Forum: Kultur
NSA und wir: Ab ins Umerziehungslager!

Das bisschen Überwachung kann so schlimm nicht sein, findet Familie Huber. Und die paar Drohnen - da fliegen nicht gleich die Löcher aus dem Käse. Aber was macht der schwarze Kastenwagen vor der Haustür? Und wieso klingeln die jetzt?

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NOtU 27.07.2013, 11:24
10. Endlich

Endlich einmal eine Meinung der meinen entspricht.
Meistens wird in Sache Abhören viel zu kurz gedacht, nicht umsonst ist es ein Grundgesetz Verstoß.
Grundgesetz, Artikel 10 Abs.1 “Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.”

Wie sollte man z.B. Wiederstand organisieren gegen die Machergreifung eines zombiefizierten Hitlers?
Geht nicht, wenn man total überwacht wird.
Freie Entfaltung? Geht nicht, der Staat weiß wer wir sind und könnte uns gut lenken. Freie Presse? ...
Es geht halt nicht darum ob jmd im Moment etwas zu verbergen hat, es geht um die Türen und Fenster die so demokratiefeindlichen Mächten geöffnet werden.
Es geht um unser gesamtes System!
Heute wird demonstriert!
In Hamburg um 14:00 Uhr auf dem Gerhart-Hauptmann Platz.
Einen wichtigeren Grund gab es seid A.H. nicht!
Gebt euch einen Ruck und lasst uns unsere Regierung g zeigen das wir einen Geundgesetzbruch nicht so einfach mit uns machen lassen!

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tizian 27.07.2013, 11:25
11. Stark überzeichnet,aber

Zitat von sysop
Das bisschen Überwachung kann so schlimm nicht sein, findet Familie Huber. Und die paar Drohnen - da fliegen nicht gleich die Löcher aus dem Käse. Aber was macht der schwarze Kastenwagen vor der Haustür? Und wieso klingeln die jetzt?
wenn Sie es schaffen, einen der Hubers damit zum Nachdenken zu bringen, hat er sich gelohnt.

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blowup 27.07.2013, 11:25
12. Naiv

So ist es. Ich wundere mich oft über die naiven Beiträge a la "ich habe nichts zu verbergen". Ja klar, unter dieser Regierung mit diesen Gesetzen vielleicht. Aber wenn eine Diktatur an die Macht strebt? Man muss sich doch nur mal vorstellen, wenn es im Dritten Reich diese Möglichkeiten gegeben hätte. Oder in der DDR.

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tombear 27.07.2013, 11:29
13. Das ist die Zukunft

Zitat von sysop
Das bisschen Überwachung kann so schlimm nicht sein, findet Familie Huber. Und die paar Drohnen - da fliegen nicht gleich die Löcher aus dem Käse. Aber was macht der schwarze Kastenwagen vor der Haustür? Und wieso klingeln die jetzt?
Nun, Drohnenangriffe sind Heute keine Seltenheit. Noch werden diese im Kampf gegen den Terror eingesetzt, oder als Spionagegerät.

Drohnen sind nicht nur für das Milität zu haben. Jeder kann sich eine kaufen und die Einsatzgebiete sind sehr vielfältig und für welche Zwecke Drohnen in der Zukunft eingesetzt werden hängt von der gesellschaftlichen Entwicklung ab. Technisch ist alles möglich und gesellschaftlich ist eben auch alles möglich.

Und "Umerziehungslager" haben wir auch schon eines, nämlich "Guantanamo Bay Naval Base".

Guantanamo Bay Naval Base


Schöne neue Welt

Schöne neue Welt

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marthaimschnee 27.07.2013, 11:34
14.

"Jetzt ist mal wieder alles anders und was vorher war ist heute nichts mehr wert" .. schon wieder!
(Heppner+van Dyk, Wir sind wir)

Im Übrigen treffen Sie mit dem "Vielleicht ist das feindliche Land ein Großkonzern" einen extrem wunden Punkt. Und zudem die Antwort auf die Frage, wer im dritten Weltkrieg eigentlich gegen wen kämpfen wird. Nee, nix Atomkrieg, nix Staat gegen Staat, Bündnis gegen Bündnis. Konsument gegen Wirtschaft heißt der nächste große Konflikt!

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blurps11 27.07.2013, 11:35
15. Aber nicht doch !

