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Neuer Eigentümer Holger Friedrich: "Berliner Zeitung" veröffentlicht Jubelbericht übe
Britta Pedersen/ DPA

Erfolgsstory in eigener Sache? Auf ihrer Titelseite druckte die "Berliner Zeitung" einen lobenden Artikel über ein ostdeutsches Biotech-Unternehmen. Was nicht erwähnt wurde: Der neue Verleger Holger Friedrich ist an der Firma beteiligt.

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felisconcolor 15.11.2019, 14:19
1. Tja

sowas nennt man dann wohl Erzeugung alternativer Fakten. Schön das doch dann mal jemand hinter die Kulissen schaut. Wäre noch schöner wenn so etwas öfters passieren würde. Also das hinter die Kulissen schauen

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labellen 15.11.2019, 14:21
2. "kryptische Formulierungen"

ist für dieses Geschwafel ein eher dezenter Ausdruck.
Wofür das Ehepaar die BZ tatsächlich beutzen will, haben sie ja nun bereits vorgeführt.

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cat69 15.11.2019, 14:23
3. Gönnen können?

Schon einmal gehört? Eine Anzeige in eurem Magazin fördert doch auch die Berichterstattung.

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Marzus1 15.11.2019, 14:28
4. Wichtige Nachricht?

Liebe SPON Redaktion, von dem im Artikel beschriebenen Fall mag man halten, was man will. Aber dass das als "wichtige Nachricht" per Pushmitteilung auf dem Mobiltelefon ankommt, wirklich jetzt? Wenn das tatsächlich die Messlatte ist...

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Stereo_MCs 15.11.2019, 14:40
5. Oh weia

Putin und Krenz Versteher, fallen quasi direkt am ersten Tag durch Korruption im eigenen Blatt auf.
Bei manchen, wenigen Zeitungen ist es vielleicht gar nicht so schlimm, dass sie zukünftig den Bach runter gehen werden.

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turadot 15.11.2019, 14:41
6. Na ja ...

... durch das - diplomatisch ausgedrückt - seltsame Manifest "Berliner Botschaft" hat das Ehepaar Friedrich bereits deutlich gemacht, dass es intellektuell nach unten noch ganz viel Luft gibt bei den beiden. Wenn sie sich jetzt tatsächlich entblödet haben, solch einen Kardinalfehler zu begehen, dann sind die Totenglocken für das Blatt endgültig eingeläutet. Die Enttarnung Herrn Friedrichs als mutmaßlicher Stasi-Spitzel wird den Prozess des Niedergangs nur noch beschleunigen.

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Stereo_MCs 15.11.2019, 14:42
7.

Zitat von cat69
Schon einmal gehört? Eine Anzeige in eurem Magazin fördert doch auch die Berichterstattung.
Aber eine transparente Anzeige von dieser Nummer hier unterscheiden zu können, gelingt ihnen doch sicher.

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Bernd Hofstetter 15.11.2019, 14:47
8. Tesla?

Wenn ich mir die Berichterstattung der letzten Tage auf SPON ansehe, wächst in mir der Verdacht, dass der Spiegel an Tesla beteiligt ist. Von sachlicher Berichterstattung ist die Lobhudelei über Messias Elon Musk und den Wunderkonzern Tesla ja leider auch meilenweit entfernt. Die Batterieherstellung für E-Autos verursacht gigantische Umweltschäden in Südamerika und Afrika. Aber was soll's Er ist schon ein Netter, der Elon und so gutaussehend *schmacht*

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adal_ 15.11.2019, 14:50
9. Dem Friedrich sein Blatt

Die Berliner Zeitung, Werbeplattform eines Multiunternehmers? Wer hätte das gedacht? :-)

Inzwischen ist auch die rätselhafte "Berliner Botschaft" der mutigen Neuverleger Friedrich, eine Mischung aus Start-up-Geschwurbel und merkwürdiger Nachsicht gegenüber den verdorbenen Greisen des SED-Regimes, gar nicht mehr so rätselhaft wie es schien:

WELT: Neuer Besitzer des Berliner Verlags spitzelte als IM für die Stasi

Ich schrieb am 12.11.: Möglicherweise lesen ja Stasi-Opfer etwas ganz anderes aus dem leichtfertigen Geschwurbel der Friedrichs als ehemalige Stasi-Kollaborateure. Das Adjektiv "leichtfertig" ist zu ersetzen durch "vorsätzlich".

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