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Neue Regiestars: "Schwarz, lesbisch - in Hollywood nicht gerade hilfreich"
Netflix

Zwei Regisseurinnen haben es 2017 nach vorn geschafft: Dee Rees und Angela Robinson. Die Filme der beiden Frauen sind grundverschieden - aber ihre Erfahrungen mit dem System Hollywood ähneln sich.

spon-facebook-512000273 20.11.2017, 17:23
1. Ironie?

Zitat: "Ich mache drei Kreuze, wenn mal ein Journalist einen weißen männlichen Regisseur zum Vergleich heranzieht. Weil das bedeutet, dass es wirklich um meine Arbeit geht, nicht um meine Person. Aber das ist ein Ding der Unmöglichkeit, wenn bei der Nennung meines Namens automatisch auch die Worte schwarz und weiblich fallen."
Überschrift von SpOn: "Schwarz, lesbisch - in Hollywood nicht gerade hilfreich"

Wieso wird den Frau Rees dann in diesem Artikel direkt in die "weiblich (lesbisch) und schwarz"-Kategorie gepackt und auch noch mit einer anderen schwarzen Regisseurin zusammen? Die Frau hat doch ausdrücklich gesagt, dass sie sich das von Journalisten nicht wünscht. Der Artikel war ja mit Sicherheit gut gemeint, aber hat meiner Ansicht nach sein Ziel ganz schön verfehlt.

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