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"Nafri"-Debatte: Fragen bleiben erlaubt
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Kaum stellt Grünen-Chefin Simone Peter eine Nachfrage zum Kölner Polizeieinsatz, wirft man ihr Weltfremdheit vor. Dabei sind tatsächlich noch einige Fragen zu dem Vorgehen offen.

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Bondurant 03.01.2017, 15:50
50. Ja.

Zitat von spiegelwelt
Sollen jetzt jedes Jahr tausende Polizisten die Bevölkerung schützen?
Jedenfalls sagt die Polizei, das müsse jetzt immer so sein:

„Wir müssen uns Silvester künftig intensiv aufstellen“, so Wolfgang Wurm: „Es wird nicht mehr wie in den letzten Jahren sein können.“

http://www.ksta.de/koeln/koelns-poli...iert--25465454

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Benko 03.01.2017, 15:52
51. Nöö

Ernsthaft, noch ein Kommentar zum Thema? Ihr stinkt nur noch. Legt euch mal ein Leben zu.

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Philipp Reinhard 03.01.2017, 15:53
52. Wo waren die Medien?

An Medienvertretern soll es an Silvester in Köln genauso wenig gemangelt haben, wie an Polizisten. Ist diesen nicht aufgefallen, wie weit über 1000 Leute eingekesselt und kontrolliert wurden? Hat keiner dieser Journalisten das Gespräch mit diesen Leuten gesucht? 650 Platzverweise erscheinen mir etwas viel. Was war an diesen Leuten verdächtig? Fragt da kein Journalist vor Ort nach? Noch nicht einmal nachträglich? Weshalb?

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petzle 03.01.2017, 15:54
53. Schade...

und typisch, das sich jetzt wieder irgendwelche Schlaufüchse an so einer Nebensächlichkeit rauf schaukeln. Wer in Köln lebt und weiß was und vor allem das sich hier seit dem Silvester 2015/2016 etwas geändert hat, kann darüber nur den Kopf schütteln.

Das nun die angewendete Polizeitaktik in die Kritik gerät, deutet nicht wirklich darauf hin, das viele "hohe Entscheidungsträger" aus Politik oder Kultur irgendwie das Geschehene verstanden haben. Das ist einfach nur schade, peinlich und dumm und hilft schlussendlich nur irgendwo irgendwelchen Populisten.
Jeder der die "Festung" am Dom/HBF gesehen hat, fand die Dimension sicher übertrieben. Und zur guten Laune trug es auch nicht wirklich bei. Doch als es dann zunehmend voller wurde und just jenes "Täterprofil" (nicht grau-haarige Herren, junge Mütter oder asiatisch anmutende Akrobaten) was den NaFris entsprach in Massen in die Bahnhofshallen strömte - auch auf der anderen Rheinseite in Deutz standen Hunderte (!!) - fühlte man wie die Stimmung kippte.

Keiner wird je wissen, warum so viele Nafris an diesem Abend so zahlreich erschienen sind und es läßt auch nicht gerade auf Intelligenzbestien schliessen. Eigentlich hätte einem der gesunde Menschenverstand sagen müssen, das man vielleicht diese Mal Köln an Silvester hätte meiden sollen. Gut, aber jeder Jeck ist anders. Und wir für unseren Teil können und wollen uns nur für den großartigen Einsatz der Polizei und Hilfskräfte bedanken, die eine potentielle Eskalation jederzeit im Griff zu haben schien.

Und das sollte man in erster Linie auf dem Schirm haben, das bis heute fast keiner (!!) der Nafris oder sonst wer aus dem letzten Jahr für diese unglaublich schlimmen, für die Opfer teilweise lebensverändernden Taten hat haften müssen....

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NahGha09 03.01.2017, 15:54
54. Nicht so eindeutig

Zitat von nesmo
Frau Peter schrieb aber nun mal, die Frage der Verhältnismäßigkeit stellt sich, WENN 1000 Menschen allein aufrgrund ihres Aussehens festgehalten werden, sie schrieb nicht FALLS. Also deutlich eher ein temporäres WENN. Daher die Aufregung, weil hier etwas unterstellt wurde.
Das stimmt so nicht. Im Englischen werden "if" und "when" klar und eindeutig unterschieden. Im Deutschen kann "wenn" beide Bedeutungen haben. Wenn es mir genau auf diese Unterscheidung ankommt, verwende ich "falls" oder ein "wenn ..., dann". Diese Möglichkeit hätte Frau Peter auch gehabt. Ob Sie sie aus sprachlicher bzw. gedanklicher Schwächer heraus nicht genutz hat oder diese Formulierung wohlbedacht gewählt hat, kann ich nicht beurteilen.

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96alteliebe 03.01.2017, 15:55
55. Was ist die Alternative?

