Forum: Kultur
Neuer Nationalismus: Deutsch, deutscher, überdeutsch
DPA

Im fiktiven Land der Biodeutschen herrschen die Sarrazins, Steinbachs und Voigts. Und Leitkultur bis zum Abwinken. Mauer drumherum, von allen schädlichen Einflüssen fernhalten - na, wäre das was, Pegida?

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pansatyr 20.12.2014, 12:25
10. Liebe Frau Berg

Chapeau!

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StierNRW 20.12.2014, 12:30
11. Hmm.....

Ich habe rein gar nicht verstanden, was die Autorin eigentlich inhaltlich konkret sagen will.

Falls sie irgendwie auf die Pegida-Bewegung anspielen will, dann kann ich nur sagen, daß es einen enormen Unterschied gibt zwischen "Nationalismus" einerseits und "Patriotismus" andererseits.

Nationalisten sehen auf andere Länder herab, Patrioten sind stolz aufs eigene Land.

Wo konkret sehen die Deutschen (oder vielleicht auch gemeint Pegida ?) auf andere Länder herab ? Ich vermag das nicht zu erkennen.

Die Autorin ist vielleicht ja stolz auf ihre Polemik ("Ist es eine Möglichkeit, das kleine, gut geschützte Land in einer Vakuum-Glocke unterzubringen und die Luft, sagen wir mal: durch die guten Frauen eratmen zu lassen?").

Nur was soll das alles ? Die Deutschen sind der Souverän dieses Staates und verdienen Respekt, solange sie sich verfassungsmäßig garantierte Rechte wahrnehmen und sich an die Gesetze halten.

Meinungsfreiheit gilt nicht nur für Autoren des "Spiegel", sondern für alle. Oder würde sich ein Autor des "Spiegel" in seine Sicht der Dinge reinreden lassen ?

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nachtmacher 20.12.2014, 12:32
12. Liebe Frau Berg,

was soll uns Ihr Artikel sagen? Sind Sie enttäuscht, dass anscheinend vielen Menschen bei uns im Lande nicht exakt Ihre Meinung haben? Dass die Menschen hier im Lande sich oft nicht mehr im öffentlichen Diskurs wiederfinden? Politik und Medien richten sehr viele Forderungen an die Bewohner dieses Landes. Wir müssen alleine das Klima retten, die Welt von Armut befreien, unsere Gesellschaft ändern, unsere Sprache, unsere Traditionen.... und jetzt kommt halt die Frage: Und was ist mit uns? Idealer Weise besteht eine Gesellschaft aus Geben und Nehmen. Die von der Politik und den Medien geforderten "Entwicklungen" in einer Richtung, die Sie für gut finden haben Vor- und Nachteile. Wenn immer mehr Menschen glauben, dass die Nachteile überwiegen, dann haben unter Anderem Sie vergessen, die Menschen mitzunehmen. Es hilft nichts, beleidigt mit dem Fuß aufzustampfen und beleidigt dieses Stück zu schreiben. Pediga ist ein Ausdruck davon, dass einfach zu viele abgehängt werden. Das einfach in die deutschtümelnde Ecke zu verbannen zeugt nicht grade von sozialer Kompetenz. Anscheinend gelingt es Ihnen nicht, die Teilnehmer an der Demos von den Vorteilen der von Ihnen gewünschten Gesellschaftsveränderungen zu überzeugen. Schwammige Texte über Facharbeiter, buntes Multikulti etc. wird nicht mehr reichen. Vielleicht liegt es aber auch an der Verwirrung drüber, dass plötzlich die Menschen im Lande mitbestimmen wollen, wohin die Reise geht. Aus der Erfahrung der letzten 25 Jahre läßt sich für den Otto-Normalverbraucher kein Vertrauen in den Kurs der Politik ableiten. Wir haben so vieles mitgemacht, was uns als "alternativlos" verkauft wurde und die Ergebnisse sind mehr als mager! Da brauchen Sie jetzt nicht die beleidigte Leberwurst spielen.

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mauser 20.12.2014, 12:50
13. Sehr gut!

Leider verstehen diese subtilen Hinweise nur diejenigen, die sowieso wissen, was da los ist. Die, die gemeint sind, werden auch Beifall klatschen, aber nur, weil sie die Ironie nicht erkennen (können, weil doch ziemlich dumpfbackig).

