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Oscar für "Green Book": Der falsche Film
ddp/ Universal

Viel Raum für Frauen, Schwarze und Latinos: Die 91. Oscar-Verleihung lief besser als erwartet. Der Triumph von "Green Book" zeigt jedoch, wie viel Veränderung noch nötig ist.

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Paule Paulson 25.02.2019, 10:23
30. Die Kategorie heißt "bester Film"...

...und nicht "bester Film, der eine bestimmte Art von Gesellschaftskritik übt". Hat der Artikelautor wohl falsch verstanden...

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derzweiteblick 25.02.2019, 10:24
31. Würdiger Sieger!

War ja klar, lieber Spiegel: was gefällt, kann nicht gut sein. Was nicht zum Selbstauspeitschen weißer Männer taugt, darf keinen Oscar kriegen. Was gesund ist, darf nicht schmecken....
Green book verbindet die Magie des Kinos mit herausragenden Darstellerleistungen und einer zutiefst menschlichen Botschaft.
Ob ein im Elend wühlender, schockierender, anklagender ‚wichtiger’ Film über Rassismus (für den am Ende keiner ins Kino geht) mehr einer menschlicheren Welt dient, wage ich sehr zu bezweifeln. Diesen Film sehen Millionen und die Botschaft stimmt. Außerdem basiert Green book auf einer wahren Geschichte, an der kein Relotius mitgeschrieben hat.

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kd14 25.02.2019, 10:24
32.

Preiswürdig ist ein Film nach der von vorn herein feststehenden, ideologisch geprägten Überzeugung der Autoren doch nur dann, wenn er, möglichst aus der Sicht der schwulen und farbigen Opfer, von einer lesbischen Frau mit Latino- Hintergrund erzählt wird und sich dabei ausreichend über Trumps Mauer alteriert. Die zu bei der Oskarverleihung zu prämierende Qualität des Filmes ist da nur störend

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ceroc 25.02.2019, 10:25
33. Wow

Die Oskars haben sich jetzt verspätet dem US Publikum angepasst. Mehr Lations und mehr Schwarze.
Diskussion ob jetzt ein Weißer einen schwarzen Film mache könne ist beängstigend.

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der_anonyme_schreiber 25.02.2019, 10:25
34. Mir graut schon davor....

wie in Zukunft reine Unterhaltungsfilme auszusehen haben.
Ich stelle mir gerade ein an die aktuellen Gegebenheiten angepasstes Remake von "Der Pate" vor. Autsch.

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pfzt 25.02.2019, 10:27
35.

Wie hier versucht wird im Sinne von politischer Ideologie den halbwegs verdienten weil klassischen Oscar Gewinner kleinzureden erschüttert mich zutiefst und erinnert irgendwie an Filmkritik im Kommunismus, Faschismus oder katholische Filmkritik.

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andtimestoodstill1 25.02.2019, 10:29
36. Typisch

Genau. Hauptsache schwarz, Latino,Frauen, mexikanisch usw. Über die Qualität der Filme wird kein Wort verloren. Kein Oscar für den Autor. Eine Veranstaltung in der der großartige Christian bale keinen Preis bekommt ist sinnlos.

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horchi 25.02.2019, 10:33
37. Der beste Film hat gewonnen

"fx33", Sie sprechen mir aus der Seele. Ich habe alle nominierten Filme gesehen und meiner Meinung nach hat der Beste Film gewonnen. Neben den starken schauspielerischen Leistungen zeigt der Film vor allem die Absurdität des Rassismusses auf. Sicherlich gibt es Filme die das Leid des Rassismusses besser herausarbeiten aber die Vielfalt sich eines Themas mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu nähern ist wohl nicht jedem "Filmkritiker" wichtig.

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odapiel 25.02.2019, 10:37
38. Echt jetzt?

Herr Borcholte, kriegen Sie sich bitte wieder ein. "Green Book" ist ein exzellentes Roadmovie mit zwei superb aufspielenden Schauspielerschwergewichten. Es war perfekt gefilmt und rührte an.

Nicht alles muß mit dem Maß der Political Correctness gemessen werden!

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lotharbongartz 25.02.2019, 10:37
39. Green Book ist ein klasse Film

Wenn es einen Film gibt der falsch ist, dann ist es Roma. Der Film ist eine einzige Anbiederung. Ich habe den Film mit meiner Frau und meiner Tochter geschaut, aber keiner hat durchgehalten.

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