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Neues Buch über Migration: Gefährliches Hirngespinst
DPA

"Bald ein Viertel der europäischen Bevölkerung Afrikaner?": Stephen Smiths Thesen zur Migration werden von vielen Politikern gefeiert und zitiert. Dabei stimmen seine Fakten teils nicht, und seine Rhetorik ist manipulativ.

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friwi1 22.10.2018, 14:38
50. wer sich die vorher/nacher-Situation von heutigen E.U-Staaten

Zwischen 1980 und 2000 und der Bevoelkering deren Mobilitaet und Aktionsreichweite heute begutachtet, sieht ein Potential der Mobilitaet innerhalb Afrikas, welches aber erst durch eine dementsprechende Strasseninfrastruktur aufgebaut werden muesste.
Bis 2050 sind es drei Dekaden, bis dahin, ausgehend einer bis zu 20% Migrationswilligkeit der Betroffenen, so werden an die 300 Millionen Sub-Sahel-Bewohner a. groesstenteils innerafrikanisch b. aber eben auch nach Europa sich bewegen.Es gab schon in den letzten Dekaden zwischen einigen Staaten Auseinandersetzungen und Rueckfuehrung von "Migranten", also selbst im Kontinent selbst zwischen den Nationen Zuwanderung nicht gern/gar nicht politisch
gewollt wird, bis hin zur temporaeren Grenzschliessung.
Mobilitaet ist auch ueber Personen befoerdernde Lastwagen erreichbar, wo dann
schnell 50 und mehr sich mobil bewegen, wenn nichts komfortableres zur Verfuegung steht.
Hinter Migration steht oft die Kollekte eines Dorfes dahinter, wobei dann der auserwaehlte Migrant als "Bruecke" fuer weitere junge Dorfbewohner dienlich sein soll.

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mwroer 22.10.2018, 14:38
51.

Zitat von stagama1
Der gesamt Artikel kritisiert eher den Stil seines Buches. Die Fakten sehe ich absolut nicht widerlegt. Da hätte sich der Autor ein wenig mehr Mühe geben müssen, um mit Fakten zu antworten. Ein netter, aber leicht zu durchschauender Versuch das Buch ins falsche Licht/Ecke zur rücken..
Der Artikel hat noch ganz andere Fehler, ich vermute mal unabsichtlich ... wenn er von 'Subsahara-Afrikanern' spricht, also nur alles südlich der Sahara statt von ganz Afrika.Oder zählen die nicht mehr als Flüchtende?

Und so gehts eigentlich weiter. Das ist ein bisschen wie 'der Sommer 2018 war der trockenste und heißeste Sommer' - also am trockensten in den 2 Landkreisen und am heißesten in 3 anderen Landkreisen (was dann irgendwo in 2 Halbsätzen am Ende des Artikels erwähnt wird).

Und anhand aller Umfragen in Afrika kann man gut erkennen dass die Migrationswelle kommen wird - das erfährt man von den Menschen die dort leben. Wie viele konkreten Pläne haben und wie viele 'im Prinzip' wollen, das sind keine ausgedachten Zahlen. Bei der ersten halbgaren Chance werden sie es versuchen.

Man sollte dabei auch nicht vergessen dass sich die meisten Migranten in ungefähr 30% der EU konzentrieren werden. Eben in den Ländern mit den höchsten Sozialleistungen und den laschesten Abschiebeverfahren. Logisch, würde ich auch machen.

Also 'One world, no border' bringt uns nicht weiter auf Dauer. Deutschland, in dem Fall das Tal der Ahnungslosen, weil nicht an der Außengrenze der EU befindlich profitiert seit 2016/2017 von der harten Linie der Grenzstaaten. Daher kommen nämlich Eure 'Es kommen immer weniger' Zahlen.

Manchmal wünschte ich mir die Grenzstaaten würden die Grenzen einfach öffnen und alles nach Mitteleuropa und Deutschland durchwinken was kommen will. Einfach nur um zu sehen wie schnell alle Freunde der ungebremsten Migration bei Euch in Deutschland umkippen.

