Forum: Kultur
"Nafri"-Debatte: Fragen bleiben erlaubt
Getty Images

Kaum stellt Grünen-Chefin Simone Peter eine Nachfrage zum Kölner Polizeieinsatz, wirft man ihr Weltfremdheit vor. Dabei sind tatsächlich noch einige Fragen zu dem Vorgehen offen.

Seite 5 von 30
secret.007 03.01.2017, 15:42
40. So wie ...

... Rau Peter fragte bzw. eigentlich "unterstellte", ist jede Kritik an dieser Unterstellung gerechtfertigt. Sie hat es getan, ohne sich vorher überhaupt zu informieren. Sie handelte reflexartig, wie eben so Menschen aus dem "grün-linken-Wohlfühlsofa" eben so handeln. "Es kann ja nicht schaden, erst einmal der Polizei nur Böses zu unterstellen." Nein, so geht das eben nicht. Dafür gehört sie zu Recht kritisiert. Wenn´s sein muss dann eben massenweise. Solche Menschen wie Frau Peter verschaffen der AfD weitere Erfolge.

Beitrag melden
stoffi 03.01.2017, 15:42
41.

Die Politik sollte sich tatsächlich mal ernsthaft fragen, ob man den kriminellen Ausländern nicht das Handwerk legen könnte, wenn man es wie in Israel handhabt. Sicherer würden unsere Strassen dann bestimmt, weil keiner mehr so einfach ohne Papiere durch unser Land reisen könnte.

Beitrag melden
stefanmargraf 03.01.2017, 15:44
42. Ach Frau S., prüfen Sie einmal Ihre Prioritätenliste,

oder lassen Sie sich professionell dazu beraten. Wenn es gemeinsame Merkmale einer Entität gibt, so neigt der kommunizierende Mensch nun einmal dazu dieses zur Beschreibung zu verwenden. Sie fordern also allen ernstes, dass wenn einige männliche Personen mit verschiedener Hautfarbe und Herkunft im Alter zwischen 17 und 30 kontrolliert werden, dann genauso etwa deutsche Frauen zwischen 50-90 Jahren, nur damit der Polizist sich nicht rassistisch verhält??? Das ist lächerlich.

Beitrag melden
kirsch.bernhard 03.01.2017, 15:45
43. Frau Peter ist nicht weltfremd

Wir sollten aufhören, Frau Peter oder Frau Stokowski als weltfremd zu bezeichnen. Sie leben auf dieser Welt nur einfach in einer anderen Realität ! Ich verstehe aber langsam nicht mehr in welcher? Würden diese Damen eine verschmimmelte Pizza essen, obwohl 99% aller verschimmelten Pizzen nicht zum Tode führen? Aber wenn ein Polizist einem gewaltbereiten Mob gegenüber steht - dann ist Differenzierungsvermögen gefragt?

Beitrag melden
michbo 03.01.2017, 15:46
44. Wenn und falls...

"Allerdings stellt sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, WENN insgesamt knapp 1000 Personen allein aufgrund ihres Aussehens überprüft und teilweise festgesetzt wurden."

Zu meinen Schulzeiten hatten "wenn" und "falls" eine unterschiedliche Bedeutung. Aber vielleicht ist das heute nicht mehr so - oder es hat jemand in der Eile "wenn" und "falls" verwechselt, um schnell in der Presse zu landen - oder diese unterschiedlichen Bedeutungen wurden bewußt ignoriert, um die Aussage von Frau P verteidigen zu können...

Beitrag melden
handcheese 03.01.2017, 15:46
45. Manchmal glaube ich, viele Dinge müssen hier zerredet werden ...

... obwohl es - scheinbar nicht nur für mich - ein großer Erfolg der Verantwortlichen in Köln war! Mittlerweile glauben offenbar nicht wenige der Spiegel Journalisten, es lohne sich alles zu kritisieren, egal um welchen Preis, Logik, Sinnhaftigkeit, etc. . Wird hier auch noch kritisiert, dass im Osten die Sonne auf- und im Westen untergeht?

Beitrag melden
santoku03 03.01.2017, 15:47
46.

"Allerdings stellt sich die Frage nach der Verhältnis- und Rechtmäßigkeit, wenn insgesamt knapp 1000 Personen..."
Sorry, Frau Stokowski, aber manche Frage ist keine Frage, sondern eine als Frage notdürftig verkappte Unterstellung (man erinnere sich auch an den denkwürdigen "Fragen!!!" Tweet von Künast anlässlich der Erschießung des Axtmörders), und ein "wenn" ist kein "falls".

Beitrag melden
moeter1976 03.01.2017, 15:48
47. Was wäre denn Ihre Alternative ?

Zitat von deepbrain
Manchmal fragt man sich, ob die Kommentatoren überhaupt die Artikel lesen, die sie kommentieren, oder sie einfach nicht verstehen. Der Zweck bzw. das Ergebnis heiligt nicht immer die Mittel. Auch wenn das Ergebnis des Politeieinsatzes für die Mehrheit als gut gilt, darf man dennoch diskutieren, ob die Mittel gut waren und ob es nicht Alternativen gab oder gar geben musste. Mit allen Grautönen zwischen "weltfremde Idologisten" und "alle Rassisten".
Was wäre denn Ihr Mittel, außer der Kontrolle verdächtiger Tätergruppen ?
Und den Satz der Zweck heiligt nicht immer die Mittel verstehe ich nicht .
Was wäre denn ein geringeres erfolgreiches Mittel, als Personenkontrollen ?

Beitrag melden
kk_lein 03.01.2017, 15:50
48. Was genau?

Zitat von yate
... Gibt es denn nicht wirklich wichtigere Probleme als ganz penibel und exakt darauf zu achten welches Wort man noch aussprechen darf?
Offensichtlich gibt es nicht viel, was wichtiger ist. Nur, was genau ist and der Abkürzung "Nafri" eigentlich rassistisch oder herabwürdigend?

Beitrag melden
nexus32 03.01.2017, 15:50
49. selbst schuld

Von Fr. Stockowski hätte ich nichts anderes erwartet als eine solche Stellungnahme zu der Thematik. Allerdings muss man schon sagen dass diejenigen, deren Migrationshintergrund nordafrikanisch ist, oder die zumindest Ähnlichkeiten mit nordafrikanischem Aussehen haben selbst schuld sind wenn sie in der Silvesternacht nach Köln fahren. Da müssen sie damit rechnen dass sie zunächst mal überprüft und ggf. auch für einen gewissen Zeitraum festgesetzt werden. Und alleine um zu demonstrieren dass das, was im vergangenen Jahr geschehen ist nicht einfach hingenommen wird, ist das auch gut so.

Beitrag melden
Seite 5 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!