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"New York Times"-Chef Sulzberger: Ein Mann stellt sich gegen Donald Trump
AFP PHOTO /THE NEW YORK TIMES-TODD HEISLER

Der US-Präsident und die "Fake News": Donald Trump attackiert die Medien immer heftiger. A.G. Sulzberger, der erst 37-jährige Herausgeber der "New York Times", will sich das nicht länger gefallen lassen.

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FK-1234 31.07.2018, 10:23
1. Albtraum

...einer freien Welt mit Meinungs- und Pressefreiheit sowie Gewaltenteilung. Die Pfeiler einer Demokratie. Wenn Trump könnte, würde er all dies abschaffen, um seinem Ego zu huldigen und seinen Narzissmus auszuleben. Alle Demokraten bitte aufwachen: Wir reden hier nicht von Putin, Erdogan, Assad oder Orban, sondern vom amerikanischen Präsidenten.

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Zündkerze 31.07.2018, 10:31
2. endlich

Herr Sulzberger hat meine volle Anerkennung. Nur wenige Trauen sich dem Menschen, der alle blufft und allen droht, die Stirn zu bieten. Da kommt man schon mal in Versuchung mit der Historie Deutschlands Vergleiche zu ziehen, obwohl er wie alle Vergleiche hinkt und falsch wäre. Ich hoffe Herr Sulzberger und seine Zeitung hat die Kraft das durchzuhalten, das kann man sich als Demokrat nur wünschen.

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der_durden 31.07.2018, 10:32
3.

Die Menschen, die auf Trumps Wahlkampfzirkus pilgern, ihm zugrölen und blind folgen, kann ich nicht ernst nehmen. Jeder dieser Personen kann die Widersprüche und offenen Lügen dieses Mannes erkennen. Dazu braucht es keine Interpretationen der Medien. Trump selbst lügt derart offen, dass man dem nur ungläubig und im Grunde ohnmächtig zusehen kann.

Wer so einen Präsidenten unterstützt, das goutiert, dem ist nicht zu helfen. Im Grunde muss man bei solchen Menschen eine fehlende Reife, eine politische allemal, unterstellen.

Es heißt, jeder bekommt, was er verdient. Dumm nur, dass solche Autokraten auch die in den Abgrund reißen, die sich mit Anstand und Würde dagegen stellen. Trump ist ein widerlicher Mensch. Es gibt überhaupt keinen Grund, diesem Herrn Respekt und Höflichkeit entgegenzubringen.

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Siebengestirn 31.07.2018, 10:34
4. Ja, Trump ist ein hoffnungsloser Fall.

Es lohnt nicht, gegen einen notorischen Egozentriker und Lügner anzuschreiben. Der wird hoffentlich bald von seiner Vergangenheit eingeholt. Man muss aber wohl deutlich mehr tun, um dessen Anhänger zu erreichen. Die sind das eigentlich Bedrohliche. Die haben das Bild der USA in der Welt mindestens genauso verschlechtert wie der Präsident. Es kann doch nicht sein, dass etwa die Hälfte der US-Amerikaner die Wahrheiten nicht zur Kenntnis nehmen will.

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cup01 31.07.2018, 10:35
5. Trump klein machen mit..

Amerika ist wichtiger als Trump, die Demokratie ist wichtiger als Trump, das Klima ist wichtiger als Trump, Frieden ist wichtiger als Trump, Arbeitsplätze sind bedeutender als Trump, die Natur ist größer als Trump usw....
Das dürfte dem neuen Sonnenkönig nicht gefallen, denn das sind unwiderlegbare Fakten.

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omop 31.07.2018, 10:37
6. Deeskalierend wäre vielleicht mal eine Strategie..