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mrmarcelluswallace 22.10.2018, 14:39
52. Mag sein, dass Smith seine zweite Behauptung nicht genügend ...

belegen kann. Das Grundproblem bleibt. Die Erde kann zwar vermutlich theoretisch 10 bis 12 Mrd. Menschen ernähren, aber die Verteilung von Nahrung wird wohl ein großes Problem darstellen. Zusätzlich könnte die globale Erwährmung Bodenerosion, Desertifikation, Zunahme von Naturkastastrophen und und und verursachen. Dies wird sehr wahrscheinlich einen steigenden Migrationsdruck auslösen. Daher sind momentan kursierende Zahlen zur zukünftigen Migration bestenfalls optimistische untere Grenzen. Natürlich ist Panik hier noch unangebracht, aber momentan beweist Europa, dass keinerlei Plan existiert, wie mit dem zunehmenden Migrationsdruck aus Afrika und anderen Teilen der Welt umgegangen werden soll. Man scheitert ja jetzt schon kläglich. Wie soll es dann erst werden wenn doppelt, dreimal oder sogar zehnmal so viele Menschen nach Europe migrieren möchten?

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mwroer 22.10.2018, 14:42
53.

Zitat von misterknowitall2
wer hat Angst vorm schwarzen Mann, oder wie? Alles dicht machen, wegen der irren Vision eines weißen Amerikaners? Der spekuliert auch nur und verbreitet unterschwellig rassistische Gedanken (oh Gott, die dummen, faulen Afrikaner kommen und .....
Hoffentlich lesen Sie das Buch mal bevor Sie wirre Thesen über dessen Inhalt verbreiten. Nehmen Sie es meinetwegen als sportliche Herausforderung 'Objektive und ohne Vorurteile ein ganzes Buch lesen'.
Kommen Sie , Sie schaffen das!

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stagama1 22.10.2018, 14:46
54.

Zitat von Hans_Suppengrün
Wie wollen Sie denn die Behauptung "2050 werden 25 Prozent der Bevölkerung aus Afrika kommen" mit Fakten be- oder widerlegen? Haben Sie gerade eine Zeitmaschine zur Hand, um die Aussage zu prüfen und uns Fakten aus der Zukunft mitzubringen? Können Sie uns, wenn Sie schon mal da sind, auch gleich noch was zu Klimaerwärmung und Meeresstand erzählen? Oder über die Entwicklung des BitCoins? Oder ob die Würde .....
Sie sehen aber schon, was sich im Mittelmeer oder in Ceuta abspielt?! Um nur zu erahnen in welche Richtung das geht, brauche ich keine Forscher oder Prognosen, da reicht der normale Menschenvertsand. Der Gloable Pakt für Migration der UNO und das UN Resettlement Programm sollen nicht nur die europäischen Staaten und deren Bürger bereits jetzt auf das, was bald auf sie zukommt, vorbereiten. Die deutsche Sektion des UNHCR sieht sagt angesichts der Konflikte ebenso wie der Bevölkerungsexplosion einen rasantem Anstieg der (weltweiten) Flüchtlingszahlen voraus. Vielleicht trauen Sie den Zahlen dieser Organsisationen ein wenig mehr. Ergebnis ist identisch..

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touri 22.10.2018, 14:47
55.

Zitat von Beat Adler
50 der 54 afrikanischen Staaten sind UNTERbevoelkert. Sie brauchen MEHR Menschen, um eine aehnliche Entwicklung, wie die asiatischen Tigerstaaten, Taiwan, Suedkorea, Thailand, Malaysia, Vietnam, Philipinen, Indonesien etc. etc. durchzufuehren. Die schlimmsten Krisenstaaten......
Und wo sollen die Ressourcen herkommen um die scheinbar von Ihnen probagierte massiv höhere afrikanische Bevölkerung zu versorgen?

Deutschland kann sich so eine hohe Bevölkerungsdichte nur leisten, weil wir ein hochindustrialisiertes Land sind. Das fängt bei der Landwirtschaft an. Dazu kommen die günstigeren klimatischen Bedingungen in Deutschland. Große Teile Afrikas sind Wüste oder aus anderen Gründen für die Landwirtschaft kaum nutzbar. Trinkwasser ist Mangelware. Und ich rede hier wirklich nur über die absoluten Basics, der Versorgung mit Lebensmitteln. Die Wirtschaft kann gar nicht so schnell wachsen um die schnell wachsende Bevölkerung zu versorgen, deswegen nimmt auch trotz Wirtschaftswachstum die Armut nicht ab. Eine Lösung für das Problem sehe ich aber leider auch nicht. Ich weiß nur eins, Europa kann aus vielen Gründen nicht die vielen Millionen Menschen aufnehmen, die sich dort ein schöneres Leben erhoffen. Der Kontinent muss eigene Lösungen für seine Probleme finden (gerne mit europäischer Unterstützung). Dafür müssten aber die afrikanischen Staaten an einem Strang ziehen und da sehe ich aktuell eher schwarz.

