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"Nafri"-Debatte: Fragen bleiben erlaubt
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Kaum stellt Grünen-Chefin Simone Peter eine Nachfrage zum Kölner Polizeieinsatz, wirft man ihr Weltfremdheit vor. Dabei sind tatsächlich noch einige Fragen zu dem Vorgehen offen.

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paulvernica 03.01.2017, 15:20
10. Typisch

Ja Frau Stokowski, wir müssen reden. Wir müssen reden über die permanenten "Aussetzer" der Grünen. Sei es aktuell Frau Peter. Sei es die grüne Jugend die das Schwenken von Deutschland Fahnen beim Fussball falsch findet oder über Frau Kynast die einen Veggie-Day erzwingen wollte.
Natürlich kann man über racial Profiling sprechen aber man kann auch über den Sack Reis sprechen der in China umgefallen ist.
Sicher kann man über das Polizei Wording Nafri diskutieren. Aber ich denke es ist einfach wichtiger sich über die wirklich beunruhigenden Dinge zu unterhalten. Nämlich über in Horden auftretende offenbar aggressive Nordafrikaner die die Polizei gut in den Griff bekommen hat und damit eine weitere tragische Sylvesternacht verhindert hat. Wir können und müssen darüber diskutieren wieso es in Deutschland nordafrikanische Intensivstraftäter gibt.
Sich nun das Verhalten der Polizei anzuschauen geht an den wirklich drängenden Problemen vorbei , bzw lenkt wiedermal von diesen Problemen ab. Und dass Sie sich hier auf die Seite von Frau Peter stellen zeigt wieder einmal wie ideologisch verblendet Feministinnen sind. Egal wie Unrecht eine Frau hat, da es aber eine Frau ist stellen Sie sich hinter diese Frau. Das ist totalitäres Denken Frau Stokowski.

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skater73 03.01.2017, 15:20
11. Stokowski

Die Autorin ist ja nun hinreichend dafür bekannt, die Feminismus-Schiene zu bedienen, selbst dort, wo keine ist. Daher springt sie der FRAU Peters natürlich zur Seite, egal wie selten hanebüchen und - ja, so muss man es benennen - selten dämlich die Vorwürfe von Peters waren.

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Olaf Köhler 03.01.2017, 15:20
12. Einige Fragen?

Ja welche denn? Da kamen sehr große Gruppen von jungen Männern, die "mutmaßlich" aus dem Norden Afrikas stammen, extra nach Köln gereist. Warum? Waren dass alles Leute, die in den Gemeinden ringsum Köln wohnen? Die Polizei sagte ja auch, dass das Aussehen nicht alleiniges Merkmal für die Kontrollen gewesen sei. Egal wie - allen Recht getan geht wohl auch in diesem Falle nicht: Hätte die Polizei diese Gruppen anstandslos passieren lassen und wäre es dann zu "Ausschreitungen" gekommen, wäre das Geschrei groß gewesen: Hat denn die Polizei nichts gelernt? Wie konnte die nur! Mag ja sein, dass "zu viel" kontrolliert wurde - aber das scheint ja das zu sein, was die angebliche Mehrheit der Deutschen auch so will: Mehr Polizei, mehr Kontrollen, mehr Einschränkungen, mehr Überwachungen.

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yate 03.01.2017, 15:25
13. Irgendwie...

kann ich es nicht mehr hören. Und mittlerweile blende ich weitgehenst diese Art von Nachricht aus. In Europa fängt die Hütte an verschiedenen Ecken an zu schmoren, teilweise brennt sie schon. Und dann fordert man eine Debatte ob jemand vielleicht in der Hütte das Licht angelassen hat? Gibt es denn nicht wirklich wichtigere Probleme als ganz penibel und exakt darauf zu achten welches Wort man noch aussprechen darf?

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Realist111 03.01.2017, 15:26
14.

Vielleicht sollte eine Frau Peter, die sich um höhere Ämter bewirbt, einfach mal mit einer Bewertung warten, bis sie die dazu nötigen Grundlagen / Informationen hat. Alles Andere ist vorlaut, Frau Stokowski!
Der Peter-Satz „Allerdings stellt sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, wenn insgesamt knapp 1000 Personen allein aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden“ war eine Feststellung und lässt sich nicht so interpretieren, wie Sie es tun - vorausgesetzt, man ist der deutschen Sprache mächtig.
Denn dann hätte er heißen müssen: „Allerdings stellte sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, falls insgesamt knapp 1000 Personen allein aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden.“

Und was Ihre Einlassung betrifft „… oder ob es auch auf eine Art gegangen wäre, die weniger Grund zur Beunruhigung geboten hätte“ :
Ich wüsste nicht, welche der in Köln Feiernden diesmal beunruhigt gewesen sein sollten - diese Feststellung war Silvester 2015 sicherlich angebrachter …

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c.m.johannsen 03.01.2017, 15:26
15. Ja, man kann Fragen haben.

