Forum: Kultur
Öffentliche Architektur: Die Kunst der Beamten
OMA/ Frans Parthesius

Eine Ausstellung in Berlin zeigt großartige Architektur aus den sechziger Jahren, die im Dienste der Bauämter entworfen und gebaut worden ist. Wie die ehemalige Kirche St. Agnes, die nicht nur Gegenstand, sondern auch Ausstellungsort der Schau ist.

Seite 1 von 2
SirLurchi 19.03.2013, 08:58
1. Wiederholung

Meine Güte! Manche Bauten sind doch "alte Hüte" und nicht innovativ, da es das früher schon gab. Damals nannte man sowas dann Bunker.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomquixote 19.03.2013, 09:12
2. Yes, we can English

Das ist sicher eine interessante Ausstellung aber warum zum Teufel muss sie einen englischen Titel tragen? Muss man jetzt mit Thilo Sarrazin sagen "Deutschland schafft seine Sprache ab"? Damit mir niemand etwas unterschiebt: I can good English.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fs01 19.03.2013, 09:20
3.

Zitat von sysop
Eine Ausstellung in Berlin zeigt großartige Architektur aus den sechziger Jahren, die im Dienste der Bauämter entworfen und gebaut worden ist. Wie die ehemalige Kirche St. Agnes, die nicht nur Gegenstand, sondern auch Ausstellungsort der Schau ist.
Liebe Frau Wiensowski,

wenn man ein Wort nicht kennt, dann sollte man es nachschlagen: Brutalismus

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HeisseLuft 19.03.2013, 09:49
4. Brutalismus

Zitat von sysop
Eine Ausstellung in Berlin zeigt großartige Architektur aus den sechziger Jahren, die im Dienste der Bauämter entworfen und gebaut worden ist. Wie die ehemalige Kirche St. Agnes, die nicht nur Gegenstand, sondern auch Ausstellungsort der Schau ist.
Ähh, weiß nicht. Dann vielleicht doch lieber kapitalistische Investorenarchitektur?
Versuche mir gerade die Kirche in der Skyline von Shanghai vorzustellen. Gelingt mir nicht.
Und was mir besser gefällt wäre in den Augen des Autoren vermutlich nicht politisch korrekt!?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HuHa 19.03.2013, 10:01
5. Nur eine Lösung

Zitat von sysop
Bei diesem Baustil fällt mir nur eines ein: Dynamit.

Das ist die einzige Lösung für diese Art Architekturverbrechen an der Zivilisation. Leider sind unsere Städte immer noch voll von diesen Betonbunkern. Aber wenigstens wurde zu dieser Zeit so schlampig gebaut (und verrotten von selber), daß diese Klötze sowieso nicht alt genug werden, daß wir uns noch für nachfolgende Generationen dafür schämen müssen.

Moderne Architektur muß nicht häßlich sein; sie ist es aber nur leider allzu oft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
räbbi 19.03.2013, 10:33
6.

Sind die noch alle ganz dicht?...die Dächer von den Gebäuden mein ich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
horstwende 19.03.2013, 10:42
7. Ist das Kunst oder kann das weg?

Das kann weg.

Soll der Artikel „Kunst“ sein? Mir ist nämlich das Ironische entgangen.
Ich stell mir grad vor, wie eine Horde verkopften Intelligenzbolzen vor den Bildern herschwadroniert und sich denkt: „Ja, das ist Kunst und wie schön wäre es, wenn es mehr davon gäbe.“
Es gibt wenige Momente in denen deutlicher wird, dass Theorie nichts mit der Praxis zu tun hat.

Diese Gebäudeformen sind schlicht "a-sozial". Um so ironischer, dass sie von Sozialdemokraten befördert wurde und wohl bald wieder wird. Die Hornbrille ist ja auch zurück...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Guderian 19.03.2013, 14:10
8.

Zitat von
St. Agnes wurde entweiht und an den Berliner Galeristen Johann König verkauft, der sie zu einem Kunst- und Kulturzentrum umbaut.
Eine Garage wäre auch denkbar gewesen. Oder ein Abstellraum.

Zitat von
Wie die ehemalige Kirche St. Agnes, die nicht nur Gegenstand, sondern auch Ausstellungsort der Schau ist.
Self-Storage, sozusagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Niamey 19.03.2013, 14:20
9. Alter Schwede,

Zitat von sysop
Eine Ausstellung in Berlin zeigt großartige Architektur aus den sechziger Jahren, die im Dienste der Bauämter entworfen und gebaut worden ist. Wie die ehemalige Kirche St. Agnes, die nicht nur Gegenstand, sondern auch Ausstellungsort der Schau ist.
jetzt wird der Mist auch noch mit einer Ausstellung gewürdigt! Es gibt kaum ein Gebäude oder andere Bauten, die nicht am Ende ein Vielfaches des geplanten Budgets verschlungen haben! Und es gibt noch weniger dieser Fehlplanungen, die nachdem die Baupläne Jahre oder Jahrzehnte in einer Schublade geschmort haben, den Anforderungen ihrer Bestimmungen entsprochen hätten. Ich könnte Dutzende nennen, aber das würde für manchen Unmut beim Finanzminister, dem Innenminister und anderen Behörden sorgen! Ein haufen Geldverschwender und Fehlplaner, bundesweit auf allen Ebenen! Und das wird dann in einer Ausstellung geehrt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2