Forum: Kultur
NS-Drama "Die Freibadclique" in der ARD: Der Sex und der Krieg
SWR/ Ivan Maly

Lust aufs Leben inmitten des Sterbens: Der ARD-Film "Die Freibadclique" erzählt von fünf Jungs der Flakhelfergeneration, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs schneller erwachsen werden, als es gut ist.

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spassamarbeiten 29.03.2018, 08:48
10. langes haar in der hj ?

also das war schon mal ein mega stilistischer schnitzer.

ich fands auch mega langweilig -

auch schlecht erzählt.
wenn man dramaturgisch nicht weiter wusste ging es auf das 10m Brett wieder oder in die erotische Fantasien - Schublade.

dann wurde das Saxophon Gedudel hektischer,
ansonsten stete Klaviergeklimper Dosenmusik.

soundediting ??
Fehlanzeige

also alles in allem: Schlecht !!!

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ruedigerschulz 29.03.2018, 09:06
11. Interessantes Thema, grottenschlecht und unglaubwürdig dargestellt

Ich kann den Kommentaren von frank.huebner und rosabalou nur zustimmen. Warum glauben eigentlich einige Regisseure und andere Verantwortliche, sie müßten den Zuschauer in die Irre führen und zum Teil für dumm verkaufen. Außer guten Informationen aus der Vergangenheit, will der Zuschauer sich doch auch "unterhalten"
fühlen. Das war kaum möglich, undeutliche Sprache, unglaubwürdige Zsenen, Handlung oft rätselhaft. Es war eher zum einschlafen

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ulgalic 29.03.2018, 09:26
12. War enttäuscht

Zitat von rosabalou
Ich kann dem nur zustimmen. Dazu eine (bei der ARD) gewohnt schlechte Tonqualität und in einem Dialekt, den ich kaum verstanden habe, was zugegebenermaßen aber wohl an mir liegt. Fazit: Für mich weder sehens- noch empfehlenswert.
Kann dem nur zustimmen. Tonqualität teilweise miserabel, dachte habe Hörprobleme, ging aber anderen wohl auch so.
Untertitel, winzig in Weiss statts gelb, sind wohl erst ab 65" Bildschirmen lesbar.
Dasteller gut, aber nicht dem Jahrgang ensprechend.
Die Problematik dieser Zeit auch noch mit einer Liebesstory die zu verbrämen, (die bei mir fast an La Traviata erinnert) finde ich als eine Verschnulzung.
Ansonsten fand ich den Film langweilig.

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manque_pierda 29.03.2018, 09:36
13. Nun

der Film ist sicher kein Meisterwerk und Kulissen und Darsteller hätte man sorgsamer auswählen können, aber für mich nicht das Entscheidende. Viel mehr habe ich tatsächlich etwas nachempfinden können, wie es ist, sich gerade im Erwachsensein, Mädchen, Sex und beste Freunde zu befinden, und täglich mit Tod und eigener Todesgefahr sowie sich abzeichnender Kriegsniederlage mit der folgenden Ungewissheit konfrontiert zu sein.

Ich habe viel mit meinem Großvater darüber gesprochen als er noch lebte und war über die stoische Erzählweise und bemühte Positivzeichnung immer fasziniert als auch erstaunt. Vielleicht nicht nachvollziehbar, aber ein wichtiges Zeitzeugnis.

Als Ostdeutscher durfte/musste ich "Werner Holt" natürlich auch lesen, allerdings war durch die Behandlung im Schulunterricht im Voraus die ideologische Verbrämung klar und nervte bzw. raubte mir die Lust am Lesen und Auseinandersetzung. Ob man nun sagen muss, gab es schon, alter Hut oder besser oder schlechter ist denke ich gleichgültig. Wir Nachgeborenen dieser Generation tragen dieses Erbe mit uns und es kann nicht zu viel Beschäftigung damit geben. Insofern fand ich den Film sowohl wertvoll als auch unterhaltsam. Ein Oscar war sicher nicht das Ziel des Regisseurs.