Es ist uns doch wohl allen klar, dass Radial Profilong nicht die liebste Methode der Polizei ist und grundsätzlich keine Personen aufgrund ihrer Herkunft anders behandelt werden als der stereotype Deutsche. Was hätten sie denn bitte getan, wenn plötzlich, wie verabredet eine große Menge offenbar gewaltbereiter Männer besagter Herkunft auf der Domplatte eintreffen? Das ist doch klar, dass das kein Zufall sein kann, sondern eine Organisation dahinter steckt. Was wäre denn die Alternative gewesen? Bis zu einem Eskalieren der Situation zu warten und dann nur eindeutig identifizierte Personen festsetzen? Dann hätten sie die Polizei sicherlich genauso für ihre Leichtsinnigkeit kritisiert! Ich möchte die Situation mal mit einer plötzlich auftretenden Grppe von ca 1000 Skinheads in Berlin Kreuzberg vergleichen. Dann wär doch die einzige Variante, Personen dieses Aussehens zu überprüfen, auch wenn sie dabei auch völlig harmlose Männer mit Glatze aufhalten. Na und? Man konnte eben ein massenhaftes auftreten von Straftatbeständen verhindern. Ach und abgesehen davon sind die meisten der angereisten und kontrollierten Personen direkt wieder abgereist, da hat sich wohl der Polizeiverdacht bestätigt, also Mission erfüllt, DANKE

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derboesewolfzdf 03.01.2017, 15:57
56. ....

GroKo, Ossis, Wessis, Ökos, Veggies, Studis, H4ler, Bazis, Fischkopp, Kaaskopp, was weiß ich niicht noch alles. Überall gibt es Abkürzungen/Bezeichnungen, die mal despektierlich und mal liebevoll benutzt werden. Im Grunde sind alle mehr oder weniger rassistisch. Müssen wir echt über eine Abkürzung wie Nafri diskutieren.... vor allem, wenn man eh schon nur 140 Zeichen zur Verfügung hat. Die Grünen haben selbst doch früher gefordert: Amis go home, etc....... das ist doch selbst rassistisch.
Frau Peter sollte ihre Zeit für sinnvolles verwenden.

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Nafri 03.01.2017, 15:58
57. Sicherlich richtig!

Die Frage die Frau Stokowski stellt, ist schnell beantwortet, es wäre auch auf eine andere Art gegangen:
Kürzung der Entwicklungshilfe für Tunesien Marokko und Algerien im Jan 2016. Prompt wäre die Mitarbeit der Herkunftsländer gefördert worden und rechtzeitg zum Jahresende wären alle abgelehnten Asylbewerber nach Hause geflogen worden.
Vorteil, weniger Überstunden bei der Polizei und weniger Polizei bei den Sivesterfeiern in Köln.
Natürlich wäre Voraussetzung gewesen, das die Grünen im Bundesrat diese Staaten als sichere Herkunftsländer akzeptiert hätten und das enstprechende Gesetz vor der Abschiebung noch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden wäre.

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testuser2 03.01.2017, 15:58
58. Besser nur Zahlen-Codes vergeben

Statt den Politisch Korrekten Angriffspunkte zu geben, an denen sie sich stören könnten, sollte die Polizei lieber Zahlen-Codes verwenden: Statt Nafri sollte es heißen Code 34 (der steht dann für eine Ansammlung aggressiver Menschen mit größtenteils Nordafrikanischer Herkunft, Code 88 dann für Identitäre, Code 40 steht für radikale Feministinnen usw. Schließlich wollen wir Menschen doch lieber gerne alle Nummern sein.

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friedrich_eckard 03.01.2017, 15:59
59.

Zitat von sabato.74
Schöner Kommentar....danke für das saubere Auseinanderhalten der Einzelfragen. Es gehört zur Strategie der neuen Rechten, Menschen, die differenziert argumentieren, pauschal als "linksversifft" zu brandmarken. Artikel wie der obige tragen dazu bei, diese Strategie zu demaskieren.
Ich schliesse mich Ihrem Dank gerne an, halte aber den Versuch, Fragen wie die hier im Raum stehende öffentlich noch mit einem Minimum an Differenziertheit zu erörtern, inzwischen für aussichtslos.

Ich habe die Aussagen der Frau Peter wirklich als Frage verstanden und nicht als in Frageform gekleidete Behauptung, und diese Frage war vollkommen zulässig und berechtigt und verdient ernsthafte Antworten. Die öffentliche Reaktion darauf ist allerdings trostlos, bis in ihre eigene Partei hinein. Für die zahlreiche Nachkommenschaft Diederich Heßlings ist ja die Polizei sowieso immer im Recht, und schliesslich richteten sich ihre Aktivitäten in diesem Falle doch schliesslich gegen Menschen, die sich hier ohnehin nur aufhalten, um sich an deutschen Frauen zu vergreifen, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, den deutschen Sozialstaat zu plündern, mit Drogen zu handeln und sonstige Straftaten zu begehen und mit Glaubensgenossinnen den Nachwuchs zu zeugen, der demnächst dieses Gemeinwesen übernehmen soll - nicht wahr, sehr geehrte Alternativlinge? Da ist dann natürlich alles erlaubt... und genau das ist es eben nicht!

Dabei, um auf eine Frage der Autorin einzugehen, war ja die "Demonstration der Stärke und Entschlossenheit", die die Polizei in Köln abgeliefert hat, wahrscheinlich sogar im Grundsatz richtig, auch im Hinblick auf künftige Menschenansammlungen, weil sie "to whom it may concern" bedeutet hat, dass man bestimmte Dinge lieber bleiben lassen soll, weil sie mit Risiko verbunden sind. Mir sind zwar Männer lieber, die sich nicht an Frauen vergreifen, weil man sich eben nicht an Frauen vergreift, auch nicht an nicht polizeigeschützten, aber wenn diese Aktion über den konkreten Anlass hinaus "zivilisierende" Wirkung gehabt haben sollte soll mir das auch recht sein.

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