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Neues Album von Metallica: Bierdosenhaftigkeit bis zum Überdruss
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Als nächstes dann Metallica-Wochen bei McDonald's? Das Brimborium zum Erscheinen des neuen Albums "Hardwired... To Self-Destruct" ist bombastisch. Aber haben es die Mainstream-Metaller noch drauf? Die Kritik.

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archie4strings 18.11.2016, 09:45
1. Wie zu erwarten

Die Kritik entspricht in etwa dem, was ich erwartet habe. Eigentlich werden alle Bands "wütender" Musikrichtungen, sei es nun Punk oder Heavy Metal oder sonst irgendwas hartes mit der Zeit langweilig. Das ist einfach dem Alter geschuldet. Und ausgelutscht wird es irgendwann auch. Wer will schon zig Alben von immer den gleichen Musikern haben die ähnlich klingen. Die allerwenigsten bringen auch in höherem Alter noch meisterliche Stücke heraus. Weder Iron Maiden, noch AC/DC, noch Rancid, , noch Slayer, noch Greenday...
Aber auf eine Kritik am Artikel möchte ich doch anbringen: Metallica wird mit der Reduktion auf die "wirkmächtigste" Heavy Metal Band doch etwas unrecht getan. Metallica ist eine der ganz wenigen Bands, die sich stets verändert haben und dadurch deutlich weniger langweilig sind als andere Bands dieses doch so sehr konservativen Genres des Heavy Metals, in dem es möglichst keine Veränderungern geben darf.

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Bimbi 18.11.2016, 09:47
2. Langeweile? Ermüdung?

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Mit Ausnahme vom Spiegel sind sich aber fast alle Kritiker einig, dass es Metallica in diesem Album geschafft haben, alle guten Einfüsse der vergangenen Alben in ein neues Werk zu pressen. Und das auch noch richtig gut! Was den Sound und das Songwriting angeht, ist es wohl einer der besten Scheiben, die Metallica nach "Puppets" und "Ride" abgeliefert haben. In Sachen Marketing gebe ich Ihnen allerdings recht. Hier waren sicherlich die letzten Tage und Wochen ultimative Profis am Werk, die die Platte promotet haben ... Aber zurecht :-)

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troy_mcclure 18.11.2016, 09:47
3. Herrliche Kritik

Beim Durchhören fand ich es ähnlich, ist doch einiges an Lückenfüllern drauf zu finden...

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vingmen 18.11.2016, 09:49
4. Neues Album von Metallica: Bierdosenhaftigkeit bis zum Überdruss

Selten so einen schlechten Beitrag gelesen. Vielleicht sollte mal jemand darüber schreiben der sich mit der Materie Metallica etwas besser auskennt.

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fiftysomething 18.11.2016, 09:57
5. Das alte Männer

es nicht gut sein lassen können....
Die Bude ist warm, das Essen steht pünktlich auf dem Tisch, irgendwo sortiert eine gepushte Blondine die Kleiderschränke neu, die Kids kommen gleich aus der Schule.... aber das ist ja für einen Berufsmetaller zu wenig Action. Schnell zu den anderen Jungs, ein paar frühe Biere lenzen und dann gemeinsam Krach machen. Was gibt es Schöneres für Jungs, als sich mit anderen zusammen den Gewaltphantasien hinzugeben, die man im realen Leben nie und nimmer hinkriegen würde, weil dann doch die warme Bude und der Rest so viel besser ist als der kalte Knast, in dem man sitzen würde, hätte man die Traute, Worten Taten folgen zu lassen.
Metallica sind so tot wie nur irgendwas, da hilft auch der 15. Aufguss nichts mehr.

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GSYBE 18.11.2016, 10:00
6. ernstzunehmend

Für mich, und es schent ich stehe damit im engeren und weitetsten Bekanntenkreis so ziemlich alleine auf weiter Flur, war ST ANGER das einzige ernstzunehmende Album von Metallica.

Ride the Lightning und Masters Of Puppets waren in ihrer Zeit richtungsweisend, ansonsten eine gehypte und überbewertete Band.

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tobifux78 18.11.2016, 10:14
7. Es tut mir ja leid,

aber der Autor bzw. Kritiker hat Metallica eindeutig nicht verstanden.

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foxtrottangohamburg 18.11.2016, 10:16
8. Back to the roots - welches Jahr denn?

Ja, Geschmäcker sind verschieden. Und früher war vieles anders und manches besser. Aber das neue Metallica Album find ich kacke. Seit Garage Inc. hat,die Band eine Richtung eingeschlagen, die ich enttäuschend finde. Anstatt mal einen Stil durchzuhalten und melodische Passagen zu einem Song auszubauen, wie man seit dem Black Album oder Unplugged Projekten leider nicht mehr erlebt hat, stürzt sich die Band in hektische Schlagzeug/Gitarrenpassagen, die wie Knüppel auf den Kopf wirken. Mag ja sein, dass das total puristisch ist, für mich klingt es danach, als wären die Jungs im Laufe der Zeit weich im Keks geworden. Was soll's. Von mir aus können sie sich mit der nächsten Scheibe gern ein viertel Jahrhundert Zeit lassen - oder lieber auf was neues verzichten. Wenn also back to themroots, dann gern zurück ins Jahr 1991.

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Der_zu_spät_geborene 18.11.2016, 10:21
9. Äh, watt is los ?

...meine erste Platte war 1976 oder 77 (weiss es nicht mehr, fukc...) Motörhead von Motörhead. Seit dem bin ich Metaller...die neue Tallica ist geil, aber natürlich sind da keine 25 Moth into flames oder Atlas Rises drauf - das ist bei (fast?) keiner Band der Fall, das alle Titel nur grossartig sind. Das geht nunmal eigentlich nicht.Nur wenn ne Band so herausragt wie damals eben Motörhead, die mit nem komplett neuem Stil kommen, dann geht das. Ist es fair das von Metallica zu erwarten ? Ich jedenfalls find die Scheibe goil, seit dem die ersten Videos online waren haben wir (min Fru und ich) uns abends nache Maloche die Dinger reingezogen und ich findse grossartig. Auch grossartig wie Hetfield und Co bei Jimmy Fallon über sich selber lachen, spielen da in ner größeren Gruppe auf Kinderinstrumenten Enter Sandman. Klar issas Marketing, aber irgendwie müssen auch Metallica ihre Kosten reinspielen, in der Zeit von Filesharing etc müssen die ja auch neue Wege gehen. Das als Vorwurf durch ein digitales Medium das selber "plus" Dinge anbietet - nein mein Herr!

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