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bettyblue 29.03.2018, 09:42
14. Ging mir ebenso...

Zitat von rosabalou
Ich kann dem nur zustimmen. Dazu eine (bei der ARD) gewohnt schlechte Tonqualität und in einem Dialekt, den ich kaum verstanden habe, was zugegebenermaßen aber wohl an mir liegt. Fazit: Für mich weder sehens- noch empfehlenswert.
Stellenweise war der Text so dahingenuschelt, dass er schlicht unverständlich war. Der badische Dialekt war selbst für mich als "Badenserin" nur schwehr zu verstehen. Die grottige Tonqualität kam noch hinzu.

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illimani 29.03.2018, 09:44
15. Eines war von Beginn an ziemlich klar,

es schwebte im Hintergrund und in Gedanken immer Bernhard Wickis, "Die Brücke", herum. Mit dem wurde zu diesem Thema so ziemlich alles und hervorragend gefilmt. Im Vergleich zu den Schauspielern damals, bleiben die in "Freibadclique" noch unter Laienschauspieler-Niveau. Habe dann auch nach 30 Minuten den Sender gewechselt, um mich über die vielen Unstimmigkeiten nicht weiter zu ärgern.

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dreamcaster 29.03.2018, 10:02
16. Ausstattung und Alter der Schauspieler stört

Zunächst mal konnte ich kaum etwas verstehen: Tonqualität und Dialekt
Austattung: solche Badehosen gabs erst im 21. Jahrhundert, auch Flugzeuge (sogar Düsenjäger) nicht zeitgemäß
Dialoge: Verhalten bei der Musterung/Kampfgeschehen völlig unglaubwürdig
Da ich aufgrund meines Alters die Zeit noch mitbekam, war ich nur verwirrt - unrealistisch

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Koda 29.03.2018, 10:56
17. Was ich ebenso witzig und beunruhigend finde...

sind die Kommentare derjenigen, die sich an diese Zeit noch erinnern können.
Man kann heute natürlich nicht mehr wissen wie es im Mittelalter aussah, aber man hat heute immer noch die Möglichkeit, Dinge und Situationen, wie sie vor über 70 Jahren alltäglich war, nachzuvollziehen.
Wenn also Zuschauer merken, dass der Haarschnitt (zu lang), Badehosen viel zu neu. Düsenjäger (die einzigen über Deutschland eingesetzten Düsenflugzeuge dürften die deutschen Me 262 und Ar 234 gewesen sein und dies relativ selten gegenüber den mit Kolbenmotoren betriebenen Fliegern) zu neu sind, der Dialekt selbst für Einheimische unverständlich ist,
DANN scheinen die Filmemacher mehr oder weniger in Klischees verfangen zu sein oder schlicht schluddrig recherchiert zu haben.

Über das Alter der Darsteller will ich gar nichts sagen, vielleicht ist es schlicht zu schwer, genug geeignete Darsteller in diesem Alter zu finden, die dann selbst kein Engagement haben oder gerade selbst nicht die Schule oder Uni besuchen müssen.

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deklemens 29.03.2018, 12:32
18. Tonqualität

Gut, dass ich hier die Kommentare gelesen habe. Beim Anschauen des Filmes dachte ich, ich höre urplötzlich schlecht und wollte schon einen Termin beim HNO Arzt vereinbaren...

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karlm99 29.03.2018, 16:09
19. Der

Dialekt war weniger das Problem. Aber der Film strotze derart von Klischees und Stereotypen, dass der ganze Film eher peinlich als unterhaltsame war. Hier wurde nicht die historische Wirklichkeit dargestellt, sondern nur eine oberflächliche Variante davon. Die Darsteller noch dazu eher bemüht als überzeugend. Der Film wurde weitgehend mit öffentlichen Fördermitteln und GEZ-Geldern finanziert. Bitte nicht mehr davon.

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