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lock_vogell 22.10.2018, 14:49
56.

Zitat von schnulli602
Dass gerade Sie bei SPON über manipulative Werke mosern, ist schon sehr drollig. Setzen Sie dieses Instrument doch selbst ein. Semantik ist schon sehr interessant. So sprechen Sie in Ihrem Artikel ja sich bewusst davon, dass die Zahlen "nicht ganz" richtig seien. Also stimmen Sie doch überwiegend im Umkehrschluss. und für das "nicht ganz" ist dann mit Sicherheit auch die Berechnungsmethode....
und es wurde ja "noch nie" festgestellt, dass die fertilisationsrate der frauen mit dem wohlstand abnimmt, egal zu welcher ethnie man gehört.. -___-
wenn jetzt die mobilität der sub sahel afrikaner durch eine bessere wirtschafltiche lage steigt, wird mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit auch die fertilisationsrate der frauen fallen (zugang zu verhütungsmitteln) und der migrationswille wird ebenfalls mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit fallen, da es den menschen dort ja besser geht...
seltsam... am ende sind wir menschen egal welche hautfarbe schon ziemlich gleich, oder?

vielleicht sollte man die kohle die man für die abschottung verschwendet einfach mal in gescheite entwicklungshilfe pumpen, z. B. die förderung von infrastruktur, ich habe mal gehört, dass eine gute infrastruktur in aller regel für eine steigerung des wohlstandes sorgt... aber das nur so am rande...

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trex#1 22.10.2018, 14:51
57. Wichtig ist die Tendenz

Zitat von kuac
Wieviele Afrikaner leben in Deutschland? https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1221/umfrage/anzahl-der-auslaender-in-deutschland-nach-herkunftsland/
Danke für den Link. Wenn Sie jetzt noch Nutzername und Passwort veröffentlichen könnten.
Im übrigen ist nicht wichtig, wie viele vor 2 Jahren hier lebten, sondern ob sich die Zahl erhöht oder verringert hat.

Schließlich sollte man das vor dem Hintergrund des UNHCR Migrationspakts beurteilen

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auslaender101 22.10.2018, 14:56
58. Na und...

Und was bittes soll daran schlimm sein, wenn Afrikaner 20-30-40% der europäischen Bevölkerung ausmachen? Das wäre nur schlimm, wenn man präjudiziert, die Afrikaner seien per se schlechtere-dümmere-kriminellere etc. Menschen. Die meisten von uns, Europäern, sind selbst Nachfahren von Migranten (Slawen, Hunen, Goten etc).
Eher ist es so, dass viele latenten Nazis (die ach so angeblich weltoffen und human sind) die berechtigte Angst haben, dass ihre Privilegien und ihre Dekadenz durch die neuen Mitglieder unserer Gesellschaften verschwinden bzw in Frage gestellt werden.

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lock_vogell 22.10.2018, 14:58
59.

Zitat von mwroer
Der Artikel hat noch ganz andere Fehler, ich vermute mal unabsichtlich ... wenn er von 'Subsahara-Afrikanern' spricht, also nur alles südlich der Sahara statt von ganz Afrika.Oder zählen die nicht mehr als Flüchtende? Und so gehts eigentlich weiter. Das ist ein bisschen wie 'der Sommer 2018 war der trockenste und heißeste Sommer' - also am trockensten in den 2 Landkreisen und am heißesten in 3 anderen Landkreisen (was dann irgendwo in 2 Halbsätzen am Ende des Artikels erwähnt wird). Und anhand aller Umfragen.....
und nochmal, das größte wachstum in afrika ist nunmal im süden (siehe mein vergleich von nigeria und der demokratischen republik kongo -> ca. 300.000.000 menschen und komplett nordafrika, wo in etwa gleichviele menschen leben, aber die frauen deutlich weniger kinder bekommen).
und die zunehmende mobilität der afrikaner wird durch mehr wohlstand bedingt, wodurch aber gleichzeitig die fertilisationsrate der frauen sinken wird und eben auch der migrationswille...
warum sollte man auch flüchten wollen, wenn der wohlstand ausreichend ist und man vorallem eine perspektive in der zukunft sieht..
folglich wenn die mobilität steigt, fällt das wachstum und der migrationswille...

also sidn wir wieder beim gleichen thema, wie wäre es mit echter entwicklungshilfe (hilfe zur selbsthilfe, aufbau von infrastruktur und bildung), dann wird der "migrationsdruck" auch endlich sinken...

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