Fakt ist doch, dass viele Medien Trump von Anfang hat sehr kritisch betrachtet bzw. auch einige rote Linien überschritten. Medien, die Clinton unterstützt bzw. den Demokraten nahe stehen, haben ihn von Anfang an attackiert. Trump macht sicherlich viele Fehler, aber auch die Medien lassen es häufig an einer objektiven Berichterstattung vermissen..ob man das gleich fake news nennen muss..egal. Fakt ist, jede Seite dreht sich die Wahrheit so wie es ihr passt..der eine mehr, der andere weniger.

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jutta b 31.07.2018, 10:54
7. tja aber keiner widerspricht > Anfang einer Dikatur

Leider scheinen die meisten Politiker nicht zu widersprechen und auch die Bevölkerung sieht zu....bis es zu spät ist. Dann ist es gefährlich zu sprechen und die Diktatur ist da, Ausnahmezustand, dann Folter und dann ist es vorbei...wer nicht rechtzeitig da gegensteuert, der riskiert noch wesentlich mehr...
Wir befinden uns am Wendepunkt in den USA - die Leute die aufstehen würden/könnten müssen JETZT handeln. Wahnsinn wie man das alles live mitverfolgen kann und alle schauen zu...

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Autsch! 31.07.2018, 10:55
8. Objektivität gibt es nicht!

Zitat von omop
Fakt ist doch, dass viele Medien Trump von Anfang hat sehr kritisch betrachtet bzw. auch einige rote Linien überschritten. Medien, die Clinton unterstützt bzw. den Demokraten nahe stehen, haben ihn von Anfang an attackiert. Trump macht sicherlich viele Fehler, aber auch die Medien lassen es häufig an einer objektiven Berichterstattung vermissen..ob man das gleich fake news nennen muss..egal. Fakt ist, jede Seite dreht sich die Wahrheit so wie es ihr passt..der eine mehr, der andere weniger.
Aber es bleibt jedem selbst überlassen, die vielen Auftritte und Tweets von Trump ungefiltert für die eigene Meinungsbildung heranzuziehen. Ich komme dabei zu ähnlichen Ergebnissen, wie die meisten Kritiker des "Mainstreams".

Sie schreiben ja selbst von Fakten. Mich würde interessieren, wo Medien in erwähnenswerter Weise rote Linien überschritten hätten. Das ist eine billige Relativierung, die vor dem Hintergrund der unzähligen, ungeheuerlichen Trump'schen Ausfälle nur vermuten lässt, dass diese bei vielen Menschen sehr gut wirken.

Es bleibt für mich dabei:
"Richtig ist, was Trump für richtig erklärt: Die orwellianische Qualität dieser Worte entging den meisten, die da buhten und grölten. Doch die vordergründige Wirkung - Wut auf die Medien - war damit ebenso erzielt wie die hintergründige - eine Entwertung der Realität zugunsten einer von Trump propagierten Scheinwelt."

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joe49 31.07.2018, 10:56
9. das Regulativ zerstören

Die Medien machen Meinung, sie manipulieren und polarisieren. Aber durch ihre Diversivität bilden sie ein wichtiges Regulativ der Demokratie. Trump will das zerstören. Sein America First ist genau die fake News, die er immer anprangert weil er ja eigentlich immer "the Trump Clan First" brüllt. Schlimmer als Putin und Erdogan, die mit ihrer autokratischen und diktatorischen Politik nie hinter dem Berg gehalten haben.
Oh Amerka (USA) was ist nur aus dir geworden. Du hast einmal Demokratie und Wohlstand repräsentiert und jetzt hast du dir einen möchtegern Diktator an die Spitze geholt der alles kaputt machen will was das "land of the free" mal ausgemacht hat auch die Presse, die wie im 1000 jährigen Reich oder der DDR gleichgeschaltet war und nur noch den Unsinn der Despoten verbreiten darf. Ich drücke Sukzberger alle Daumen, dass es ihm gelingt auch in zusammenarbeit mit der Washington Post, dem Boston Globe und CNN einen entscheidenden Gegenpol zum Trump Sprachrohrzu bilden.

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