Forum: Kultur
Nahrungsmittel-Skandale: Hauptsache, was mit Fleisch

Der eigentliche Skandal ist nicht, dass jemand Pferd als Rind ausgibt, sondern dass der Verbraucher Betrügereien der Industrie geradezu fördert. Weil er erwartet, dass in einen Großteil der Lebensmittel Fleisch drin ist, das aber nichts kosten darf.

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tomislav77 17.02.2013, 16:49
110.

Zitat von nurnik
Danke fuer diesen artikel! Ich kann diesen hype langsam nicht mehr ertragen... Es wird suggeriert, das pferdefleisch etwas schlechtes ist. Ueberall wird mit reisserischen ueberschriften um sich geschmissen. Viele vergessen, das pferdefleisch gesuender und teurer ist als das fleisch, was sie erwarten zu essen. Und wegen der medikamentenrueckstaende: wenn viele wuessten was gefluegel zb an antibiotika zugefuehrt wird... Einfach laecherlich das getue.
1. wenn es teurer ist, wozu wird es denn dann in rindfleisch gemischt? weil die fleischindustrie uns heimlich was gutes tun will?

2. natürlich ist jetzt wieder der verbraucher der schuldige, der ja preiswertes fleisch kauft. der zwingt ja quasi die industrie zum betrug. weil er nicht mehr zahlen will.

umgekehrt wird ja wohl ein schuh draus: die produkte sollten qualitativ und quantitativ das enthalten, was auch deklariert ist, und dafür zahlt der verbraucher den notwendigen preis.

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kobalt55 17.02.2013, 16:49
111. optional

Ganz so einfach ist die welt aber nun nicht gemacht.
Eher doch so,das da wos nur um gewinnmargen geht,jede schweinerei attraktiv wird......

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b399y 17.02.2013, 16:49
112. Frechheit der Artikel

Ich fördere also kriminelles Verhalten, bei einer der größten Firma der Welt
(nestle), indem ich in den Supermarkt gehe, ziemlich interessante Ansicht.
Das völlige Versagen der Politik die die eigentlichen Verursacher sind wird nicht mal erwähnt.
Habe ICH die Lebensmittelkennzeichnung verhindert und Lebensmittelkontrolleure entlassen?
Ist es meine Schuld das Politiker kaum das sie Gewählt wurden sich gegen das Volk wenden?

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wohlmein 17.02.2013, 16:50
113. Wenn Sie wüßten, wie wir angekohlt werden

Zitat von babarella
Cool, Frau Burmester !! Endlich mal ein Beitrag zu diesem leidigen Thema, der den Nagel auf dem Kopf trifft ! Chapeau !!
(aber nicht von Frau Burmeester...)

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aristogeiton1 17.02.2013, 16:50
114.

Zitat von Hanibal423
Ein nutzloser Artikel, die Autorin hat die Kausal-Kette nicht verstanden.....
Ja und Nein:

Vordergründig sind die Artikel in dieser Rubrik, geschrieben unter Klarnamen und von welchem der Autoren (Die Kolumnisten) auch immer, meist nutzlos und man hat das Gefühl, Kausalketten werden solange zusammengeknüpft, bis sie irgendwie und irgendwo passen.

Eigentlich nützen diese Artikel aber der Leserbindung: Abstruse Kausalketten generieren Widerspruch und es beginnen wilde, teils trollige Diskussionen.

Natürlich weiß Frau Burmester, dass der Skandal in der falschen Deklaration liegt und das der Verbraucher weitere Verstösse zu Recht befürchtet, aber das wäre ja nicht aufregend genug.

Tja - zu des seligen Augsteins Zeiten war der Spiegel eine Qualitätszeitschrift...

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testthewest 17.02.2013, 16:50
115.

Zitat von carlo02
blöder kommentar. solange man sehen muß, wie man mit seinem geld zurecht kommen muß, wird halt auf den preis geschaut. für die standards, was angeboten wird, is die politik verantwortlich.
Ach hör auch. Unsere "Armen" sterben an Diabetes, nicht an Unterernährung und ganz sicher haben sie auch keinen Proteinmangel!

Etwas weniger Fleisch, dafür was anderes, und schon haben sie Geld gespart, die Umwelt entlastet, und wahrscheinlich sich selbst auch was Gutes getan.
Und das sagt ein Nicht-Vegetarier! (der es auch abartig finden, wo überall Fleisch reingesteckt wird)

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lexet 17.02.2013, 16:51
116. Ursache?

Weder Verbraucher noch Hersteller allein sind schuld - das Ganze funktioniert schlicht nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren.
Was übrigens die Preisfrage angeht: es ist längst erwiesen, dass man sich auch mit kleinerem Geldbeutel gesund und schmackhaft ernähren kann. Das ist allerdings ein wenig aufwendiger als der schnelle Griff zu Fertiggerichten.

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haarer.15 17.02.2013, 16:51
117. Man ist, was man isst

Zitat von carlo02
blöder kommentar. solange man sehen muß, wie man mit seinem geld zurecht kommen muß, wird halt auf den preis geschaut. für die standards, was angeboten wird, is die politik verantwortlich.
Blöd ist nur der Michel, der sich halt immer wieder hinters Licht führen lässt. Auch und gerade von der Politik. Er wählt ja diesselben Pfeifen immer wieder. Selbst mit wenig Geld, aber mit etwas Phantasie lassen sich leckere Gerichte zaubern. Auch ohne Fleisch.

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forumgehts? 17.02.2013, 16:51
118. Der

Zitat von sysop
Der eigentliche Skandal ist nicht, dass jemand Pferd als Rind ausgibt, sondern dass der Verbraucher Betrügereien der Industrie geradezu fördert. Weil er erwartet, dass in einen Großteil der Lebensmittel Fleisch drin ist, das aber nichts kosten darf.
dumm-freche Verbraucher ist natürlich schuld! Ob eine Preisanhebung die Qualität verbessern würde, ist doch bei der Mentalität der Hersteller zu bezweifeln. Das Einzige, was verbessert würde, wären deren Gewinne.

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ruhepuls 17.02.2013, 16:51
119. Ne, aber wer an den Weihnachtsmann glaubt...

Zitat von floydpink
Mit anderen Worten: Wer günstig einkauft darf betrogen werden, weil er eigentlich was ganz anderes erwartet als 'draufsteht. Sorry Fr. Burmester, selten so 'ne Scheisse gelesen.
Es gibt einfach Sachen, die gehen nicht. Wer sie trotzdem erwartet, der muss sich nicht wundern, wenn man ihm etwas vorgaukelt, was nicht existieren kann.

Wer glaubt, eine sichere Geldanlage mit 30% Zinsen im Jahr zu bekommen, der muss sich nicht wundern, wenn sein Geld dann weg ist. Sowas gibt es eben einfach nicht. (Und trotzdem fallen immer wieder Leute auf solche "Angebote" rein - aus Dummheit und Gier).

Und genauso wenig kann erwarten für ein paar Cent gutes Fleisch von glücklichen Tieren in bäuerlicher Kleinwirtschaft zu bekommen. Auch das gibt es einfach nicht. Und wenn zehnmal eine Kuh auf grüner Wiese auf der Packung abgebildet wird.

Es soll doch keiner sagen, er habe das nicht gewusst. Es ist ja nicht so, dass "Fleischskandale" etwas Neues wären. Trotzdem kaufen die Leute nach wie vor ihr Fleisch da, wo es am billigsten ist und zeigen den Produzenten damit, worauf es ihnen wirklich ankommt, eben auf "Billig".

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