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NSA-Reporter Glenn Greenwald: Hetzjagd auf Snowdens Mittelsmann
AP

Es ist ein alter Trick: Wem die Nachricht nicht gefällt, der bekämpft den Überbringer. Dies bekommt auch Glenn Greenwald zu spüren, der "Guardian"-Reporter hinter den NSA-Enthüllungen. Die einen durchstöbern sein Privatleben - andere fordern seine Verhaftung.

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spiegelleser_12345 29.06.2013, 09:54
1. Etwas zu einfach

Zitat von sysop
Es ist ein alter Trick: Wem die Nachricht nicht gefällt, der bekämpft den Überbringer.
Überbringer oder Anstifter? Es ist zu vermuten, dass der Reporter wie üblich einen naiven Menschen dazu gebracht hat, Dinge zu tun, die sein Leben ruinieren. Der Reporter gehört erstmal in Untersuchungshaft.

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observerlbg 29.06.2013, 09:54
2. Nun, schon im alten Rom....

wurden die Überbringer der schlechten Nachrichten hingerichtet. Und damit war der Inhalt der Nachricht eben auch "hingerichtet". Heute, im #Neuland geht das nicht mehr so einfach, da muss man subtiler vorgehen ;-)

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o.schork 29.06.2013, 09:59
3. ist es nicht interessant

wie reflexartig man heute als anti-amerikanisch bezeichnet wird (einschliesslich von unserem Innenminister) bloss weil man sich nicht bespitzeln lassen will?

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Brillalein 29.06.2013, 10:01
4. Sehenswert

für alle Interessierten: Glenn Greenwald - Here's the speech I gave tonight at the Socialism Conference http://www.youtube.com/watch?v=Uulv4ve6RJ8&feature=youtu.be
54 beeindruckende und auch unterhaltsame Minuten.
Wir sollten nicht nur keine Angst haben, auf zu stehen, wir haben keine Angst.

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tre.2013 29.06.2013, 10:02
5. Ein guter Journalist

Wie schön und wie wichtig, dass es solche Reporter immer wieder gibt.

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meon 29.06.2013, 10:02
6.

Zitat von sysop
Es ist ein alter Trick: Wem die Nachricht nicht gefällt, der bekämpft den Überbringer. Dies bekommt auch Glenn Greenwald zu spüren, der "Guardian"-Reporter hinter den NSA-Enthüllungen. Die einen durchstöbern sein Privatleben - andere fordern seine Verhaftung.
Was ist nur geworden, aus dem "land of the free and the home of the brave".

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AusVersehen 29.06.2013, 10:02
7. Ja genau

Zitat von sysop
Es ist ein alter Trick: Wem die Nachricht nicht gefällt, der bekämpft den Überbringer. Dies bekommt auch Glenn Greenwald zu spüren, der "Guardian"-Reporter hinter den NSA-Enthüllungen. Die einen durchstöbern sein Privatleben - andere fordern seine Verhaftung.
Die USA eine Demokratie und Rechtsstaat?

Lachhaft!

Das ist parlamentarischer Wirtschaftsdespotismus.

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Eutighofer 29.06.2013, 10:02
8. Motivation: Anti-Amerikanismus ?

In einer Zeit, da es auch in Spiegel-online schick ist, anti-amerikanische Töne zu spucken, trifft Herr Greenwald offenbar ein Bedürfnis.
Über russische oder chinesiche Geheimdienste erfährt man nichts - wieso versagt da der investigative Journalismus ? Oder will man es gar nicht so sehr wissen, ist der "Feind" doch Amerika ?

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fam.weber11 29.06.2013, 10:03
9.

"Hoch professioneller Vertreter von Anti-Amerikanismus". Hört sich gut an und würde mir als Titulierung auch gefallen, zumal der Titel Friedensnobelpreisträger mit der Wahl von Obama viel an Glanz eingebüsst hat.

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