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Neuauflage des Gender-Talks bei "Hart aber fair": Um Argumente ging es auch diesmal n
Oliver Ziebe/WDR/dpa

Nach Turbulenzen um die letzte Sendung zum Thema gab es bei "Hart aber fair" ein Rückspiel zur Gleichstellungsfrage - mit einem weniger tendenziösen Schiedsrichter, bewährten Spielern und bekannten Fehlern.

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joG 08.09.2015, 06:53
20. Ich habe es eingeschaltet. ...

....und nach 15 Minuten ausgemacht. Die Unterhaltung war ideologisch, seicht und die Teilnehmer waren weder hart noch fair.

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tosi01 08.09.2015, 07:17
21. Bewertung ?

Die Bewertung einer Sendung sollte man doch lieber dem Publikum bzw. mündigen Bürger überlassen, als irgendwelchen selbsternannen und selbstherrlichen Kritikern bzw. Kritikerinnen !

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jjcamera 08.09.2015, 07:28
22. Highlight

Ich bin beim Zappen hängengeblieben und dachte, ich sehe eine gut gemachte Satire-Sendung, in der über ein belangloses und unwichtiges Thema diskutiert wird, als wäre es (gerade in dieser Zeit) überlebenswichtig. Unter der Maske der Frauenrechtlerin mit dem Doppelnamen steckt Matze Knop mit schriller Stimme. Herr Hofreiter sah man an, dass er lieber zum Schafkopfen gegangen wäre. Kubicki war wie immer deplaziert, aber sympathisch und gab sich Mühe, das Satireniveau mitzuhalten. Die beiden anderen Damen lieferten sich einen "Kaffeekränzchenstreit". Und Herr Plasberg bestand darauf, dass seine Sendung einen "hohen Unterhaltungswert" haben sollte, womit er Recht hatte.
Danke Fernsehen für solche Highlights.

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sabato.74 08.09.2015, 07:37
23. Zu wenig Selbstkritik

Man hat Herrn Plasberg angesehen, dass er die Neuauflage der Sendung blöd fand. Selbstkritik? Iwo. Vielleicht in Nebensätzen eingestreut. Ich fands schon beim ersten Mal krass, mit welchen Beispielen (Ampelmännchen, Unisex-Toilette) eine akademische Disziplin verhöhnt wurde. Noch mehr hat mir für die Frauenrechtler leid getan, dass ausgerechnet Anne Wizorek eingeladen war, um ihre Positionen zu verteidigen. Sie ist argumentativ viel zu schwach, um gegen Sparringspartner wie Kubicki und Kelle anzutreten.

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marathonaxel 08.09.2015, 07:53
24.

Mein Gott, meine Göttin, was geht uns das gut! Haben wir in diesem Land wirklich keine dringenderen Probleme?
Völlig überflüssiger Hype um ein völlig überbewertetes Thema, das mit seiner Irrelevanz viele Menschen gut ernährt, die sonst richtig arbeiten müssten ;-)

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Criticz 08.09.2015, 07:55
25. Argumente? Es fehlt die Grundsatzdiskussion

Argumente fehlten. Und auch Widersprüche, wenn Fr. Mattfeld-Kloth etwa ohne rot zu werden das Grundgesetz verdreht.

Wie der Artikel sagt: Im Grundgesetz, dass i.ü. die Meinungsfreiheit keinesfalls hinter Art. 3 GG zurücktreten lässt, steht nicht "gleich", sondern "gleichberechtigt". Weil eben Gleichstellung was gänzlich anderes ist als Gleichberechtigung. Gleichstellung bevorzugt das unterrepräsentierte Geschlecht - d.h. Frauen. Weil nur dort gleichgestellt wird, wo Frauen profitieren. Im ÖD werden längst mehr Frauen eingestellt - wo bleibt da die Gleichstellung? Gleichstellungsbeauftrage - alles Frauen - wo bleibt da die Gleichstellung?

Frauen die gleichen oder sogar schlechtere (so Kubicki etwa zu Schleswig-Holstein) Noten und werden trotzdem dem männlichen Bewerber vorgezogen. Ist das gerecht?

Man hätte mal ganz grundsätzlich an die Sache und zur Frage ob Gleichstellung gerecht ist ran gehen können - und müssen, wenn man dem Anspruch eine "sachlichere" Sendung machen zu wollen, gerecht hätte werden wollen.

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kwik-e-mart 08.09.2015, 07:58
26. Wenn jemand den Anliegen von Frauen

so richtig schaden will, lässt er/sie/es sich auf Leute wie Wizorek, Mattfeldt-Kloth (Vorsicht - Doppelname!) und Hofreiter ein. Sie liefern die besten Argumente, das Ganze für ein Kasperletheater zu halten - von Menschen, die vor lauter Langeweile die absurdesten Einfälle haben. Wissenschaftliche Belegbarkeit ihrer steilen Thesen - Fehlanzeige. Geschlecht ist eben ein soziales Konstrukt - Wer oder was ist schon Genetik...?

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InhumanJellyfish 08.09.2015, 08:01
27.

"Um Argumente freilich ging es auch diesmal nicht, sonst hätte man Anne Wizorek wenigstens einmal ausreden lassen können."
Also Wizorek und Argumente passt jetzt mal echt nicht Herr Frank. Den radikalen Feminismus den diese Person verbreitet hat nichts mit Gleichstellung zu tun sondern mit UNterdrückung und ihrer selbst auferlegten "Opferrolle der Frau im Allgemeinen".
Deutschland schafft sich ab ...

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fokker50 08.09.2015, 08:05
28. Irrtum

Hier liegt ein Irrtum vor. Es geht ja nicht darum, dass alle zufrieden sind, sondern nur die, die am lautesten geschrien haben. Schlimm genug, dass dieser Irrsinn mittels einer allgemeinen Zwangsabgabe finanziert wird, grenzt es aber schon an einer behandlungswürdigen Störung, dies auch noch als „Triumph der Pressefreiheit“ zu feiern. Diese öffentlich zur Schau gestellte Rückradlosigkeit würde mich, wäre ich Fernsehdirektor, zumindest an meiner Eignung zweifeln lassen.

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jorgos 08.09.2015, 08:06
29. Viel Lärm um nichts

Frauen und Männer haben in Deutschland die Wahlmöglichkeit, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Scheinbar wollen sie aber zuweilen durchaus unterschiedliche Wege, was auch in der Sendung deutlich wurde. Dieses ewige Gezecker um Kosmetik (männliche und weibliche Schreibweise nur als Beispiel) hilft weder der Sache noch den Frauen. Und nicht jede Frau will Mutter sein - ebenso wenig wie manche Management-Posten anstreben. Aber die Positionen werden nun mal besser bezahlt als Erzieher. Niemand zwingt eine Frau, Erzieherin oder Krankenschwester zu werden - sie dürfen es aber. Im vollen Bewusstsein der sicher unzureichenden Bezahlung.

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