Forum: Kultur
Neue Rundfunkgebühr: Kommunalverbände drohen mit GEZ-Boykott
dapd

Die Kommunen stemmen sich gegen die neue Rundfunkgebühr. Laut dem deutschen Städtetag und dem Städte- und Gemeindebund erwägen mehrere Metropolen, dem Kölner Beispiel zu folgen und die Zahlung zu verweigern. Begründung: Die Abgaben würden massiv steigen, das Geld fehle für Dringenderes.

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schreibweise 30.01.2013, 10:39
10. Doppelte Abkassierung der Bürger und gezielte Täuschung

über die wirkliche Höhe der Zwangsrundfunkgebühren! Wer zahlt eigentlich letztlich die Rundfunkgebühren, die von Industrie, Handwerks- und Gewerbebetriebe, Selbständigen, Handelsketten, Hotels, öffentlichen Einrichtungen, Komunen usw. kassiert werden? Wir! Denn die Gebühren werden als Unkosten auf die Preise umgelegt. Die Bürger werden über diese Hintertür nochmals abkassiert und getäuscht, und wenn sie maulen, dass die Rundfunkgebühren viel zu hoch sind, werden mal schnell eben die "Zweitgebühren" über die Hintertür erhöht, wie aktuell geschehen.
Über diese Hintertür zahlen sogar die, die eigentlich von den Rundfunkgebühren befreit sind!
Schau Dir an, wie jemand zu seinem Geld kommt und dann überlege Dir, wieviel Du ihm glauben kannst! Hier gibt's ne gut gemachte Online-Petiton gegen diese Abzocke:
http://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen

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n+1 30.01.2013, 10:39
11. Rechtswillkür

Im Art. 5 GG steht kein Wort vom öffentlich rechtlichen Rundfunk.
Noch nicht mal das Fernsehen ist erwähnt, sondern nur Film und Rundfunk.
Ein irgendwie gearteter Informationsauftrag lässt sich daraus auch nicht ableiten.
Und jetzt haben wir eine Steuer, die durch kein Parlament beschlossen wurde. Und des BVG sitzt in der selbstgemachten Falle.
Da hatte es doch die "Grundversorgung" erfunden. Ein Spoitz, vor allem in einer Zeit, wo das Internet für die Informationsbeschaffung wichtiger ist als alle anderen Medien zusammen.

Jetzt dürfen wir alle gespannt sein, wie sich die Rechtswillkürer vom BVG wieder herauswinden.
Und wofür das viele Geld gebraucht wird? Bei uns in Hessen gabs vor einigen Tagen in den Tageszeitungen einen Vierzeiler. Der wegen Korruption verurteilte Ex-Sportreporter Jürgen Emig hat sich mit dem Hessischen Rundfunk auf eine Entschädigung geeignet. Der HR reduziert seine Forderung auf 1,1 Mio und Emig verzichtet auf seine Pension. Also war die so um die 6000 pro Monat. Zusätzlich zur Rente.
Kommentar überflüssig.

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Progressor 30.01.2013, 10:40
12. Erkenntnis

Wenn die GEZ-Gebühren jeder Haushalt zahlen muss, dann sollte das Ganze steuerfinanziert werden. Die gesamte GEZ-Bürokratie kann man dann eingesparen.

Hinweis: Bezieher von Hartz IV, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter sind von der GEZ befreit.

Das bedeutet, dass dieser Personenkreis alle sechs Monate einen Befreiungsantrag stellen und dieser geprüft und beschieden werden muss. Man überlege sich diesen Irrsinn bei deutlich über 10 Millionen Anspruchsberechtigten!

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si tacuisses 30.01.2013, 10:41
13. Mindestens 35 % der Deutschen,

Zitat von sysop
Die Kommunen stemmen sich gegen die neue Rundfunkgebühr. Laut dem deutschen Städtetag und dem Städte- und Gemeindebund erwägen mehrere Metropolen, dem Kölner Beispiel zu folgen und die Zahlung zu verweigern. Begründung: Die Abgaben würden massiv steigen, das Geld fehle für Dringenderes.
zumindest die, die Frau Merkel nicht uneingeschränkt die Schleppe tragen, fragen sich das auch:
"Die Bundesländer, waren sich der gravierenden Auswirkungen auf die kommunalen Haushalte offensichtlich nicht bewusst."

Die Auswirkungen und die schreiende Ungerechtigkeit, Menschen für etwas zur Kasse zu bitten das sie weder nutzen wollen, noch können ist Diktatur. Wer den ÖRR mit seinem Schrottprogramm braucht, soll dafür zahlen.
Decoder, so wie es Bezahlsender seit Jahren können.

Aber dann ist die Berieselung nach politisch angenehmem Filter
nicht mehr so leicht und allumfassend.

Die Nazis verboten das Hören von Feindsendern unter Strafandrohung. In der DDR waren das Westsender.
Hier und heute wird der umgekehrte Weg beschritten.
Das klingt einfach besser, demokratischer.

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autocrator 30.01.2013, 10:41
14. fein

Zitat von sysop
Begründung: Die Abgaben würden massiv steigen, das Geld fehle für Dringenderes.
Fein, dann bezahle ich meinen nächsten Strafzettel auch nicht, mit derselben Begründung!

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unfassbaralles 30.01.2013, 10:41
15. Warum

sollen wir und die Gemeinden/Städte die viel höheren Gehälter der Mitarbeiter der ÖR Anstalten im Vergleich zu den Privaten finanzieren?
Warum müssen Rateshows mit großen Gewinnen von uns finanziert werden.
Und warum müssen wir den Klüngel der ÖR Anstalten finanzieren, wo neue Mitarbeiter nur mit sehr viel Vitamin B eine Anstellung finden?
Warum müssen sich z.B. Ard und ZDF Konkurrenz bei Sportveranstaltungen machen? Montag berichtet die ARD, Dienstag das ZDF.
Das alles ist doch krank.

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knarfe 30.01.2013, 10:42
16. Ist ...

Köln nicht der auch ein großer Standort der des Privatsenders RTL? Ein Schelm wer Arges dabei denkt.

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!!!Fovea!!! 30.01.2013, 10:43
17.

Zitat von h0wkeye
Cool, wenn das als Begründung ausreicht: Ich stelle dann auch meine Zahlungen für Gebühren und Steuern im Allgemeinen wie im Besonderen ein. Mir fehlt das Geld, das ich an Finanzamt, GEZ, Stadtwerke und Co überweise auch immer an anderer Stelle und für Dringenderes.
*LOL*

Ich mache da mit!

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andy_c 30.01.2013, 10:44
18.

Zitat von sysop
Zudem nutzten die Städte und Gemeinden ihre Betriebsstätten und Kraftfahrzeuge "nicht primär zum Medienkonsum, sondern zur Erfüllung ihrer Aufgaben
Das trifft so auch auf Firmen zu.

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DrStrang3love 30.01.2013, 10:44
19.

Eine Reform wird beschlossen und in Gesetzesform gegossen, alle stimmen zu - und hinterher stellt irgendjemand fest, dass Murks gemacht wurde. So funktioniert Politik in Deutschland...

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