich rausgerutschten Wort "Nafri" gemeint ist: "Nordafrikaner" oder "kriminelle Nordafrikaner".

Was soll die sophistische Unterscheidung? Ein Profiling für die präventive Polizeiarbeit, also die Verhinderung von Situationen, die zu Straftaten führen könnten, meint unmöglich Kriminelle. Kriminell ist nämlich jemand, der eine Straftat begeht, bezw. begangen hat und nicht derjenige, der daran gehindert wurde, eine Straftat zu begehen.
Eine solche präventive Vorgehensweise ist immer diskriminierend. Bei jedem besseren Fußballspiel diskriminiert die Polizei zum Beispiel zwischen gewaltbereiten Hools und friedlichen Ultras - und zwar bevor es zu Gewaltakten gekommen ist.
Apropos racial profiling? Wie sähe eigentlich Ihr Präventions-Profiling für die Kölner Silvester-Nacht aus? Zusammenrottungen Biodeutscher mit Tirolerhut?

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JoachimFranz 03.01.2017, 17:09
154.

Zitat von aggro_aggro
"Racial Profiling" hingegen bezeichnet Menschen auf Grund ihrer Rasse (Herkunft? Sprache? Hautfarbe?) zu verdächtigen. Mir ist aber nicht bekannt, dass nordafrikanische Frauen, Kinder, Greise verdächtigt worden.
Interessante Feststellung. Die betreffenden Personen sind also ins Visier der Polizei geraten, nicht nur weil sie nordafrikanisch aussehen, sondern auch weil sie Männer sind. "Racial Profiling" geht also nicht, "Gender Profiling" aber schon, sofern Männer betroffen sind. Soweit richtig, Frau Peter und Frau Stokowski?

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nobronski 03.01.2017, 17:10
155. Es ist schon traurig,....

...dass man sich nun an polizeiinternen Ausdrücken abarbeitet.

Ich frage mich, wieso Tausende von Menschen offensichtlich fremder Ethnien in geballter Form mit dem Zug anreisen, obwohl klar war, dass es erhebliche Kontrollen aufgrund der letztjährigen Ereignisse geben würde.
Weil es sich in Köln trefflich feiern lässt, besser, als irgendwo anders in der Republik?
Honi soit qui mal y pense...........

Der Umgang mit diesem "Phänomen" ist ein weiterer Tiefpunkt in der Ausländerpolitik. Tausende von Polizisten müssen eingesetzt werden (und können selbst nicht mit ihren Familien feiern), damit eine noch vor zwei Jahre friedliche Silvesternacht gefeiert werden kann.

Wie soll das weitergehen? Hunderschaften, Wasserwerfer, Hundestaffeln nicht mehr nur bei Fußballspielen.
Nein, auch das Stadtteilfest muss gesichert werden, gegen Menschen, die rücksichts- und respektlos gegen friedlich feiernde Mitbürger vorgehen.

Gute Nacht, deutscher Michel. Die Schlafmütze hast du ja bereits auf...........

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dulcineadeltoboso 03.01.2017, 17:11
156. Das wird man doch noch sagen dürfen!

Natürlich darf man der Polizei Rassismus unterstellen. Der Rassismusvorwurf wird aber mittlerweile so inflationär verwendet, dass es in vielen Fällen nur noch peinlich ist. Natürlich, wenn man es schafft ein Bild aufzubauen, in dem man nur noch von rassistischen Umtrieben umgeben ist, dann erstrahlt der eigene Stern um so klarer (aber auch um so durchsichtiger).

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cabarrus 03.01.2017, 17:11
157. Schlage vor

das Frau Peters und alle Gleichgesinnten irgendeine nordafrikanische Staatsbürgerschaft annehmen. Das ist dann mal richtige Solidarität und nicht immer nur ein Lippenbekenntnis. Das hätte für diese Damen und Herren noch den großen Vorteil, endlich den offensichtlich verhassten deutsche Pass abgeben zu können. Liebe Foristen, es geht übrigens nicht um andere Gruppen die sich nicht benehmen können, es sei den sie sind Ausländer,

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Lykanthrop_ 03.01.2017, 17:13
158.

Eine Debatte die es kaum wert ist kommentiert zu werden, daß Frau Stokowski es dennoch tut lässt tief blicken. Da geht es nicht mehr um die Verhinderung von Straftaten und den Schutz der Bürger, sondern um besondere Schonung von potenziellen Straftätern, auf Grund ihrer Herkunft Wenn ein alkoholiserter rechter Mob deutscher, wäre eingekesselt worden, hätte auch Frau Stokowski Beifall geklatscht. Das ist auch Rassismus nur anders herum. Hier werden Feministinnen zum Opfer ihrer eigenen Ideologie. Die selbst ihre eigene Gleichberechtigung, für mich eine Selbstverständlichkeit, nicht verteidigen solange die Angreifer die Falschen, vielleicht auch Nordafriker sind. Frauen wie Frau Stokowski müssen sich entscheiden in welcher Welt sie leben wollen. Und ob die Rücksicht auf rückständige, kulturelle Einstellungen von Menschn ihnen wichtiger ist, wie die eigenen Rechte und die eigene Sicherheit.

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kratzdistel 03.01.2017, 17:15
159. natürlich sind fragen noch offen, aber

nicht die sie meinen, sondern nach den Ursachen der mobilisierung der nordafrikaner.welche absichten hatten sie, wie haben sie sich moblisiert oder war das fremd gesteuert usw.
nun zu den rassismusvorwürfen. sie denken auch nicht synchron wie ihre kollegen. so ist es auch bei den Polizeibeamten. man sieht auch nicht mit den augen, sondern die Wahrnehmungen entstehen erst im Gehirn zu Bildern. die gefühlswelt des Betrachters, kann auch zur Verzerrung der Wahrnehmung führen, so wie das bei vielen Augenzeugen der fall ist. deshalb entstehen auch unterschiedliche Betrachtungsweisen. unter den vielen Polizisten sind auch viele, die sich für Flüchtlinge engagieren und auch einige, die sich geärgert haben, wenn sie nicht in urlaub fahren durften oder gemeinsam mit der familie oder freunden sylvester feier konnten, obwohl sie normal frei gehabt hätten. was bei vielen kritkern vermisst wird, ist, dass sie nicht nach recht und gesetz bewerten, sondern nach ihren bauchgefühlen und da geben sie sich einer Selbsttäuschung hin. das gleiche war bei der Einkesselung von Demonstranten bei der letzten blockupy Demonstration in Frankfurt. hier hat das BVerfG die Rechtmäßigkeit des polizeilchen vorgehens festgestellt.

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