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Neuauflage des Gender-Talks bei "Hart aber fair": Um Argumente ging es auch diesmal n
Oliver Ziebe/WDR/dpa

Nach Turbulenzen um die letzte Sendung zum Thema gab es bei "Hart aber fair" ein Rückspiel zur Gleichstellungsfrage - mit einem weniger tendenziösen Schiedsrichter, bewährten Spielern und bekannten Fehlern.

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Skarvig 08.09.2015, 01:16
1.

Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen gibt es nicht. Wie in dem Artikel bereits richtig dargestellt sind Männer und Frauen gleichgestellt. Sollte eine Frau also weniger Gehalt als ein Mann erhalten, nur aus dem Fakt heraus das es sich um eine Frau handelt, so ist dies direkt vor Gericht zu bringen.
Das Frauen vielleicht schlechter in Gehaltsverhandlungen sind so ist das noch keine Diskriminierung sondern einfach nur Pech und selbstverschuldetes zu kurz kommen.

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DanielaMolloy 08.09.2015, 01:19
2. Die erste Misere zum Nachlesen

Hier noch ein netter recap zur letzten Sendung:
http://mathior.tumblr.com/post/112889709719/wie-ich-einmal-eine-debatte-im-ersten-sah

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diefetteberta 08.09.2015, 01:31
3. Zahlung einstellen

Die Bürger sollten einfach die Zwangsabgabe an den ÖR nicht bezahlen, dann erledigt sich das Ganze von alleine. Es ist ja schon eine Frechheit, dass aus den Zwangsabgaben noch goldene Pensionen (T. Buhrow) und Millionenschwere Abfindungen (Gottschalk) bezahlt werden. Niemand braucht diese PR-Agentur der Regierung.

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schlipsmuffel 08.09.2015, 01:37
4. Der nicht..

ganz gelungene Versuch von Herrn Frank, die Sendung zu diskreditieren. Immerhin merkte jede/r der die letzte Sendung gesehen hatte, wie berechtigt und gekonnt Herr Kubicki die Frauenbeauftragte auseinandernahm, da ändert auch der hämische Einwurf über den "Drei-Tage-Bart" nichts dran. Ansonsten haben sich die Frauenbeauftragte und die #Aufschrei-Jüngerin nur lächerlich gemacht, sowohl durch mangelnde Diskussionsdisziplin wie auch durch fehlende Argumente. Hofreiters Durchstottern durch die Sendung ( er hatte nichts zum Ablesen dabei wie im Bundestag!) trug ein Übriges zum Mißlingen bei. Einzig Frau Kelle hatte Argumente und Frau Thomalla sah wenigstens sehr gut aus!

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ZarZ 08.09.2015, 01:43
5. Der Typ vom Frauenrat

vertrat ein bemerkenswertes Frauenbild: Frauen heiraten den, der viel Geld verdient, unterstellte Mattfeldt-Kloth auch der nicht anwesenden Frau Kubicki. Was Herr Kubicki verständlicherweise unverschämt fand. Und Plasberg ließ die Dame schwafeln und beleidigen. Nix wie raus aus der Mediathek! Schönenborn wird auch das wieder schönreden.

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docmed40 08.09.2015, 01:59
6. Einäugige Spiegelsicht

Leider zeigt der Autor in der Betrachtung allzu deutlich seine Parteiligkeit in der Betrachtung der wiederum schwächeren Argumente des linksfeministischen Lagers wie der "konservativen" Frau Kelle. Dass es sich beim Gender Mainstream nicht um eine " Wissenschaft" sondern um eine reine undemokratisch im top down Verfahren der Gesellschaft überzustülpende Ideologie, wie es der Kreationismus ist, handelt, ging in der allgemeinen verbalen Hackerei völlig unter. Lieber redete man von Ungleichheit im Lohn, vom Gender bestimmten Kniegelenken und dunklen Tiefgaragen. Selbst die klaren Worte von Frau Kelle und Herrn Kubicki wurden wieder meist in lauter Dissonanz der jungen, noch wenig im Zuhören geübten Feministin übertönt. Der Humor war dieses Mal allen Beteiligten abhanden gekommen!

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hfsfn 08.09.2015, 02:09
7.

Zumindest war die Runde dieses Mal gerechter besetzt, denn Frau Sybille Mattfeldt-Kloth war für ihre Sache ungefähr so nützlich wie Sophia Thomalla vor drei Monaten für die Gegenseite. Letztere hatte jetzt immerhin ihre Hausaufgaben gemacht und etwas über das pay gap gelesen. Im Gegensatz zu Frau Aufschrei, die immer noch nicht gelernt hat, dass man andere mal ausreden lassen sollte. Bloß gut, dass die Feminist_x*innen einen Mann dabei hatten!

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Karbonator 08.09.2015, 02:42
8.

Wie sollte man denn auch ernsthaft diskutieren, wenn solche Argumente wie (jeweils sinngemäß) "Wir haben eine Frau als Kanzlerin, deswegen brauchen wir keine Quote" (Thomalla) oder "Meine beiden Töchter haben es aus eigener Kraft geschafft, wir brauchen keine Quote" (Kubicki) oder "Ich bin Mutter und habe Kinder großgezogen! Respektiert mich bitte und vergeßt die Quote!" (Kelle) vorgebracht werden.
Gut, das letzte "Argument" wurde so nicht gesagt, aber das Gekeile von Kelle habe ich dann unter diesem Fazit zusammengefaßt. Ein an sich interessantes Thema wurde in der Tat zum zweiten Mal durch unpassende Gäste - Kubicki bietet sich ja immer an, gegen etwas zu sein, und Thomalla... nun ja... - leider nicht mal im Ansatz ausgereizt.

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wokoenig 08.09.2015, 02:47
9. Sehr gute Betrachtung

Ich hatte mich unlängst kritisch über die Idee einer Wiederholung bei gleicher Besetzung ( + Verstärkung) geäussert.
Es kam so , wie Sie es auch darstellten.
In meinen Worten: Redundant, völlig überflüssig, Bestätigung ,dass eigentlich Alle Talkshows mal eine grössere Pause bräuchten, und vielleicht mal die sattsam bekannten Talkgäste austauschen. ( obwohl ich persönlich Herrn Bosbach und Kubicki mag).
Ich zappe in eine x- beliebige Talkshow und habe immer ein Deja Vue Erlebnis. Ich kann sogar die Texte vorsagen :-)

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