Forum: Kultur
Neuer WDR-Intendant Buhrow : Erst nett, dann bissig
AP/ NDR

Kann ein Vollblutjournalist die größte deutsche ARD-Anstalt managen? Als Intendant des WDR muss Tom Buhrow sparen und den Laden rigoros fürs Internetzeitalter umkrempeln. Geht klar: Harte Hand bewies er schon in den "Tagesthemen", wenn er mit sanftem Lächeln Politiker abwürgte.

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clemensbarono 29.05.2013, 21:55
1. Warum wird kein Manager eingestellt?

Angeblich bekommt so ein WRD - Intendant mehr als 300.000,- Euro Jahresgehalt. Da wärees doch naheliegend, wenn ein Vollblut-Manager anstelle des Herrn Buhrow genommen worden wäre... und o.g. hätte die nächsten 20 Jahre die Tagesthemen "lesen" können...

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bulldozer2000 29.05.2013, 21:58
2. Sparen?

Soweit ich weiß verdient eine WDR-Intendant etwa 300.000 Euro im Jahr. Wie wäre es da mal zu sparen bevor die Qualität des Senders durchs Kürzen darunter leidet?

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doto 29.05.2013, 22:07
3. Morgen ist ein neuer Tag

Seit Buhrow die "Tagesthemen" moderiert, ist die Einschaltquote gesunken. Mal sehen, ob die Sendungen beim WDR jetzt auch in den Sinkflug gehen. Aber, wie sagte der Moderator bislang am Ende jeder "Tagesthemen": "Morgen ist ein neuer Tag!" Bestimmt einer der Gründe, weshalb ihn immer weniger sehen wollten. Ich hab mich seit Jahren gefragt, was er mit dem Spruch sagen wollte. Wenn einer einen Spruch als Ritual immer wieder einsetzt, will er, dass der Spruch sein Markenzeichen wird. Wenn Buhrow einen solch nichtssagenden Spruch als Markenzeichen wählt, dann ist demnach Nichtssagendes sein Markenzeichen. Dies gepaart mit seinem typisch amerikanischen Keepsmiling führt dann eben zum Liftboy- Image.

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dreamingbird 29.05.2013, 22:19
4. Gute Entscheidung

Ich fand Tom Buhrow vom ersten Tag an beeindruckend souverän. Das wird sicher auch ein guter Intendant.

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henderson2 29.05.2013, 22:40
5. 1,4 Milliarden

für 4200 Köpfe. Ist ja erst mal nicht schlecht.
Aber was erwirtschaften die den ? Also welchen Mehrwert schaffen die vielen Leute (Sendungen mit Carmen Nebel lasse ich bewusst mal außen vor ).
Unterm Strich muss doch eigentlich nur Fremdgeld gespart werden. Weil wirtschaftlich sind ja die Sendeanstalten (die nennt man wirklich Anstalten ...vermutlich mit einem tieferen Sinn) nicht.
Und , mit Verlaub, was soll besser werden ? Die Qualität des Programmes ? Was passiert, wenn die Hauptzielgruppe ihr Lebensende erreicht hat ? Noch zwei Feigenblätter als Jugendsender ? Titten in der Lindenstrasse ?
Das ist aud meiner Sicht doch ein weiteres Schmierentheater, was hinter jeder Wohnungstür kassiert wird. Und wie der Mann auf der Brücke auch heißt, ist der dem Konzernwillen unterworfen.

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a24 29.05.2013, 22:40
6.

Zitat von clemensbarono
Angeblich bekommt so ein WRD - Intendant mehr als 300.000,- Euro Jahresgehalt. Da wärees doch naheliegend, wenn ein Vollblut-Manager anstelle des Herrn Buhrow genommen worden wäre...
Was gibt's denn da überhaupt zu managen? Die Umsätze der ÖR (im Wesentlichen GEZ-Gebühren) sind unabhängig von der gesendeten Qualität - und die Programmqualität soll sich ja auch eigentlich gar nicht nach Zuschauerquote richten. Management im Sinne von Controlling ist so gar nicht möglich.

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RalphSchneider1 29.05.2013, 22:42
7. Gratuliere!

Gratulation, Herr Buhrow! Sie machen das sicher gut. Und ich bin froh, dass da ein Journalist und kein Manager an den Hebeln sitzt, der nur auf Wachstum und Einschaltquoten achtet. Die Öffis müssen sich auf journalistische Qualität und ihren Informations- und Bildungsauftrag besinnen.

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zufriedener_single 29.05.2013, 22:45
8. Er ist zu gut für Deutschland

So einer paßt nicht zu den Mittelmässigen.

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herd1958 29.05.2013, 23:16
9. Respekt Herr Buhrow

Sie sind mein Lieblingsmoderator und ich freue mich mit Ihnen auf Ihre neue Stelle

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