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alextraudir 20.12.2014, 12:58
14. überflüssig

Ich kann den Text ehrlich gesagt nicht einordnen. Für Satire fehlt dem ganzen das witzige Element (Vielleicht bin ich mit meinen 40 Jahren auch noch zu jung für diese Art von 'Schmunzel'-Humor). Wenn es ernstzunehmende Kritik sein soll, dann ist das ganze doch alles zu einfach und plakativ gedacht... Genausowenig wie die Probleme der Pegida-Anhänger mit ausländischen Einwanderern zu tun haben, wird man ihnen die Sorgen und Ängste nehmen können, indem man sie alle pauschal in eine braune Schublade packt... Der Text zeigt nicht was die Pegidas denken, sondern nur was eine Frau Berg glaubt, was solche Leute denken... wie gesagt: im ganzen überflüssig

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joff 20.12.2014, 13:12
15. Klasse Satire

Sehr gut! Überspitzt und doch gut pointiert! Habe mich amüsiert. Wohl im Gegensatz manch getroffenen Hundes hier ;)

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Das Pferd 20.12.2014, 13:27
16.

Zitat von alextraudir
....................... Der Text zeigt nicht was die Pegidas denken, sondern nur was eine Frau Berg glaubt, was solche Leute denken... ..............................
Das trifft leider den Kern der Diskussion. Der Umgang mit Leuten, die abweichender Meinung sind, erinnert mich an meine Jugend in der DDR.

Liebe Frau Berg,

Sie haben es geschafft. Ich habe mich bisher nicht mit diesen Spaziergängen näher befasst. Abendland, das klingt mir zu sehr nach Karl Martell, Spaziergang nach angeblicher Meinungsdiktatur und Islamisierung nach Udo Ulfkotte.

Aber dieses wütende, keine Zwischentöne zulassende, Sperrfeuer, dessen Kritik so gar nicht zu den Aussagen der Spaziergänger zu passen scheint, gibt mir zu denken.
Vielen Dank für den Denkanstoß, ich werde mir wohl selbst ein Bild von diesen Leuten machen müssen.

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Ralf5 20.12.2014, 13:28
17. Pegida fordert......

....ja was eigentlich ?
Ok, die Teilnehmer fühlen sich unverstanden und abgehängt (was viele Foristen Gebetsmühlenartig und ohne Begründung ständig nachplappern).
Jeder der etwas zur Gesellschaftsentwicklung beitragen möchte hat das Recht dazu. Immer noch !
Aber Plattitüden zu verbreiten und reine Polemik zu betreiben ist reiner Egoismus und Opportunismus. Punkt.
Was hat das bitteschön mit Demokratie zu tun ? Da kann selbst der Duden nicht als Alibi aushelfen.

Der Satireartikel bringt es auf den Punkt. Pegida bedeutet zurück mit Fahnen und Trommelwirbel ins Verderben.
Und deshalb sind sie nicht das "Volk" !

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kloroslav_mise 20.12.2014, 13:31
18. ich frage mich immer

Zitat von alextraudir
Genausowenig wie die Probleme der Pegida-Anhänger mit ausländischen Einwanderern zu tun haben, wird man ihnen die Sorgen und Ängste nehmen können, indem man sie alle pauschal in eine braune Schublade packt...
warum irgendwer den Leuten ihre "Sorgen und Ängste nehmen" sollte? Wer überhaupt? Politiker? Kann mir wichtigere Aufgabenbereiche vorstellen als therapeutische Maßnahmen für verschreckte Kleinkin...äh Kleinbürger. Die, also die Pegidafritzen, wollen doch ernst genommen werden, oder? Das machen sie einem echt nicht leicht. Meine Meinung: Wenn Menschen, volljährige zumal, diffuse Ängste und Neurosen horten, ist das kein Thema für Politik und Presse, sondern für Psychologen.

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DerBlicker 20.12.2014, 13:35
19. ernst zu nehmende Probleme?

Zitat von kobmicha
Wer am Konsens der etablierten Kräfte kratzt, sieht sich schnell in eine Ecke gestellt. Der Protest verweist jedoch oft auf ernstzunehmende Probleme. Tabuisierung ist keine Antwort.
Islamisierung in Deutschland ist kein Problem, schon gar keins was ernst zu nehmen ist. 99 % aller Moslems hier halten sich ans Gesetz, mehr muss man nicht, Niemand ist verpflichtet unsere Kultur und Tradition gut zu finden und da mit zu machen, so lange er sich ans Gesetz hält.

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