Forum: Kultur
Offener Brief von Burkhard C. Kosminski: "Die Kultur erlebt einen Bedeutungsschwund i
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tpro 11.06.2014, 13:03
1.

Zitat von sysop
Sehr geehrter Herr Kosminski,

ich empfehle Ihnen eine beliebige Schule in Mannheim zu besuchen, und mit den Schülern eine Diskussion über Kunst und Kultur zu führen. Sie werden an allen Schulformen nur Unverständnis ernten.

Denn: die Kultur und Kunst muß zu den Menschen kommen, nicht umgekehrt. Sie können nicht erwarten:

- das junge Menschen ins Nationaltheater strömen nur weil Sie schöne Plakate drucken.

- das die Politik Ihre Probleme löst und noch mehr Geld in Ihr Haus schwemmt.

- das Normalverdiener bei sinkenden Einkommen und der Aussicht auf Verlust ihres Arbeitsplatzes ihr Geld für Theater ausgeben.

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ecbert 11.06.2014, 13:13
2. Keine Subventionen für Opern und Theater !

Ich will nicht für Dinge bezahlen die ich nicht nutze und auch nicht brauche ! Wer ins Theater will soll auch die Kosten über sein Ticket bezahlen. Einen Soli lehne ich ab. Es reicht schon die überflüssige Zwangsabgabe für den öffentlich rechtlichen Rundfunk !

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Kiste 11.06.2014, 13:22
3. suboptimal

In unserer rot-grün regierten Stadt wird jeder Platz im Stadttheater mir rund 600 Euro subventioniert. Das Programm? Oper und Operette, "modernes" Schauspiel aus den 80ern. Die Besucher? RentnerInnen, die fast alle CDU wählen.
Ich frage mich seit Jahren, weshalb die SPD das subventioniert.

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bulli 11.06.2014, 14:06
4. Kultur vs Bildung

Den Soli für die Bildung umwidmen, ach, warum nicht? Aber wozu dieser Wurmfortsatz Kultur? Wenn Menschen gerne Theater mögen, sollen sie diesem Hobby doch nachgehen, aber bitte in der Freizeit und auf eigene Rechnung. Das Shakespeare als Bildung zählt, nicht aber der 2. Hauptsatz der Thermodynamik, ist doch eines der Hauptübel unserer Zeit. Um Mähdrescher, Kernspintomographen und Windkraftanlagen zu bauen, brauchen wir jedenfalls nicht beides. Ich persönlich finde den Wert unserer geisteswissenschaftlichen Kulturgüter extrem nachrangig und nicht durch die Allgemeinheit finanzierungsbedürftig.

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altmannn 11.06.2014, 14:11
5. Gerade

Zitat von Kiste
In unserer rot-grün regierten Stadt wird jeder Platz im Stadttheater mir rund 600 Euro subventioniert. Das Programm? Oper und Operette, "modernes" Schauspiel aus den 80ern. Die Besucher? RentnerInnen, die fast alle CDU wählen. Ich frage mich seit Jahren, weshalb die SPD das subventioniert.
bei klassischen Inszenierungen von Oper und Operette wären keine Subventionen nötig. Die sind sowieso immer ausgebucht.

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Trind1956 11.06.2014, 14:27
6. aber es begann mit dem Bedeutungsschwund des Faktors Arbeit

Kultur braucht den freien Menschen, da gibt es immer weniger.

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sonnelacht 11.06.2014, 14:32
7. erschreckend- meine vor foristen zeigen deutlich, wie gravierend bereits die fun- und

wie die Manipulation der Menschen Bern uns hinweg rollt und die Dummheit als irreversible Ergebnis flächendeckender und world-weiter gehirnwæsche besorgniserregende Ausmaße an nimmt.
nein der idiot will keine Kultur. statt Zeitung liest er werbungsblätter, deren stete Vermehrung im Briefkasten den wertewandel krass illustrieren. Zeitungen sterben aber bunte Bildchen und zahllose unnötige Ressourcen verbrennemde Werbeträger werden trotz digitaler Welt immer mehr gedruckt bzw. hergestellt. bevor ich wahnsinnig werde in dieser lilalacktäschchen Welt , in der die Kinder bloß nicht mehr schreibschrift lernen sollen und lieber ein tablet in der schule benutzen sollen, male ich selbst ein Bild und genieße, bevor mir das auch noch wegen unwirtschaftlichkeit kaputt gemacht wird.

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Kunerich 11.06.2014, 14:41
8. Vision?

"Ich möchte gern gemeinsam mit Ihnen eine Vision zur Sicherung der Kulturnation Deutschland entwickeln"
Dazu Helmut Schmidt, ehemaliger Bundeskanzler:
"Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen"

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Kunerich 11.06.2014, 14:58
9. Welche Kultur meinen Sie?

"Die Kultur erlebt einen Bedeutungsschwund in erschreckendem Ausmaß"
Hier versucht jemand, das als alleingültige Kultur zu vermarkten, was er denn als Kultur versteht und verkauft.
Als wenn ein Herr Mozart vor über 200 Jahren nicht auf einem Rockkonzert oder im Kino gelandet wäre, wenn es damals denn ein vergleichbares kulturelles Angebot wie heute gegeben hätte.

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