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Oscar-Analyse: Die große Gießkannen-Gala
REUTERS

Die Academy bedachte jeden Favoriten-Film, doch ein starker Sieger fehlte. Der Gastgeber provozierte zunächst, versteckte sich aber dann hinter zu viel Musik. Und was hatte eigentlich die First Lady in Hollywood zu suchen? Die 85. Oscar-Verleihung war solide. Doch die Gala braucht mehr Biss.

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Zentralabitur 25.02.2013, 12:08
10. Waltz

Ich kann C. Waltz echt nicht leiden. Lästern ohne Ende und dann hat er mit seiner mittelmäßigen Schauspielkunst noch Erfolg. Nein, danke!

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Ylex 25.02.2013, 12:13
11. Stonehenge aller Filmemacher und Kinogänger

Zitat von Groß_Freimaurer
Denn 1. die Filme bedienen alle die gleichen Stereotypen, Ergo hat man einen Film gesehen, hat man alle gesehen. Auch merken immer mehr Konsumenten, das Hollywood nur ein Propaganda-Tool der Finanzbranche ist, denn die meisten Filmfirmen und Gesellschaften gehören große Investmentgruppen und der westliche Wohlstand sinkt bzw. die Überschuldung und die Wachstumsprobleme machen auch vor Hollywood nicht halt. Leider werden in Hollywood 99% schlechte bis sehr schlechte Filme produziert, weil alle Filme gleich sind. Die Stereotypen und die Plots (Handlungsstränge) sind immer die gleichen.
Eine rigorose Betrachtung... ob sie in allem stimmt, bleibt dahingestellt. Mir fällt die bombastische Berichtererstattung von SPON zur Oscar-Verleihung auf, sogar mit Minutenprotokoll, weltbewegende Sache, oha. Das Ereignis wird zum Stonehenge aller Filmemacher und Kinogänger überstilisiert, es steht damit in einem krassen Gegensatz zur Qualität nicht nur der preisgekrönten Filme, sondern der Hollywood-Filme überhaupt. Wenn man sich die Liste der erfolgreichsten Hollywood-Filme des Jahres 2012 ansieht, dann wird man still, aber gewiss nicht vor Faszination.

Welch eine Art von Filmkultur ist das, die sich da jedes Jahr schillernd-glamourös selbst bejubelt? Von den computer-animierten Filmen, die man mögen muss, abgesehen ist es eine Kultur der Gewalt, der brutalen Blut-Action, oft noch mit paramilitärischen Bezügen - es ist eine Kultur der Fantasy-Welten, eine schon routiniert wirkende Kombination aus artifizieller Bildermajestätik und zu opulenten Gefühlen - oft, zu oft ist es auch eine Unkultur sentimental überinszenierter Patriotismen, die amerikanischen Filmemacher erstarren allzu gern in der Ehrfurcht vor dem großartigen amerikanischen Wesen. Angesichts der kaum verhohlenen Begeisterung der deutschen Medien für Hollywood und die Oscar-Verleihung fehlt mir eine Definition von Filmkultur – aber die kann bestimmt jemand nachliefern.

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tao chatai 25.02.2013, 12:17
12. Ang Lee,als Taiwaner

haette er Hokkien sagen koennen aber mit 謝謝 (xie xie) spricht er sich auf Mandarin klar fuer Mao Zedong und Beijing aus.Da daef man sich freuen!!!!!!

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radamriese 25.02.2013, 12:20
13. Waltz, wunderbar

super gespielt, hier in DEutschland unterbewertet. Hier ist eine Riga Schauspieler, VEronica Ferres und Co. Die lassen keinen rein und spielen alles selbst

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radamriese 25.02.2013, 12:21
14. ich will keine Skandale sehen

Zitat von akey82
Ich glaube es gibt andere dinge auf die wir unsere Augen halten sollten ! Wo ist der Eierskandal ?
ich freue mich über ein Thema, das einfach schön ist.
Immer diese Wälzerei der Probleme.

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BettyB. 25.02.2013, 12:22
15. Marketing

Selbstveweihräucherung als reine Marketingveranstaltung. Wer braucht sie schon außer die Damen und Herren der Filmindustrie...

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meinungsfreiheit2013 25.02.2013, 12:26
16.

Michelle Obama lobt "live" die wichtige, sehr gute Arbeit der Filmindustrie und deren positiven Einfluß auf die amerikanische Jugend, während im Hintergrund eine Gruppe Kadetten in Galauniform dümmlich lächelnd posieren. Was bitteschön soll daran liberal sein? Mir scheint, dass das fiktive Propaganda-Machwerk "Zero Dark Thirty" mit seiner unterschwelligen "Folter ist unter bestimmten Voraussetzungen legitim"-Botschaft indirekt zu einer Art "Aufarbeitung jüngster amerikanischer Geschichte"-Werk verklärt werden soll. Bis heute ist kein einziger Beweis für die angebliche Tötung Osama bin Ladens vorgelegt worden, einmal davon abgesehen, dass selbst das FBI seine Verstrickung mit den Anschlägen von 9/11 nicht belegen kann.

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bernte83 25.02.2013, 12:27
17. William Shatner

ist gestorben?!?! Wer bringt das nur der Wkikipedia bei...

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panzerknacker51 25.02.2013, 12:27
18. Wälzerei?

Zitat von radamriese
ich freue mich über ein Thema, das einfach schön ist. Immer diese Wälzerei der Probleme.
Sie meinen wohl "Waltzerei"?

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erlenstein 25.02.2013, 12:48
19. stolz

Zitat von JerryFletcher
Was heisst hier "schwarzer"? Wir sind im 21. Jahrhundert und es lautet "African American" oder "Afro-Amerikaner"! lol. Und warum sollte er ein Quoten-Afro-Amerikaner sein? Foxx war gut, aber viele andere besser. Ich hätte mich für Phoenix entschieden, aber das ist subjektiv.
Ja, es ist halt subjektiv.

Bitte, was die Benennung betrifft: Afro-Amerikaner oder Schwarzer - aber Foxx hätte einen Preis verdient allein schon für dass stolze Einreiten in die heruntergekommene Stadt!

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