Aber man muss diese Fragen nicht innerhalb von 24 Stunden stellen, wenn noch nicht alles bekannt ist. Man kann erst einmal eine saubere Analyse der Ereignisse betreiben und sich dann äußern. Das Problem hat übrigens nicht nur Frau Peters, sondern auch Frau Künast, die mittlerweile aber etwas ruhiger und langsamer geworden ist. (Was aber nicht heißen soll, dass ich die Idioten sympathisch finde, die Frau Künast aufgrund ihrer Tweets und Posts bedroht haben.)

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moeter1976 03.01.2017, 15:26
16. Was gibt es noch zu besprechen ?

Im Gegensatz zum letzten Jahr hat die Polizei ihre Arbeit richtig gemacht.

Wenn sich alkoholisierte , weiße Männergruppen auf den Weg zu einem Fußballspiel machen werden die auch stärker kontrolliert als andere Personengruppen.

Und mal ganz ehrlich, wenn ich mir vorstellen würde ich wäre z.B. ein Tunesier, ich wäre bestimmt nicht auf die Idee gekommen mich dieses Jahr mit 50 Landsleuten zu verabreden um Silvester auf der Domplatte zu feiern.

Warum macht man so was ?
Außer man beabsichtigt die Ereignisse aus dem Vorjahr zu wiederholen.
Und die Kontrollen scheinen dieses Bild ja auch wieder gespiegelt zu haben.

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sean100 03.01.2017, 15:27
17. Muß das sein?

Wieso sucht man immer wieder krampfhaft nach Themen über die man sich aufregen kann. Dieser Polizeieinsatz war angesichts der Vorfälle des Vorjahres absolut sinnvoll und nötig. Oder hat man vergessen, was letztes Jahr passierte? Und das fast ohne jede Folgen für die Täter? Fast alle Anklagen und Untersuchungen wurden eingestellt! Und über die Opfer denkt schon kein Mensch mehr nach. Ich sehe keinerlei Rassismus im Vorgehen der Polizei! Der Einsatz war präventiv und hatte Erfolg! Und das man gegen eine gewisse Zielgruppe vorgegangen ist, dürfte sich wohl jedem Menschen von selbst erklären. Ich verstehe nun diese Aufregung nicht. Vielleicht sollte diese Leute die jetzt ein Fass aufmachen, der Polizei im nächsten Jahr voran gehen und versuchen mit diesen Personen zu reden. Das wäre lustig!

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deepbrain 03.01.2017, 15:29
18.

Zitat von Marvel Master
Die Polizei scheint dieses Jahr alles unter Kontrolle gehabt zu haben. Was will man mehr? Von daher: Lob an die Polizei. Ihr habt einen guten Job gemacht. (...)
Manchmal fragt man sich, ob die Kommentatoren überhaupt die Artikel lesen, die sie kommentieren, oder sie einfach nicht verstehen.

Der Zweck bzw. das Ergebnis heiligt nicht immer die Mittel. Auch wenn das Ergebnis des Politeieinsatzes für die Mehrheit als gut gilt, darf man dennoch diskutieren, ob die Mittel gut waren und ob es nicht Alternativen gab oder gar geben musste. Mit allen Grautönen zwischen "weltfremde Idologisten" und "alle Rassisten".

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nesmo 03.01.2017, 15:32
19. Wenn und falls

Frau Peter schrieb aber nun mal, die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt sich, WENN 1000 Menschen allein aufrgrund ihres Aussehens festgehalten werden, sie schrieb nicht FALLS. Also deutlich eher ein temporäres WENN. Daher die Aufregung, weil hier etwas unterstellt wurde. Und falls mit "Nafri" nordafrikanische Intensivtäter gemeint sind, dann dürfte die Verwendung dieses Begriffes nicht zu beanstanden sein. Falls aber Nafris auch bloß für "Nordafrikaner" verwandt wurde, dann wäre dies genauso problematisch wie der Polizeibegriff "RuBus" für Rumänen und Bulgaren oder Amis für Amerikaner. Die größten Probleme sind in Deutschland immer wieder die mit der richtigen Semantik, alle anderen scheinen dahinter zu verschwinden, glückliches Deutschland.

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