Nach Lesart der "Realisten" und Nichthysteriker hatten Familie Huber ( und der Rest der Schweizer ) einfach nur etwas zu verbergen, oder hätten evtl. vielleicht irgendwann in ferner Zukunft mal etwas zu verbergen gehabt haben können.

Was haben Sie außerdem gegen einen pädagogisch wertvollen Familienausflug, Frau Berg ?

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M. Michaelis 27.07.2013, 11:42
16.

Zitat von blowup
So ist es. Ich wundere mich oft über die naiven Beiträge a la "ich habe nichts zu verbergen". Ja klar, unter dieser Regierung mit diesen Gesetzen vielleicht. Aber wenn eine Diktatur an die Macht strebt?
Eine Diktatur installiert in jedem Falle eine Geheimpolizei. Es spielt also keine Rolle ob Überwachungsinfrastruktur schon vorhanden war oder nicht.

Das Problem ist nicht die Überwachung sondern der Kontext in dem sie stattfindet.

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ramuz 27.07.2013, 11:43
17. Sie haben den Artikel nicht...

.. gründlich gelesen.
Zitat von M. Michaelis
Überwachung ist nicht der Beginn eines totalitär antidemokratischen Staat sondern Überwachung in einem totalitär antidemokratischen Staat ist das Problem. Es ist eben nicht so, dass wir überwachten Konsequenzen zu befürchten hätten.
... denn sonst hätten Sie bemerkt, dass er eben fast konjunktivisch die Besetzung eines vormals eventuell demokratischen Staates durch einen totalitären annimmt, der sich dann eben genau der "demokratisch" ausspionierten Daten annimmt und - ich weiss ich weiss: böses Wort, belastet, aber nicht weniger zutreffend! - "selektiert" nach seinen eigenen undemokratischen totalitären Kriterien. SIE haben sehr wohl Konsequenzen zu fürchten.
Im Übrigen ist bereits das Wissen um Überwacht- und Ausspioniertwerden des Einzelnen der Tod der Freiheit und der Demokratie. Das haben sogar US Senatoren erkannt! Sie nicht?

Und - liebe Schweizer: nehmt es als Kompliment - immerhin billigt der Artikel EUCH Demokratie zu, uns hier im Grossen Nördlichen Kanton schon nicht mehr!

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AuchNurEinNick 27.07.2013, 11:44
18.

Zitat von M. Michaelis
... Es ist eben nicht so, dass wir überwachten Konsequenzen zu befürchten hätten.
Angela Merkel hatte in der DDR auch nichts zu befürchten. Sie war ja schliesslich angepasst und machte dort Karriere. Die angepassten und "ja finde ich auch"-Sager hatten und haben nie etwas zu befürchten. Zu befürchten haben nur die etwas, die nicht einverstanden sind aber das die was befürchten haben, dass wiederum finden die "ja-finde-ich-auch"-Sager ganz in Ordnung so. Es soll sich ja schliesslich nichts ändern, koste es die Anderen auch das Leben ...

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largo25 27.07.2013, 11:44
19. Erst ...

Zitat von thomas310
Es ist absolut richtig, dass es hier in der Schweiz niemanden schert, was zurzeit passiert, aber das wars dann auch schon mit dem nachvollziehbaren Teil. Es ist dann doch ein wenig seltsam, was sie hier schreiben. Ich freu mich schon auf die Reaktion der schweizer Boulevardpresse am Montag, dürfte nicht unbemerkt bleiben, so ein Text. Außerdem nehmen Blick und co sowas gerne mal nach allen Regeln der Kunst auseinander. Mir bleibt der Beweggrund dieser Story eher schleierhaft. Vieleicht wäre eine Kurzgeschichte mit Herrn Huber eher angebracht. Zwischen Totalüberwachung aller Bürger und feindliche Übernahme eines mitteleuropäischen Staates - sei es die nicht zu-niemanden-gehören-wollende-Schweiz - liegen Welten, und wie das zur aktuellen Thematik passt weiss ich nicht...
Erst werden die Daten "übernommen", ein Weile später dann die Menschen.
Vielleicht hätte Frau Berg anstelle der Schweiz Hinterhindustanien nehmen sollen, aber dann hätte es niemanden interessiert. So gibt es aufgrund der "kleinen Provokation" Schweiz wenigstens ein wenig Aufmerksamkeit und Diskussion.

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